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Regel #12: Die Meinung anderer über dich sei dein Maßstab!

aus: Artikelreihe: Die 13 wichtigsten Regeln, sich richtig gut Stress zu machen!

Wie gewohnt, kommt heute wieder am Donnerstag eine neue Regel. Es ist die vorletzte in dieser Serie, und sie heißt :

Regel #12: Die Meinung anderer über dich sei dein Maßstab!

Unsere heutige Regel passt ein bisschen zur Regel Nummer 1 "Mach es allen recht!". Bei der Regel ging es jedoch hauptsächlich ums Tun. Heute geht es mehr um dein Denken und das, was daraus dann folgt.

Wie profitierst du von der Regel #12?

“Die Hölle, das sind die anderen.” – J.P. Sartre (“Geschlossene Gesellschaft”)

Es ist wichtig, was die anderen über dich denken und sagen. Deshalb solltest du dir auch immer Feedback einholen, und dich dann nach der Meinung der anderen richten!

Wenn du Angst vor deren Ablehnung oder Kritik hast, dann fühlst du dich ihnen ausgeliefert. Du fühlst dich gut, wenn das Feedback gut ist, und miserabel, wenn die Meinung eine ablehnende ist. Dieses Gefühl von Ausgeliefertsein ist sehr unangenehm, und es wird dich in deinem Verhalten und in deinen Entscheidungen hemmen.

Letzten Endes führt es dazu, dass du gar nicht mehr Nein sagen kannst, dass du deine Wünsche nicht

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Regel #11: Verplane all deine Zeit!

aus: Artikelreihe: Die 13 wichtigsten Regeln, sich richtig gut Stress zu machen!

Einen Tag später als gewohnt, meldet sich mein Kollege und Mitarbeiter Coyote heute bei Euch. Das liegt daran, dass nicht immer alles so nach Plan läuft, wie wir das gerne hätten… Was uns auch gleich direkt zur heutigen Regel führt wink :

Regel #11: Verplane all deine Zeit!

Verplane all deine Zeit!

Die Regel Nummer 11 folgt einem Zitat von Lucius A. Seneca, der da sagte:

Es ist nicht zu wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist zu viel Zeit, die wir nicht nutzen.

Im Bereich Zeitmanagement (also die Lehre davon, wie man mit seiner Zeit sinnvoll umgehen kann) gibt es ja viele tolle Methoden und Sprüche. Zum Beispiel „Jede Aufgabe braucht die Zeit, die man ihr gibt“, das Pareto-Prinzip, Puffer schaffen usw.

Das ist toll, denn als wahrer Anhänger der gelungenen Stressbeschaffung kannst du nun hingehen, und deine eigene Vorgehensweise daraus ableiten.

Wie profitierst du von der Regel Nummer 11?

Das eigentlich Wichtigste ist: verplane den ganzen Tag mit Terminen und Aufgaben. Dann wirst du viele davon nicht oder nicht vollständig oder nicht gut erledigen können, das liegt in der Natur der Sache. Alleine das Hetzen von Termin zu Termin und von Aufgabe zu Aufgabe bringt dich schon in Wallung. Und wenn du nie das schaffst, was du dir vorgenommen hast, demotiviert dich das auch noch zusätzlich. Ein schöner Stressfaktor!

Hinzu kommt: nimmst du dir immer zu viel vor und verplanst damit alle deine Zeit, wirst und bleibst du unflexibel. Das stresst dich und in der Folge auch andere. Die werden dir dann dankbar sein wink .

Es gibt im Zeitmanagement den irrwitzigen Rat, man solle nur rund 50 – 60% seiner Zeit einplanen. Die restliche Zeit soll als Puffer für unvorhergesehene Dinge dienen, den Plausch mit dem hereinplatzenden Kollegen, die unerwartete Beschwerde des Kunden, den Computerabsturz. Aber ehrlich gesagt: Puffer sind doch was für Weicheier. Also: plane keine Puffer ein!

Bei der Planung deiner Zeit solltest du auch beachten, dass du keine Prioritäten setzt.

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Regel #9: Halte hartnäckig an alten Gewohnheiten fest!

aus: Artikelreihe: Die 13 wichtigsten Regeln, sich richtig gut Stress zu machen!

So, heute kommt eine weitere Regel, die, konsequent angewendet, eine Garantie für Stress ist ;-). 

Regel #9: Halte hartnäckig an alten Gewohnheiten fest!

Viele Dinge, die wir uns im Laufe des Lebens angewöhnt haben, bereiten uns Stress. Auch wenn wir das, weil wir sie ja so gewöhnt sind, gar nicht mehr merken. Wenn du solche Gewohnheiten an dir entdeckst, bist du schon auf einem guten Weg zu einem hohen Stressniveau und womöglich auf gerader Strecke in einen Burnout. Halte unbedingt an deinen alten, Stress bringenden Gewohnheiten fest, denn Veränderung könnte der Tod von Anstrengung und Stress sein! Frei nach dem Motto: „Das habe ich doch schon immer so gemacht. Warum sollte ich es ändern?“

Wie profitierst du von der Regel Nummer 9?

Gewohnheiten sind Abläufe im Handeln, Denken und Fühlen, die zur Routine geworden sind. Die also ablaufen, ohne dass wir darüber nachdenken (müssen). Richtig gute Stress-Gewohnheiten können sein:

  • Unruhiger Tagesbeginn. Also morgens zig-mal auf den Wecker hauen, in letzter Minute gequält aufstehen, unter die Dusche springen, etwas überwerfen, im Stehen den Kaffee runterschütten (möglichst mit Mund verbrennen) und ab durch den längst überfüllten Verkehr ins Büro.
  • Viel und ungefiltert fernsehen. Nach einem langen Tag haust du dich auf die Couch und siehst genüsslich fern. Dabei ist es gut, dass 90% aller gesendeten Nachrichten schlechte Nachrichten sind, und dass in den meisten Filmen geschossen, getötet, erniedrigt und verletzt wird. Da unser Unterbewusstsein nicht zwischen Realität und Fiktion unterscheidet, glaubt es, selbst im Krisengebiet zu sein, sich in Gefahr zu befinden, Angst haben zu müssen usw. Und dein Körper reagiert mit entsprechenden Stress-Symptomen.
  • Zeitungen und Radio hören können übrigens den gleichen Zweck erfüllen, wenn du entsprechend auswählst! Beziehungsweise nicht auswählst, sondern dich einfach berieseln lässt.
  • Wenig Bewegung. Mit Bewegung könnten wir unseren Körper dazu bringen, Stresshormone abzubauen. Nichts, was wir wollen!
  • Immer zu spät schlafen gehen. Schlafmangel führt auf Dauer dazu, dass weder dein Körper noch dein Geist sich regenerieren können. Und das macht – richtig! Stress.
  • Vergiss die Pausen. Pausen sind für Weicheier. Wer braucht schon Entspannung und Ablenkung, wenn er auch im Dauerstress sein kann?!
  • Ungefähr 50 Mal am Tag die Emails abrufen. So unterbrichst du ständig deine Arbeitsabläufe, lenkst dich ab, bekommst nichts richtig fertig. Das alles zusammen lässt dich am Ende des Arbeitstages richtig schön gestresst fühlen.
  • Unangenehme Aufgaben aufschieben. Dann begleitet dich ständig das Gefühl, sie noch erledigen zu müssen. Wunderbar anstrengend!
  • Immer die gleichen – destruktiven – Gedanken denken. Reagiere immer wieder mit Ärger auf bestimmte Verhaltensweisen deiner Mitmenschen, sieh möglichst oft schwarz, habe Angst vor der Zukunft und so weiter. So kannst du deinen Stresspegel dauerhaft hoch halten.
  • Die vorhergehenden Regeln 1-8 einhalten 😉

Was passiert, wenn du dich nicht an die Regel hälst?

Auf keinen Fall solltest du deine Gewohnheiten ersetzen! Zum Beispiel durch:

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Regel #8: Missachte schöne Dinge, pfeif auf Musik und andere Ablenkungen!

aus: Artikelreihe: Die 13 wichtigsten Regeln, sich richtig gut Stress zu machen!

Mit sieben Regeln haben wir uns bereits beschäftigt, heute folgt 

Regel #8: Missachte schöne Dinge, pfeif auf Musik und andere Ablenkungen!

Alles, was uns gut tut, entspannt unseren Körper und unseren Geist. Denn es lenkt uns, kurzfristig oder auch länger, ab von zum Beispiel ängstlichen, frustrierenden, ärgerlichen oder anderweitig anstrengenden Gedanken. Das wollen wir ja nicht! Wir wollen uns ja darauf konzentrieren, richtig gut Stress zu haben, möglichst dauerhaft.

Wie profitierst du von der Regel Nummer 8?

Unser Verstand kann sich ja immer nur mit einer Sache zur Zeit beschäftigen. Darum ist es wichtig, dass du dich nicht – auch nicht kurz! – ablenken lässt von entspannenden Gedanken, guten Gerüchen, netten Gesprächen, schönen Bildern oder sonstigem.

Jemand hat frischen Kuchen mitgebracht? Iss ihn ruhig, aber achte dabei nicht auf den herrlichen Duft und den leckeren Geschmack. Das lenkt nur ab von deiner Anspannung.

Es läuft ein schönes Lied im Radio? Schalte bloß aus oder verlasse schleunigst den Raum. Musik, die uns gefällt, kann uns in eine heitere, ausgelassene, womöglich fröhliche Stimmung versetzen. Dabei willst du doch angestrengt bleiben!

Eine Katze oder ein Hund laufen vorbei? Komm bloß nicht auf den Gedanken, das Tier streicheln zu wollen. Denn IMG_0206 (480x640)schlaue Forscher haben nachgewiesen, dass das Streicheln von Tieren unter anderem den Blutdruck senkt. Man setzt sogar gezielt Tiere ein, zum Beispiel in Altenheimen oder Krankenhäusern, damit es den Menschen dort schneller besser geht. Das ist ja wohl Beweis genug, dass so ein Tier ganz und gar nicht in unsere Stress-Mach-Strategie passt!

Das Sahnebonbon obendrauf: wenn wir gestresst sind und es uns schlecht geht, sind wir meistens nicht in der Lage, uns an all das zu erinnern, was möglicher Weise den Stresspegel senken könnte. Du profitierst also doppelt! Du vermeidest Stress-Bewältiger, und dadurch vergisst du sie auch immer mehr! Super!

Was passiert, wenn du dich nicht an die Regel hälst?

Umgeben wir uns mit (für uns) schönen und angenehmen Dingen, so kann das dazu führen, dass wir uns wohl fühlen. Fühlen wir uns wohl, entspannen wir uns auch. Womöglich schüttet unser Körper auch noch das Glückshormon Serotonin aus. Und das, das ist der größte Feind vom Stress!

Cappuccino caldo e Brioche

Etwas für dich selbst zu tun, auch wenn es nur eine Kleinigkeit ist wie zum Beispiel

  • eine Tasse duftenden Kaffee oder Tee bewusst trinken
  • dein Lieblingslied hören
  • ein schönes Bild an der Wand betrachten
  • ein Spaziergang in der Natur
  • dem Regen lauschen
  • ein Tier streicheln
  • sich am Blumenstrauß auf dem Tisch erfreuen
  • eine Ausstellung besuchen
  • ein Glas Wein genießen
  • ein leckeres Essen kochen und dabei ganz bewusst die Gerüche und die Farben aufnehmen

all diese Dinge wirken beruhigend, aufmunternd, entspannend. Man braucht sie aber nicht. Sie lenken ab, kosten Zeit und sind garantiert nicht geeignet, dir Stress zu bereiten! Wenn du also deinen Stress kultivieren willst, dann pfeif auf all die angenehmen, schönen Dinge! Und leg dir bloß keine Liste an von allem, was dir gut tut (so ähnlich, wie ich das oben gemacht habe) ! Du könntest dich sonst wieder daran erinnern, wenn dein Stresspegel schon richtig hoch ist!


Soweit für heute mit Regel Nummer 8. Ich bin gespannt, wie du damit zurecht kommst. Nächste Woche folgt dann Regel #9: Halte hartnäckig an alten Gewohnheiten fest!


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Regel #7: Sei undankbar! Oder – sei einfach nie dankbar!

aus: Artikelreihe: Die 13 wichtigsten Regeln, sich richtig gut Stress zu machen!

Nun haben wir schon die Hälfte der 13 Regeln, die mein Kollege und Mitarbeiter Coyote (augenzwinkernd) für uns aufgestellt hat, geschafft! Wie steht es denn um dein Stresslevel? Bist du schon ordentlich genervt gewesen in den vergangenen Wochen? Sehr gut! Oder war noch nicht die richtige Methode für dich dabei? Dann hast du noch gute Chancen zum Üben, denn es folgen noch weitere 7 Regeln! Heute kümmern wir uns um

Regel #7: Sei undankbar! Oder – sei einfach nie dankbar!

Diese Regel schließt eigentlich nahtlos an die vorhergehende Regel Nummer 6 „Suche – und finde! – immer das Haar in der Suppe!“ an. Denn wenn du schon mal das Haar gefunden hast und am Rummeckern bist, hast du auch gleich einen guten Grund, undankbar zu sein.

Wie profitierst du von der Regel Nummer 7?

Undankbar sein kannst du, wenn du in jeder Situation, sei sie auf den ersten Blick auch noch so nett/schön/beglückend, das Schlechte siehst. Die Vögel singen endlich wieder nach langem Winter, der Frühling ist da! Aber nun haben sie dich geweckt, viel zu früh. Freunde haben dich eingeladen? Da hätten sie ruhig auch mal dein Lieblingsessen kochen können!

Oder du kannst undankbar sein, weil du meinst, dass dir eigentlich immer noch etwas besseres zusteht. Du hast 1 Euro gefunden? Verdammt, warum war es nicht mehr? Du hast ein Lob vom Chef bekommen? Und wieso hat er dich nicht gleich befördert?

Du kannst aber auch einfach ignorieren, was dir Gutes widerfährt.

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Regel #6: Suche – und finde! – immer das Haar in der Suppe!

aus: Artikelreihe: Die 13 wichtigsten Regeln, sich richtig gut Stress zu machen!

Heute hat Coyote eine Regel für dich aufgestellt, die wirklich einfach ist. Sozusagen total alltagstauglich. Denn in uns gibt es einen Anteil, der eigentlich genau das immer schon macht. Die Regel lautet

Regel #6: Suche – und finde! – immer das Haar in der Suppe! IMG_0457

In uns gibt es einen Anteil im Gehirn, der ständig auf der Suche nach Gefahren, Veränderungen und Unannehmlichkeiten ist. In jeder noch so netten Situation scannt dieser Anteil die Umgebung und unser Inneres, ob nicht irgendwo doch ein Haar in der Suppe zu finden ist. Das bedeutet, für ein normales Stresslevel reicht es schon, diesen Anteil einfach machen zu lassen.

 

Aber wenn du ein wahrer Meister im Stresserzeugen werden willst, dann kannst du diese Eigenschaft noch perfektionieren!

Wie profitierst du von der Regel Nummer 6?

Selbst in der besten, perfektesten Situation gibt es noch etwas zu entdecken, worüber du nörgeln kannst. Zum Beispiel hast du endlich Urlaub, aber das Hotel ist kleiner als du dachtest. Oder du gehst richtig lecker essen, aber der Tisch steht irgendwie falsch. Oder endlich ist es Sommer, aber warum musst man da immer so schwitzen?

Mach dabei „ABER“ zu deinem Lieblingswort! Ein guter Gedanke ist zum Beispiel (und ich selbst bin eine Meisterin in diesem Gedanken, ich weiß also, wovon ich rede! 😉 ) „Das ist ja eine tolle Situation, richtig schön. ABER wer weiß, ob das von Dauer ist/jemals wieder so kommt/gleich schon wieder vorbei ist/man das überhaupt wiederholen kann…“ Es ist schön, dass ich im Sommer draußen sitzen kann. ABER bald ist wieder Herbst, und dann ist das vorbei.

Solche Gedanken führen dazu, dass du eigentlich nie mehr richtig zufrieden bist. Auf die Dauer wächst dadurch deine innere Anspannung, und du bekommst ordentlich Stress!

Gute Fortschritte wirst du auch machen, wenn du dir jeden Abend im Bett vor dem Einschlafen aufzählst,

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Regel #4: Nimm dich selbst sehr wichtig!

aus: Artikelreihe: Die 13 wichtigsten Regeln, sich richtig gut Stress zu machen!

In der vergangenen Woche haben wir uns mit Regel #3: Handle gegen deine Werte! beschäftigt. Wie ist es dir damit ergangen? Hinterlass doch einen Kommentar für mich und die anderen Leser!

Heute geht es weiter mit

Regel #4: Nimm dich selbst sehr wichtig!langer Schatten

Wer ist der wichtigste Mensch in deinem Leben? Richtig, DU SELBST bist das. Leider kapieren das die anderen oft nicht. Es ist also gut, dass du sie immer wieder darauf hinweist, durch Worte und Taten. Beschäftige dich ausführlich damit, dass möglichst alle möglichst viel um dich kreisen. Wenn sie es nicht tun, heißt das womöglich, dass sie deine Wichtigkeit noch nicht erkannt haben. Also stoße sie immer wieder darauf, das macht das Leben (deins und das der anderen!) richtig schön anstrengend.

Wie profitierst du von der Regel Nummer 4?

Wenn du dich selbst sehr wichtig nimmst, gehst du selbstverständlich davon aus, dass die Welt um dich kreist. Das bedeutet, dass andere Menschen natürlich nichts anderes zu tun haben, als beispielsweise über dich zu reden. Vielleicht kennst du das: du gehst einen Flur oder eine Straße entlang, da stehen zwei oder drei Menschen, die sich unterhalten. Während du näher kommst, lachen sie womöglich, tuscheln und hören ganz auf zu reden, wenn du auf ihrer Höhe angekommen bist. Logisch, dass sie über dich gesprochen haben! Allerdings freut dich das jetzt nicht unbedingt. Denn da sie aufhören zu sprechen, haben sie wohl etwas zu verbergen, also reden sie womöglich schlecht über dich! Das macht dich unsicher, wütend, beleidigt. Und das – erzeugt Stress, wunderbar!

Da du so wichtig bist, ist es auch ganz einfach, dich mit ein bisschen Kritik aus der Bahn zu werfen. Denn Kritik ist natürlich immer persönlich zu nehmen! Da will dir jemand an den Kragen! Dich womöglich von deinem Sockel stoßen! Wahrscheinlich merkt er noch nicht mal, wen er da vor sich hat! Grund genug, dich richtig von der Kritik treffen zu lassen und dich ordentlich aufzuregen! Oder, wenn du eher der stille Charakter bist, den Groll in dich hineinzufressen. Könnte ein wunderhübsches Magengeschwür hervorbringen 😉 .

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Regel #3: Handle gegen deine Werte!

aus: Artikelreihe: Die 13 wichtigsten Regeln, sich richtig gut Stress zu machen!

In der vergangenen Woche haben wir uns mit Regel #2: Sei stets perfekt! beschäftigt. Und, hast du schon fleissig geübt? Heute nun geht es weiter mit

Regel #3: Handle gegen deine Werte!

Jeder von uns hat bestimmte innere Werte, wie zum Beispiel Freiheit, Ehrlichkeit, Freude, Glück, Beständigkeit, Sicherheit, Treue, Verlässlichkeit, Mut, Einfühlsamkeit, Gerechtigkeit, Solidarität, Toleranz, Spaß, Humor, Flexibilität, Abenteuerlust…

Diese sind wie ein innerer Kompass, der uns ein Gefühl für „richtig“ und „falsch“ gibt.

Wenn du Stress haben willst, ist es eine tolle Idee, sukzessive gegen diese Werte zu handeln, weil dann dein inneres System in Unruhe und Alarmbereitschaft gerät.

Besonders pfiffig dabei ist, dass wir oft noch nicht einmal merken, dass es unser Wertesystem ist, das Alarm schlägt. Denn unsere inneren Werte sind so tief in uns verwurzelt, dass wir uns ihrer oft gar nicht bewusst sind. Und entsprechend gar nicht unbedingt bewusst danach oder dagegen handeln. Je unbemerkter du also gegen deine Werte verstößt, desto besser ist das für deinen Stress-Pegel!

Wie profitierst du von der Regel Nummer 3?

Die Regel kann in allen Lebenssituationen angewendet werden. Damit du verstehst, was ich meine, hier ein paar Beispiele.

Hast Du zum Beispiel den Wert Ehrlichkeit, wäre es eine gute Idee, immer wieder Kunden übers Ohr zu hauen. Im Kontakt erzählst du ihnen das Blaue vom Himmel herunter. Das wird dich innerlich unruhig machen, weil du eigentlich was ganz anderes möchtest. Du könntest auch anfangen, deinen Freunden Lügen zu erzählen. Berichte zum Beispiel von Situationen, die nie stattgefunden haben. Hier kommt noch der Kitzel hinzu, dass deine Märchen auffliegen und deine Freunde dich als Lügner bezeichnen könnten. Wunderbar! Das macht Stress!

Ist einer deiner Werte Sicherheit, solltest Du dich unbedingt selbständig machen! Warum?

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Regel #2 – Sei stets perfekt!

aus: Artikelserie: Die 13 wichtigsten Regeln, sich richtig gut Stress zu machen

In der vergangenen Woche haben wir uns mit Regel #1 – Mach es allen recht! beschäftigt. Ich hoffe, du konntest schon viel für dich daraus mitnehmen. Heute nun geht es weiter mit

Regel #2 – Sei stets perfekt!

Nicht umsonst hat der Aufdruck „Made in Germany“ weltweit immer noch einen hohen Stellenwert. Denn er zeugt von Qualität, die ja wohl nur erreicht werden kann, wenn man perfekte Arbeit geleistet hat. Perfekt zu sein ist der perfekte Weg in den Stress. Wer perfekt ist, wird eigentlich nie fertig, weil es immer noch etwas zu verbessern gibt. Ein Knoten nicht richtig geknüpft, ein Staubkorn noch in der Ecke, der Zeilenabstand nicht überall gleich – wer das hinnimmt, ruht sich womöglich aus und strengt sich nicht genug an! Geht gar nicht, wenn du ordentlich Stress haben willst!

Wie profitierst du von der Regel Nummer 2?

Strebst du immer und beständig nach Perfektion, ist es ja so, dass du keinen Fehler machen darfst. (Wenn doch, darf es bloß keiner bemerken!) Du hast entsprechend hohe Erwartungen an dich und forderst alles von dir. Es kann sein, dass du mit der Zeit auch unentschlossen wirst, immer zweifelnd, ob das Ergebnis denn nun tatsächlich perfekt ist. So wirst du auch nie richtig fertig mit etwas, es sei denn, äußere Gegebenheiten wie feste Termine zwingen dich dazu.

In dir macht sich die Gewissheit breit, dass deine Freunde und Kollegen dich nur akzeptieren und lieben können, wenn du in allem 100%ig korrekt bist. Das erhöht deinen inneren Druck zusätzlich. Womöglich ziehst du dich zurück, um deine Unzulänglichkeiten niemanden sehen zu lassen. Und ganz sicher wirst du immer mehr arbeiten für ein perfektes Ergebnis.

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Regel #1 – Mach es allen recht!

aus: Artikelserie: Die 13 wichtigsten Regeln, sich richtig gut Stress zu machen

Hallo liebe Leserin, lieber Leser!

Heute geht sie los, die Artikelserie um die 13 wichtigsten Regeln, sich richtig gut Stress zu machen. Geschrieben hat sie mein Kollege und Mitarbeiter Coyote. Entsprechend ist sie auch zu lesen und zu verstehen: mit Humor und Augenzwinkern, eben nach Coyote-Art cool. Jeden Donnerstag erscheint hier ein Artikel, bis wir alle Regeln voll haben. So habt ihr immer eine Woche Zeit, die jeweilige Regel in Ruhe auszuprobieren. Am besten immer dann, wenn ihr gerade daran denkt. Schreibt gerne eure Erkenntnisse und Erfahrungen in die Kommentare, damit wir alle davon lernen können! Viel Spaß wünsche ich euch!

Hier nun Regel #1 – Mach es allen recht!

Diese Regel ist sehr kraftvoll, wenn es darum geht, sich selbst richtig gut Stress zu machen. Auf den ersten Blick ist es vielleicht nicht so offensichtlich. Aber probier es aus, und du wirst sehen, dass es klappt. Es ist auch wichtig, es allen recht zu machen, denn wo kämen wir hin, wenn jeder es erst mal sich selber recht machte?

Habe also immer ein offenes Ohr  und ein gutes Gespür für das, was andere wollen, und tu dein Bestes, dem auch nachzukommen.

Wie es funktionieren kann, zeigt die Geschichte von Vater, Sohn und Esel.

Ein Mann geht mit seinem Sohn auf einen Viehmarkt, um dort einen Esel zu kaufen. Nachdem sie nach langer Suche einen Esel gekauft haben, machen sie sich auf den Weg nach Hause.

Zunächst gehen sowohl der Vater als auch sein Sohn zu Fuß neben dem Esel her, bis sie ein entgegenkommender Wanderer auslacht und fragt: „Ihr habt einen Esel, aber warum reitet keiner auf ihm?“

Nach kurzer Überlegung setzt sich nun der Sohn auf den Esel, und so setzen sie ihren Heimweg fort, bis ihnen der nächste Wanderer entgegenkommt und zu dem Sohn sagt: „Junger Mann, du solltest dich schämen. Du hast junge Beine und reitest auf dem Esel, während dein Vater laufen muss!“

So setzt sich nun der Vater auf den Esel, und der Sohn geht zu Fuß. Nun treffen sie einen weiteren Wanderer, der zu dem Vater sagt: „Du solltest dich schämen, du mit deinen starken Beinen reitest auf dem Esel, während der zarte Junge zu Fuß gehen muss!“

Also setzen sich beide auf den Esel, und setzen so den Heimweg fort, bis ihnen abermals ein Wanderer entgegenkommt, der sie beschimpft: „Ihr solltet euch schämen! Ihr beide sitzt faul auf dem Esel, und das arme Tier muss die ganze Strecke die schwere Last von euer beider Gewicht tragen!“

Daraufhin entschließen sich Vater und Sohn, den Esel an den Vorder- und Hinterbeinen zu nehmen, und so tragen sie nun den Esel bis nach Hause. Als sie dort ziemlich spät und völlig erschöpft ankommen, sagt die Ehefrau des Mannes: „Ihr seid vielleicht zwei Dummköpfe! Warum lasst ihr den Esel nicht selber zu seinem neuen Stall laufen?“ (nach Hodscha Nasreddin)

 

Wie profitierst du von der Regel Nummer 1 ?

Wie wir oben in der Geschichte gesehen haben, ist es gar nicht so einfach, es tatsächlich allen recht zu machen. Und genau darin liegt ja auch der Reiz! Denn wenn es nicht einfach ist, ist es richtig anstrengend, und dann wird es richtig schön stressig.

Wichtig ist, deine eigenen Bedürfnisse und Wünsche

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