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Ein schönes neues Jahr :-) und ein Geschenk :-)

Schon wieder ist ein neues Jahr „dran“!

Rückblick

Entsprechend der Qualität der Zeit im Dezember und Januar habe ich zurückgeblickt, was das alte Jahr 2014 mir so gebracht hat. Es war ein ziemlich „rumpeliges“ Jahr für mich. Ich habe einen großen Kunden verabschiedet, Freundschaft verloren, Ideen beerdigt, Pläne über den Haufen geworfen, mich mit inneren Blockaden gequält.

Außerdem habe ich neue Kunden gewonnen, neue Freundschaften geschlossen, habe mich getraut, habe neue Ideen gesponnen, und ich habe mein erstes Ebook erstellt. Also, alles in allem eine gute Bilanz 🙂

Hast Du auch einen Rückblick gemacht? Die meisten Menschen tun das um diese Zeit, manche bewusster, manche eher „nebenbei“. Ich finde, es ist ein wichtiger Schritt, damit Neues entstehen kann.

Und was jetzt?

Nach dem Rückblick folgt die Auslese. Damit ich gezielt Neues angehen kann, entscheide ich nun, was sterben muss, was gehen darf, und welche Samen für die nächste Runde, also das kommende Jahr gelegt werden. Der Janaur eignet sich dafür sehr gut, denn auch in der Natur liegen nun die Samen und Knollen in der Erde und warten auf ihre Zeit. So werkel ich zum Beispiel gerade hinter den Kulissen fleissig herum. Meine Webseite wird ein völlig neues Gesicht bekommen! Ich will alles ein wenig straffen und mich noch mehr fokussieren. Zum Beispiel aus zwei Blogs endlich einen machen 🙂  Neue Projektideen sind am Wachsen, zum Beispiel ein entspannender Online-Kurs für Dich.

Gute Vorsätze und Ziele

Zum neuen Jahr gehören ja für die meisten Menschen auch gute Vorsätze und Ziele dazu. So ist eines meiner Ziele, meinen Webseiten-Umbau bis Ende Januar perfekt zu haben, damit ich dann den Relaunch, also den Neuauftritt starten kann. Mal schauen, ob das so klappt 😉  In diesem Artikel aus dem vergangenen Jahr habe ich darüber geschrieben, wie es gelingen kann, diese Vorsätze einzuhalten und umzusetzen. Oft ist es nötig, eine neue Gewohnheit zu etablieren, damit man es auch schafft, am Vorsatz dran zu bleiben. Und dafür wiederum braucht es manchmal eine Erinnerung daran, damit das auch klappt. Und hier kommt nun mein Geschenk an Dich.

Geschenk!

Weil ich mir wünsche, dass Dein Jahr gut beginnt, schenke ich Dir meine Unterstützung für einen Deiner Vorsätze, damit Du dranbleibst und ein Erfolgserlebnis einfahren kannst. Na, wie klingt das?

Schick mir einfach bis zum 31. Januar 15 eine Email an coach@coyotetrainings.de mit einem kurzen Hinweis, welches Dein Top-Vorsatz ist, an dem Du unbedingt dranbleiben willst. Ich melde mich dann bei Dir und werde Dich vier Wochen lang regelmäßig erinnern. Vier Wochen deshalb, weil wir, so sagt es die Wissenschaft, zwischen 21 und 30 Tagen brauchen, um eine neue Gewohnheit zu etablieren.

Das Ganze kostet Dich eine Verpflichtung Dir selbst gegenüber und vielleicht etwas Überwindung. That’s it 🙂

Dazu passend schließe ich mit einem Spruch, der seit einiger Zeit an meiner Wand hängt, und der einfach stimmt, wie ich finde.

Du musst Dein Ändern leben!

Du musst Dein Ändern leben!

Also dann! Worauf wartest Du noch?! Schreib mir!

Petra Vorname

 

Die „So-als-ob“-Strategie für gute Vorsätze.

Was tun mit den guten Vorsätzen?

Nun geht dieses Jahr 2014 schon in die 12. Woche! Kinder, wie die Zeit vergeht…

Wie sieht es bei Dir aus? Hattest Du gute Vorsätze für dieses Jahr? Und hast Du sie umgesetzt? Bzw. bist Du noch dran am Vorhaben?

Gute Vorsätze

Ganz typische Vorsätze sind ja mehr Zeit für die Familie, weniger rauchen, mehr Sport, mehr Entspannung, weniger Stress haben und und und. Kennt jeder. Und genauso wissen wir alle, dass das mit den Vorsätzen so eine Sache ist. Die wenigsten werden tatsächlich umgesetzt und durchgehalten. Wenn Deine Vorsätze also schon den Bach runter sind, bist Du in guter Gesellschaft 😉 . Warum das so ist, und wie man einen guten Vorsatz formuliert, damit er auch fruchtet, soll nicht Thema dieses Artikels sein. Da findest Du genug im Netz, zum Beispiel hier oder hier.

Ich möchte vielmehr eine Methode vorstellen, mit der es vielleicht doch noch gelingt, Deinen wichtigsten Vorsatz oder Dein wichtigstes Ziel erfolgreich umzusetzen. Also, eigentlich ist es ein Spielsmiley Tu einfach so, als ob! Häh? Was soll das denn jetzt sein? Ganz einfach: Tu einfach so, als seiest Du ein Mensch, der seinen guten Vorsatz umgesetzt hat!

Zum Beispiel: Dein guter Vorsatz war, weniger Schokolade zu naschen. Dann tu einfach wie ein Mensch, der weniger Schokolade nascht. Wie fühlt sich so ein Mensch? Vielleicht leicht und stolz. Was tut so ein Mensch? Besonders, wenn er vor der Schublade mit den Süßigkeiten steht ;-). Vielleicht zum Apfel greifen? Fühl Dich mal rein in so einen Menschen, und dann tu so, als ob.

Anderes Beispiel: Du wolltest netter zu Deinen Kindern/Schwiegermutter/Nachbarn sein. Und ertappst Dich wieder beim Rummaulen. Dann tu einfach wie ein Mensch der netter zu … ist. Wie fühlt sich so ein Mensch? Wie benimmt er sich, was sagt er? Stell Dir diesen Menschen vor, und dann tu so, als ob.

Und was soll das Ganze? Vielleicht denkst Du: so ein Quatsch, entweder, ich bin so, oder nicht. Ja, das mag Dein bewusster Verstand sagen. Dein Unterbewusstsein jedoch sieht das anders. Denn es unterscheidet nicht zwischen "real" und "vorgestellt"! Wenn Du fühlen kannst wie ein Mensch, der statt zur Schokolade zum Apfel greift, dann wirst Du das in dem Moment wahrscheinlich auch tun. Wenn Du Dir vorstellen kannst, Du seiest ein Mensch, der genüßlich in eine reife, saftige, duftende, knallgelbe Zitrone beißt – tu mal so, als ob, jetzt! – dann passiert was? Siehst Du 😉

Wenn Du einen Film siehst, der Dich zu Tränen rührt oder Dich vor Angst angespannt sein lässt, ist das nichts anderes. Denn Du siehst ja nur einen Film, das ist keine Realität. Und doch hält es Dein Unterbewusstsein für real, und Du weinst. Du tust so, als ob.

Und das kannst Du nutzen. Für Dich, Deine Ziele, Deine Vorhaben, Dein Weiterkommen. Großartig, oder?! Tu einfach wie ein Mensch, der seine Vorsätze umgesetzt hat! Tu es wieder und wieder. Das hat zwei Effekte.

  • Du fühlst Dich besser und bist nicht frustriert, weil Du es "wieder mal nicht geschafft hast". Denn Du tust es ja dauernd 🙂 .
  • Die Wahrscheinlichkeit nimmt zu, dass Du tatsächlich am Ende des Jahres lauter Haken hinter Deine guten Vorsätze machen kannst. Einfach, weil sich durch diese kleine Gedankenänderung eine Gewohnheit etablieren kann. Steter Tropfen höhlt den Stein 🙂

Fang doch jetzt gleich damit an!

Regel #10: Gib deine Eigenverantwortung ab!

aus: Artikelreihe: Die 13 wichtigsten Regeln, sich richtig gut Stress zu machen!

Die heutige Regel beschäftigt sich mit der Frage, was Stress mit Verantwortung zu tun hat.

Regel #10: Gib deine Eigenverantwortung ab!

Du hast heute schlechte Laune, weil dein Partner dich angemault hat? Du hast auf der Arbeit Fehler gemacht, weil dein Chef ein mieser Hund ist? Dein Feierabend ist gelaufen, weil die Kassiererin so unfreundlich war? Du hast Geld verloren, weil du auf einen Freund gehört hast?

Wenn du so denkst und tickst, bist du schon gut gewappnet für Regel Nummer 10 und auf einem guten Weg, dem Stress in deinem Leben einen festen Platz zu geben.

Wie profitierst du von der Regel Nummer 10?

Indem du deine Eigenverantwortung abgibst, begibst du dich ganz schnell in die Rolle eines Opfers. Des Opfers deiner Umstände, deiner Vergangenheit, deiner Mitmenschen. Super! Denn in diesem Moment bist du hilflos, weil du deine Macht abgibst, und das versetzt dein Körpersystem in Alarmbereitschaft. Was nichts anderes bedeutet als: Stress!

Du!

 

Denke möglichst oft: ich muss das ja tun, denn XXX (hier die Personen deiner Wahl eintragen) will das so. Und denke möglichst oft: ich kann ja gar nicht anders handeln/denken/fühlen, denn DIE UMSTÄNDE (hier eintragen, was für dich passt) zwingen mich. Noch besser klappt es, wenn du denkst (und sagst) „MAN muss das tun, MAN kann ja nicht anders…“ Je allgemeiner formuliert, umso weniger Verantwortung trägst du! Und je mehr große und kleine Entschuldigungen du findest, umso besser!

Hast du bereits Stress-Symptome wie Schlafstörungen, innere Unruhe, dauernde Kopfschmerzen, Magenprobleme und anderes? Die kannst du gut verstärken! Mach dir klar, dass du dafür nichts kannst. Weiß man doch, dass die Belastung von uns allen ständig zunimmt! Und dann noch diese blöden Kollegen, wenn die nicht immer… müsstest du auch nicht… Vielleicht trinkst du zu viel jeden Abend, aber was sollst du denn machen, wenn alle immer was von dir wollen? Da muss man ja auch mal Abstand zu bekommen! Und dann geh zum Arzt, der weiß Bescheid und wird dir schon die richtige Pille geben. Und wenn die nichts nützt? Naja, du hast halt besonders schwere Umstände. Kannst du ja nichts für!

Gut funktioniert auch, die Vergangenheit verantwortlich zu machen.

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Regel #9: Halte hartnäckig an alten Gewohnheiten fest!

aus: Artikelreihe: Die 13 wichtigsten Regeln, sich richtig gut Stress zu machen!

So, heute kommt eine weitere Regel, die, konsequent angewendet, eine Garantie für Stress ist ;-). 

Regel #9: Halte hartnäckig an alten Gewohnheiten fest!

Viele Dinge, die wir uns im Laufe des Lebens angewöhnt haben, bereiten uns Stress. Auch wenn wir das, weil wir sie ja so gewöhnt sind, gar nicht mehr merken. Wenn du solche Gewohnheiten an dir entdeckst, bist du schon auf einem guten Weg zu einem hohen Stressniveau und womöglich auf gerader Strecke in einen Burnout. Halte unbedingt an deinen alten, Stress bringenden Gewohnheiten fest, denn Veränderung könnte der Tod von Anstrengung und Stress sein! Frei nach dem Motto: „Das habe ich doch schon immer so gemacht. Warum sollte ich es ändern?“

Wie profitierst du von der Regel Nummer 9?

Gewohnheiten sind Abläufe im Handeln, Denken und Fühlen, die zur Routine geworden sind. Die also ablaufen, ohne dass wir darüber nachdenken (müssen). Richtig gute Stress-Gewohnheiten können sein:

  • Unruhiger Tagesbeginn. Also morgens zig-mal auf den Wecker hauen, in letzter Minute gequält aufstehen, unter die Dusche springen, etwas überwerfen, im Stehen den Kaffee runterschütten (möglichst mit Mund verbrennen) und ab durch den längst überfüllten Verkehr ins Büro.
  • Viel und ungefiltert fernsehen. Nach einem langen Tag haust du dich auf die Couch und siehst genüsslich fern. Dabei ist es gut, dass 90% aller gesendeten Nachrichten schlechte Nachrichten sind, und dass in den meisten Filmen geschossen, getötet, erniedrigt und verletzt wird. Da unser Unterbewusstsein nicht zwischen Realität und Fiktion unterscheidet, glaubt es, selbst im Krisengebiet zu sein, sich in Gefahr zu befinden, Angst haben zu müssen usw. Und dein Körper reagiert mit entsprechenden Stress-Symptomen.
  • Zeitungen und Radio hören können übrigens den gleichen Zweck erfüllen, wenn du entsprechend auswählst! Beziehungsweise nicht auswählst, sondern dich einfach berieseln lässt.
  • Wenig Bewegung. Mit Bewegung könnten wir unseren Körper dazu bringen, Stresshormone abzubauen. Nichts, was wir wollen!
  • Immer zu spät schlafen gehen. Schlafmangel führt auf Dauer dazu, dass weder dein Körper noch dein Geist sich regenerieren können. Und das macht – richtig! Stress.
  • Vergiss die Pausen. Pausen sind für Weicheier. Wer braucht schon Entspannung und Ablenkung, wenn er auch im Dauerstress sein kann?!
  • Ungefähr 50 Mal am Tag die Emails abrufen. So unterbrichst du ständig deine Arbeitsabläufe, lenkst dich ab, bekommst nichts richtig fertig. Das alles zusammen lässt dich am Ende des Arbeitstages richtig schön gestresst fühlen.
  • Unangenehme Aufgaben aufschieben. Dann begleitet dich ständig das Gefühl, sie noch erledigen zu müssen. Wunderbar anstrengend!
  • Immer die gleichen – destruktiven – Gedanken denken. Reagiere immer wieder mit Ärger auf bestimmte Verhaltensweisen deiner Mitmenschen, sieh möglichst oft schwarz, habe Angst vor der Zukunft und so weiter. So kannst du deinen Stresspegel dauerhaft hoch halten.
  • Die vorhergehenden Regeln 1-8 einhalten 😉

Was passiert, wenn du dich nicht an die Regel hälst?

Auf keinen Fall solltest du deine Gewohnheiten ersetzen! Zum Beispiel durch:

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Regel #4: Nimm dich selbst sehr wichtig!

aus: Artikelreihe: Die 13 wichtigsten Regeln, sich richtig gut Stress zu machen!

In der vergangenen Woche haben wir uns mit Regel #3: Handle gegen deine Werte! beschäftigt. Wie ist es dir damit ergangen? Hinterlass doch einen Kommentar für mich und die anderen Leser!

Heute geht es weiter mit

Regel #4: Nimm dich selbst sehr wichtig!langer Schatten

Wer ist der wichtigste Mensch in deinem Leben? Richtig, DU SELBST bist das. Leider kapieren das die anderen oft nicht. Es ist also gut, dass du sie immer wieder darauf hinweist, durch Worte und Taten. Beschäftige dich ausführlich damit, dass möglichst alle möglichst viel um dich kreisen. Wenn sie es nicht tun, heißt das womöglich, dass sie deine Wichtigkeit noch nicht erkannt haben. Also stoße sie immer wieder darauf, das macht das Leben (deins und das der anderen!) richtig schön anstrengend.

Wie profitierst du von der Regel Nummer 4?

Wenn du dich selbst sehr wichtig nimmst, gehst du selbstverständlich davon aus, dass die Welt um dich kreist. Das bedeutet, dass andere Menschen natürlich nichts anderes zu tun haben, als beispielsweise über dich zu reden. Vielleicht kennst du das: du gehst einen Flur oder eine Straße entlang, da stehen zwei oder drei Menschen, die sich unterhalten. Während du näher kommst, lachen sie womöglich, tuscheln und hören ganz auf zu reden, wenn du auf ihrer Höhe angekommen bist. Logisch, dass sie über dich gesprochen haben! Allerdings freut dich das jetzt nicht unbedingt. Denn da sie aufhören zu sprechen, haben sie wohl etwas zu verbergen, also reden sie womöglich schlecht über dich! Das macht dich unsicher, wütend, beleidigt. Und das – erzeugt Stress, wunderbar!

Da du so wichtig bist, ist es auch ganz einfach, dich mit ein bisschen Kritik aus der Bahn zu werfen. Denn Kritik ist natürlich immer persönlich zu nehmen! Da will dir jemand an den Kragen! Dich womöglich von deinem Sockel stoßen! Wahrscheinlich merkt er noch nicht mal, wen er da vor sich hat! Grund genug, dich richtig von der Kritik treffen zu lassen und dich ordentlich aufzuregen! Oder, wenn du eher der stille Charakter bist, den Groll in dich hineinzufressen. Könnte ein wunderhübsches Magengeschwür hervorbringen 😉 .

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Regel #3: Handle gegen deine Werte!

aus: Artikelreihe: Die 13 wichtigsten Regeln, sich richtig gut Stress zu machen!

In der vergangenen Woche haben wir uns mit Regel #2: Sei stets perfekt! beschäftigt. Und, hast du schon fleissig geübt? Heute nun geht es weiter mit

Regel #3: Handle gegen deine Werte!

Jeder von uns hat bestimmte innere Werte, wie zum Beispiel Freiheit, Ehrlichkeit, Freude, Glück, Beständigkeit, Sicherheit, Treue, Verlässlichkeit, Mut, Einfühlsamkeit, Gerechtigkeit, Solidarität, Toleranz, Spaß, Humor, Flexibilität, Abenteuerlust…

Diese sind wie ein innerer Kompass, der uns ein Gefühl für „richtig“ und „falsch“ gibt.

Wenn du Stress haben willst, ist es eine tolle Idee, sukzessive gegen diese Werte zu handeln, weil dann dein inneres System in Unruhe und Alarmbereitschaft gerät.

Besonders pfiffig dabei ist, dass wir oft noch nicht einmal merken, dass es unser Wertesystem ist, das Alarm schlägt. Denn unsere inneren Werte sind so tief in uns verwurzelt, dass wir uns ihrer oft gar nicht bewusst sind. Und entsprechend gar nicht unbedingt bewusst danach oder dagegen handeln. Je unbemerkter du also gegen deine Werte verstößt, desto besser ist das für deinen Stress-Pegel!

Wie profitierst du von der Regel Nummer 3?

Die Regel kann in allen Lebenssituationen angewendet werden. Damit du verstehst, was ich meine, hier ein paar Beispiele.

Hast Du zum Beispiel den Wert Ehrlichkeit, wäre es eine gute Idee, immer wieder Kunden übers Ohr zu hauen. Im Kontakt erzählst du ihnen das Blaue vom Himmel herunter. Das wird dich innerlich unruhig machen, weil du eigentlich was ganz anderes möchtest. Du könntest auch anfangen, deinen Freunden Lügen zu erzählen. Berichte zum Beispiel von Situationen, die nie stattgefunden haben. Hier kommt noch der Kitzel hinzu, dass deine Märchen auffliegen und deine Freunde dich als Lügner bezeichnen könnten. Wunderbar! Das macht Stress!

Ist einer deiner Werte Sicherheit, solltest Du dich unbedingt selbständig machen! Warum?

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Du hast die Wahl – immer!

Du hast die Wahl! Immer!


Neulich wohnte ich einem Gespräch unter Frauen bei, in dem es ganz allgemein um Ungerechtigkeiten für Frauen in der Arbeitswelt ging. Dieses Thema ist weit und groß, und ich möchte hier nicht näher darauf eingehen.

Einen Aspekt jedoch möchte ich herausgreifen, weil er für mich ein gutes Beispiel für eine Stress verursachende innere Haltung ist.

Eine der Frauen – nennen wir sie Anna – berichtete, dass sie nach einer 12-Stunden-Betreuung für ihr Kind sucht, damit sie ihrem Job weiterhin nachgehen kann. Nun kann man darüber streiten, ob man sein Kind so lange in eine Betreuung geben will oder nicht (was die Frauen auch taten). Wenn ich mir aber den Kern der Aussage ansehe, sagte Anna folgendes:

Ich brauche diese 12-Stunden-Betreuung. Denn entweder, ich mache diesen Job, oder ich bekomme HartzIV. Ich habe keine Wahl.

Dies ist in meinen Augen der springende Punkt. Neben allem Stress im Job, bei der Kindererziehung usw. hat Anna Stress, weil sie glaubt, keine Wahl zu haben!

In dem Moment, wo ich glaube, einer Situation ausgeliefert zu sein Weiterlesen

wenn der Wind ungünstig steht

Wir können den Wind nicht ändern, aber die Segel anders setzen.
Aristoteles, 384-322 v.Chr.

Foto gefunden auf www.inselhuepfen.de

Oft können wir nichts an den Umständen ändern, die uns stressen und plagen – dem Wind. Termine, die eingehalten werden sollen, ein nörgeliger Chef, nervige Nachbarn, der Stau auf dem Weg zur Arbeit. Das alles kann uns Tag für Tag quälen und unseren Blutdruck in die Höhe treiben. Aber ändern können wir es erstmal nicht.

Was wir allerdings immer ändern können, ist unsere Einstellung dazu und unser Umgang damit – die Segel anders setzen. Der Chef nörgelt? Ich nehme es nicht persönlich, denn wer weiß, womit er sich rumplagt. Schon wieder ein Stau? Wenn ich mich aufrege, löst er sich davon auch nicht auf. Also singe ich das Lied im Radio mit, oder freue mich über ein paar Minuten, die ich länger das Hörbuch hören kann.

Oft sind wir es so gewohnt, über den Wind zu schimpfen, dass wir ganz übersehen, in welcher neuen Weise wir die Segel setzen können. Daher mein Tipp: halte beim nächsten Stressmoment mal kurz inne und frage Dich: welche Möglichkeit habe ich noch, diese Sache zu sehen? Es braucht ein bisschen Übung, den richtigen Moment abzupassen. Aber es zahlt sich aus, denn Du wirst mit der Zeit immer weniger Stress und Anspannung erleben. Weg aus der Gefahrenzone „BurnOut“!

Oder, um es mit Konfuzius zu sagen (ich glaube, es stammt von ihm):

Wenn es regnet, freue ich mich.
Denn wenn ich mich nicht freue, regnet es auch.

In diesem Sinne wünsche ich Euch einen entspannten Tag mit gut gesetzten Segeln 🙂 .

Alles Gute im Neuen Jahr!

Da ist es nun, das neue Jahr, und mit ihm meine aktuellen Seminarangebote. Damit es DEIN BESTES JAHR 2013 wird!

Es geht rund um die Themen Stressbewältigung, Burn Out Prävention und den eigenen Weg und das eigene Tempo finden.

Den Flyer kannst Du Dir als pdf hier   herunterladen. Gern darfst Du ihn auch weiterschicken oder verteilen 😉 .

Hast Du Fragen zum Angebot? Oder möchtest Dich vielleicht gleich anmelden 🙂 ? Dann schreib mir unter coach@coyotetrainings.de oder ruf an unter Tel. 04793/955057.

Die Frage nach dem „Warum“ oder „Raus aus der Grübel-Falle“

Warum grübeln wir oft vor uns hin, und warum lässt uns die Warum-Frage nicht los?

Ganz einfach, weil unser Gehirn, unser Verstand immer bemüht ist, Antworten zu finden. Auf alle Fragen, die wir ihm stellen. Zum Beispiel fragen wir uns:

  • Warum habe ich diese Gelegenheit verpasst?
  • Warum habe ich keine Antwort gefunden?
  • Warum kann mein Nachbar mich nicht leiden?
  • Warum geht immer bei mir alle schief?
  • Warum haben alle anderen Leute mehr Glück?
  • Warum bin ich immer so einfallslos?

Sicherlich kennst Du die eine oder andere Frage auch von Dir selbst.

Gehirnaktivitäten benötigen Energie.

Grübel-Aktivitäten besonders, denn hier handelt es sich meist um Gedankenkreise, die selten zu einem brauchbaren Ergebnis führen. Weil es einfach keine befriedigende Antwort gibt. Sonst müssten wir ja nicht mehr grübeln ;-). Und so ackert unser Gehirn weiter und weiter, und verbraucht dafür Unmengen an Energie. Kein Wunder, wenn wir uns dadurch oft müde und schlapp fühlen!

Und hier kommt die gute Nachricht:

Diese ständige Suche unseres Gehirns nach Antworten können wir positiv nutzen! Um dadurch aus der düsteren Grübelei auszusteigen. Und zwar indem wir die „richtigen“ Fragen stellen. Positive Warum-Fragen. Und unserem Gehirn damit die Aufgabe geben, Antworten zu finden. Denn dem Gehirn ist es egal, ob eine Frage für uns positiv oder negativ ist, es macht sich flugs auf die Suche nach möglichen Antworten.

Positive Warum-Fragen können sein:

  • Warum gehts mir heute richtig gut?
  • Warum ist heute mein bester Tag?
  • Warum finde ich die Antwort auf mein Problem?
  • Warum bin ich heute so richtig entspannt?
  • Warum stört mich das Gemecker meines Nachbarn nicht mehr?
  • Warum erledige ich diesen Auftrag zur richtigen Zeit?
  • Warum fallen mir richtig gute Gedanken ein?

Probier es doch einfach mal aus. Und stell Dir eine positive Frage mindestens so oft wie eine Grübel-Frage. Vielleicht kommen auch erstmal keine dollen, vernünftigen Antworten dabei heraus. Dann frag einfach weiter. So lange, bis die ersten Antworten kommen, die sich richtig anfühlen. Und dann bist Du schon auf dem Pfad, Dein Problem tatsächlich gut lösen zu können.

Viel Spaß beim Fragen-Finden :-). Vielleicht magst Du ja die eine oder andere Frage hier in den Kommentaren hinterlassen. Als Gedankenanstoß für andere Grübel-Profis ;-). Ich würde mich freuen!

Und wenn Du nicht weiter kommst, mail mir doch einfach oder ruf mich an, dann können wir gemeinsam positive Warum-Fragen für Dich finden.