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Bin ich ein hochsensibler Mensch? Fragen über Fragen

Bei der Beschäftigung mit dem Thema Hochsensibilität, kommt man sehr schnell dahin, sich zu fragen, ob man "auch so einer" ist, oder ob der Mensch, den man vor Augen hat, "so einer" ist. Es gibt hier eine Reihe spezieller Fragen, die Hinweise darauf geben können.

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Im Internet findet man mittlerweile Tests (z.B unter www.zartbesaitet.net) und Fragenkataloge dazu (z.B. bei Ulrike Hensel). Für meine eigenen Info-Veranstaltungen zum Thema habe ich mir selbst eine Liste mit Fragen zusammengestellt. Dielese ich den Teilnehmern dann vor, um ihnen ein Gefühl dafür zu geben, worum es geht. Diese Fragen-Liste möchte ich Euch heute zur Verfügung stellen. Klicke hier:  HSP_Fragen_Webinar , um Dir das PDF herunter zu laden.

Wie gesagt, gibt die Beantwortung der Fragen einen Hinweis, keinesfalls kann das Ergebnis als eine Art "Diagnose" gewertet werden.

Viel Spaß beim Herausfinden 🙂 .

Und wenn Du Dich nun zugehörig fühlst zu der Gruppe der HSP? Dann hast Du folgende Möglichkeiten:

  • Fein, wieder was gelernt, nächstes Thema 🙂
  • Du willst mehr darüber wissen, dann kannst Du Dich informieren, z.B. unter www.zartbesaitet.net oder www.hochsensibel.org. Oder Du liest ein Buch, wie z.B. "Mit viel Feingefühl" von Ulrike Hensel oder "Wenn die Haut zu dünn ist" von Rolf Sellin. Beide kann ich empfehlen.
  • Du möchtest über neue Beiträge und Tips von mir zum Thema HSP informiert werden? Dann melde Dich unverbindlich zu meinem Neuigkeiten-Brief an, direkt unter diesem Beitrag oder rechts in der Seitenleiste (jederzeit kündbar mit einem Klick).
  • Hast Du direkt Handlungsbedarf, dann schick mir eine Email oder ruf mich an unter 04793-95 50 57. Wir bespechen dann, was Dein nächster Schritt sein könnte.

 

Regel #13: Bewerte alles, was geschieht! Und zwar möglichst negativ!

aus: Artikelreihe: Die 13 wichtigsten Regeln, sich richtig gut Stress zu machen!

Heute kommt *tataaaa* die letzte unserer Regeln in dieser Serie! Sie ist nicht so lang, denn mittlerweile, nach 13 Wochen, bist du sicherlich ein Stress-Profi!

Regel #13: Bewerte alles, was geschieht! Und zwar möglichst negativ!

Die meisten unserer (spontanen) Bewertungen sind subjektiver Natur. Das heißt, sie kommen durch dein ganz persönliches Wertesystem zustande. Andere Menschen würden die Situationen vielleicht ganz anders sehen und anders reagieren.  Je nachdrücklicher du allerdings bewertest, desto objektiver erscheint dir das Ganze. Das ist gut, denn so glaubst du, dass es ja gar nicht anders sein kann. Und schwupp – bist du schon im Ärger-Frust-Aufreg-Kampf-Stress-Modus.

“Nicht die Dinge an sich, sondern unsere Sichtweise auf die Dinge ist das, was uns beunruhigt”.  Epiktet, griechischer Philosoph

Wie profitierst du von der Regel Nummer 13?

Stell dir vor, du stehst kurz vor Ladenschluss an der Kasse im Supermarkt. Du kaufst nur eine Kleinigkeit, und bezahlst mit einem großen Schein. Daraufhin sagt die Kassiererin sichtlich genervt zu Dir: „Haben Sie es nicht kleiner???“ Nun kommt dein großer innerer Bewertungsauftritt. Sofort solltest du Dinge denken wie: „Ist die blöd? So was unfreundliches! Die spinnt wohl, das gehört sich nicht! Oder findet sie mich etwa doof?“ Noch wirkungsvoller wird es, wenn du diese Gedanken dann auch noch ihr gegenüber aussprichst. Da geht das Adrenalin hoch! Stresshormone pur! Und nimm diese Gedanken auch mit nach Hause, hänge dich den ganzen Abend daran auf! Lasse auch deine Familie, deine Freunde daran teilhaben!

Weitere Beispiele für spontane Bewertungen können sein:

  • Der Nachbar läuft mit dem Laubsauger durch die Gegend?“ Das ist total unverschämt! Das geht gar nicht, dass er solchen Lärm macht! Die Dinger müssten verboten werden!“
  • Jemand schneidet dich im Straßenverkehr? „Das ist ja wohl das Letzte! Unmöglich! Unhöflich! Armleuchter! Niemand außer mir kann offensichtlich Auto fahren!“
  • Ein Kollege lästert über dich? „Unglaublich! Gerade der! Was plustert der sich eigentlich auf? Der hat’s wohl nötig! Dem werde ich was erzählen!“ Oder: „Da kann ja was an mir nicht stimmen, wenn Leute über mich reden, die haben sicherlich recht, dass sie mich doof finden.“
  • Es regnet? „Totales Sch…Wetter! Da muss man doch schlechte Laune kriegen!“
  • Die Sonne scheint? „Es ist viel zu warm! Wozu habe ich geduscht, wenn ich jetzt schon wieder schwitzen muss? Und überhaupt, wenn ich das gewusst hätte, hätte ich meine Sonnenbrille mitgenommen, aber so?!“

Du siehst, der Alltag hält eine Menge Gelegenheiten bereit, wo du etwas bewerten und damit deinen Stresspegel in die Höhe treiben kannst. Und je weniger rational deine Gedanken zu einer Sache sind, umso besser. Denn dann entwickeln sie noch viel eher ein Eigenleben in dir, das in die Stress-Spirale führt.

Was passiert, wenn du dich nicht an die Regel hälst?

Wenn du ohne Bewertungen (naja, oder wenigstens mit weniger negativen Bewertungen) durchs Leben gehst, kann dir das eine Form von Gelassenheit geben. Und Gelassenheit, wie auch innere Ruhe, sind nun enorme Stress-Killer. Also der Feind eines jeden Stress-Jüngers!

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Regel #12: Die Meinung anderer über dich sei dein Maßstab!

aus: Artikelreihe: Die 13 wichtigsten Regeln, sich richtig gut Stress zu machen!

Wie gewohnt, kommt heute wieder am Donnerstag eine neue Regel. Es ist die vorletzte in dieser Serie, und sie heißt :

Regel #12: Die Meinung anderer über dich sei dein Maßstab!

Unsere heutige Regel passt ein bisschen zur Regel Nummer 1 "Mach es allen recht!". Bei der Regel ging es jedoch hauptsächlich ums Tun. Heute geht es mehr um dein Denken und das, was daraus dann folgt.

Wie profitierst du von der Regel #12?

“Die Hölle, das sind die anderen.” – J.P. Sartre (“Geschlossene Gesellschaft”)

Es ist wichtig, was die anderen über dich denken und sagen. Deshalb solltest du dir auch immer Feedback einholen, und dich dann nach der Meinung der anderen richten!

Wenn du Angst vor deren Ablehnung oder Kritik hast, dann fühlst du dich ihnen ausgeliefert. Du fühlst dich gut, wenn das Feedback gut ist, und miserabel, wenn die Meinung eine ablehnende ist. Dieses Gefühl von Ausgeliefertsein ist sehr unangenehm, und es wird dich in deinem Verhalten und in deinen Entscheidungen hemmen.

Letzten Endes führt es dazu, dass du gar nicht mehr Nein sagen kannst, dass du deine Wünsche nicht

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Regel #11: Verplane all deine Zeit!

aus: Artikelreihe: Die 13 wichtigsten Regeln, sich richtig gut Stress zu machen!

Einen Tag später als gewohnt, meldet sich mein Kollege und Mitarbeiter Coyote heute bei Euch. Das liegt daran, dass nicht immer alles so nach Plan läuft, wie wir das gerne hätten… Was uns auch gleich direkt zur heutigen Regel führt wink :

Regel #11: Verplane all deine Zeit!

Verplane all deine Zeit!

Die Regel Nummer 11 folgt einem Zitat von Lucius A. Seneca, der da sagte:

Es ist nicht zu wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist zu viel Zeit, die wir nicht nutzen.

Im Bereich Zeitmanagement (also die Lehre davon, wie man mit seiner Zeit sinnvoll umgehen kann) gibt es ja viele tolle Methoden und Sprüche. Zum Beispiel „Jede Aufgabe braucht die Zeit, die man ihr gibt“, das Pareto-Prinzip, Puffer schaffen usw.

Das ist toll, denn als wahrer Anhänger der gelungenen Stressbeschaffung kannst du nun hingehen, und deine eigene Vorgehensweise daraus ableiten.

Wie profitierst du von der Regel Nummer 11?

Das eigentlich Wichtigste ist: verplane den ganzen Tag mit Terminen und Aufgaben. Dann wirst du viele davon nicht oder nicht vollständig oder nicht gut erledigen können, das liegt in der Natur der Sache. Alleine das Hetzen von Termin zu Termin und von Aufgabe zu Aufgabe bringt dich schon in Wallung. Und wenn du nie das schaffst, was du dir vorgenommen hast, demotiviert dich das auch noch zusätzlich. Ein schöner Stressfaktor!

Hinzu kommt: nimmst du dir immer zu viel vor und verplanst damit alle deine Zeit, wirst und bleibst du unflexibel. Das stresst dich und in der Folge auch andere. Die werden dir dann dankbar sein wink .

Es gibt im Zeitmanagement den irrwitzigen Rat, man solle nur rund 50 – 60% seiner Zeit einplanen. Die restliche Zeit soll als Puffer für unvorhergesehene Dinge dienen, den Plausch mit dem hereinplatzenden Kollegen, die unerwartete Beschwerde des Kunden, den Computerabsturz. Aber ehrlich gesagt: Puffer sind doch was für Weicheier. Also: plane keine Puffer ein!

Bei der Planung deiner Zeit solltest du auch beachten, dass du keine Prioritäten setzt.

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Regel #10: Gib deine Eigenverantwortung ab!

aus: Artikelreihe: Die 13 wichtigsten Regeln, sich richtig gut Stress zu machen!

Die heutige Regel beschäftigt sich mit der Frage, was Stress mit Verantwortung zu tun hat.

Regel #10: Gib deine Eigenverantwortung ab!

Du hast heute schlechte Laune, weil dein Partner dich angemault hat? Du hast auf der Arbeit Fehler gemacht, weil dein Chef ein mieser Hund ist? Dein Feierabend ist gelaufen, weil die Kassiererin so unfreundlich war? Du hast Geld verloren, weil du auf einen Freund gehört hast?

Wenn du so denkst und tickst, bist du schon gut gewappnet für Regel Nummer 10 und auf einem guten Weg, dem Stress in deinem Leben einen festen Platz zu geben.

Wie profitierst du von der Regel Nummer 10?

Indem du deine Eigenverantwortung abgibst, begibst du dich ganz schnell in die Rolle eines Opfers. Des Opfers deiner Umstände, deiner Vergangenheit, deiner Mitmenschen. Super! Denn in diesem Moment bist du hilflos, weil du deine Macht abgibst, und das versetzt dein Körpersystem in Alarmbereitschaft. Was nichts anderes bedeutet als: Stress!

Du!

 

Denke möglichst oft: ich muss das ja tun, denn XXX (hier die Personen deiner Wahl eintragen) will das so. Und denke möglichst oft: ich kann ja gar nicht anders handeln/denken/fühlen, denn DIE UMSTÄNDE (hier eintragen, was für dich passt) zwingen mich. Noch besser klappt es, wenn du denkst (und sagst) „MAN muss das tun, MAN kann ja nicht anders…“ Je allgemeiner formuliert, umso weniger Verantwortung trägst du! Und je mehr große und kleine Entschuldigungen du findest, umso besser!

Hast du bereits Stress-Symptome wie Schlafstörungen, innere Unruhe, dauernde Kopfschmerzen, Magenprobleme und anderes? Die kannst du gut verstärken! Mach dir klar, dass du dafür nichts kannst. Weiß man doch, dass die Belastung von uns allen ständig zunimmt! Und dann noch diese blöden Kollegen, wenn die nicht immer… müsstest du auch nicht… Vielleicht trinkst du zu viel jeden Abend, aber was sollst du denn machen, wenn alle immer was von dir wollen? Da muss man ja auch mal Abstand zu bekommen! Und dann geh zum Arzt, der weiß Bescheid und wird dir schon die richtige Pille geben. Und wenn die nichts nützt? Naja, du hast halt besonders schwere Umstände. Kannst du ja nichts für!

Gut funktioniert auch, die Vergangenheit verantwortlich zu machen.

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Regel #9: Halte hartnäckig an alten Gewohnheiten fest!

aus: Artikelreihe: Die 13 wichtigsten Regeln, sich richtig gut Stress zu machen!

So, heute kommt eine weitere Regel, die, konsequent angewendet, eine Garantie für Stress ist ;-). 

Regel #9: Halte hartnäckig an alten Gewohnheiten fest!

Viele Dinge, die wir uns im Laufe des Lebens angewöhnt haben, bereiten uns Stress. Auch wenn wir das, weil wir sie ja so gewöhnt sind, gar nicht mehr merken. Wenn du solche Gewohnheiten an dir entdeckst, bist du schon auf einem guten Weg zu einem hohen Stressniveau und womöglich auf gerader Strecke in einen Burnout. Halte unbedingt an deinen alten, Stress bringenden Gewohnheiten fest, denn Veränderung könnte der Tod von Anstrengung und Stress sein! Frei nach dem Motto: „Das habe ich doch schon immer so gemacht. Warum sollte ich es ändern?“

Wie profitierst du von der Regel Nummer 9?

Gewohnheiten sind Abläufe im Handeln, Denken und Fühlen, die zur Routine geworden sind. Die also ablaufen, ohne dass wir darüber nachdenken (müssen). Richtig gute Stress-Gewohnheiten können sein:

  • Unruhiger Tagesbeginn. Also morgens zig-mal auf den Wecker hauen, in letzter Minute gequält aufstehen, unter die Dusche springen, etwas überwerfen, im Stehen den Kaffee runterschütten (möglichst mit Mund verbrennen) und ab durch den längst überfüllten Verkehr ins Büro.
  • Viel und ungefiltert fernsehen. Nach einem langen Tag haust du dich auf die Couch und siehst genüsslich fern. Dabei ist es gut, dass 90% aller gesendeten Nachrichten schlechte Nachrichten sind, und dass in den meisten Filmen geschossen, getötet, erniedrigt und verletzt wird. Da unser Unterbewusstsein nicht zwischen Realität und Fiktion unterscheidet, glaubt es, selbst im Krisengebiet zu sein, sich in Gefahr zu befinden, Angst haben zu müssen usw. Und dein Körper reagiert mit entsprechenden Stress-Symptomen.
  • Zeitungen und Radio hören können übrigens den gleichen Zweck erfüllen, wenn du entsprechend auswählst! Beziehungsweise nicht auswählst, sondern dich einfach berieseln lässt.
  • Wenig Bewegung. Mit Bewegung könnten wir unseren Körper dazu bringen, Stresshormone abzubauen. Nichts, was wir wollen!
  • Immer zu spät schlafen gehen. Schlafmangel führt auf Dauer dazu, dass weder dein Körper noch dein Geist sich regenerieren können. Und das macht – richtig! Stress.
  • Vergiss die Pausen. Pausen sind für Weicheier. Wer braucht schon Entspannung und Ablenkung, wenn er auch im Dauerstress sein kann?!
  • Ungefähr 50 Mal am Tag die Emails abrufen. So unterbrichst du ständig deine Arbeitsabläufe, lenkst dich ab, bekommst nichts richtig fertig. Das alles zusammen lässt dich am Ende des Arbeitstages richtig schön gestresst fühlen.
  • Unangenehme Aufgaben aufschieben. Dann begleitet dich ständig das Gefühl, sie noch erledigen zu müssen. Wunderbar anstrengend!
  • Immer die gleichen – destruktiven – Gedanken denken. Reagiere immer wieder mit Ärger auf bestimmte Verhaltensweisen deiner Mitmenschen, sieh möglichst oft schwarz, habe Angst vor der Zukunft und so weiter. So kannst du deinen Stresspegel dauerhaft hoch halten.
  • Die vorhergehenden Regeln 1-8 einhalten 😉

Was passiert, wenn du dich nicht an die Regel hälst?

Auf keinen Fall solltest du deine Gewohnheiten ersetzen! Zum Beispiel durch:

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Regel #8: Missachte schöne Dinge, pfeif auf Musik und andere Ablenkungen!

aus: Artikelreihe: Die 13 wichtigsten Regeln, sich richtig gut Stress zu machen!

Mit sieben Regeln haben wir uns bereits beschäftigt, heute folgt 

Regel #8: Missachte schöne Dinge, pfeif auf Musik und andere Ablenkungen!

Alles, was uns gut tut, entspannt unseren Körper und unseren Geist. Denn es lenkt uns, kurzfristig oder auch länger, ab von zum Beispiel ängstlichen, frustrierenden, ärgerlichen oder anderweitig anstrengenden Gedanken. Das wollen wir ja nicht! Wir wollen uns ja darauf konzentrieren, richtig gut Stress zu haben, möglichst dauerhaft.

Wie profitierst du von der Regel Nummer 8?

Unser Verstand kann sich ja immer nur mit einer Sache zur Zeit beschäftigen. Darum ist es wichtig, dass du dich nicht – auch nicht kurz! – ablenken lässt von entspannenden Gedanken, guten Gerüchen, netten Gesprächen, schönen Bildern oder sonstigem.

Jemand hat frischen Kuchen mitgebracht? Iss ihn ruhig, aber achte dabei nicht auf den herrlichen Duft und den leckeren Geschmack. Das lenkt nur ab von deiner Anspannung.

Es läuft ein schönes Lied im Radio? Schalte bloß aus oder verlasse schleunigst den Raum. Musik, die uns gefällt, kann uns in eine heitere, ausgelassene, womöglich fröhliche Stimmung versetzen. Dabei willst du doch angestrengt bleiben!

Eine Katze oder ein Hund laufen vorbei? Komm bloß nicht auf den Gedanken, das Tier streicheln zu wollen. Denn IMG_0206 (480x640)schlaue Forscher haben nachgewiesen, dass das Streicheln von Tieren unter anderem den Blutdruck senkt. Man setzt sogar gezielt Tiere ein, zum Beispiel in Altenheimen oder Krankenhäusern, damit es den Menschen dort schneller besser geht. Das ist ja wohl Beweis genug, dass so ein Tier ganz und gar nicht in unsere Stress-Mach-Strategie passt!

Das Sahnebonbon obendrauf: wenn wir gestresst sind und es uns schlecht geht, sind wir meistens nicht in der Lage, uns an all das zu erinnern, was möglicher Weise den Stresspegel senken könnte. Du profitierst also doppelt! Du vermeidest Stress-Bewältiger, und dadurch vergisst du sie auch immer mehr! Super!

Was passiert, wenn du dich nicht an die Regel hälst?

Umgeben wir uns mit (für uns) schönen und angenehmen Dingen, so kann das dazu führen, dass wir uns wohl fühlen. Fühlen wir uns wohl, entspannen wir uns auch. Womöglich schüttet unser Körper auch noch das Glückshormon Serotonin aus. Und das, das ist der größte Feind vom Stress!

Cappuccino caldo e Brioche

Etwas für dich selbst zu tun, auch wenn es nur eine Kleinigkeit ist wie zum Beispiel

  • eine Tasse duftenden Kaffee oder Tee bewusst trinken
  • dein Lieblingslied hören
  • ein schönes Bild an der Wand betrachten
  • ein Spaziergang in der Natur
  • dem Regen lauschen
  • ein Tier streicheln
  • sich am Blumenstrauß auf dem Tisch erfreuen
  • eine Ausstellung besuchen
  • ein Glas Wein genießen
  • ein leckeres Essen kochen und dabei ganz bewusst die Gerüche und die Farben aufnehmen

all diese Dinge wirken beruhigend, aufmunternd, entspannend. Man braucht sie aber nicht. Sie lenken ab, kosten Zeit und sind garantiert nicht geeignet, dir Stress zu bereiten! Wenn du also deinen Stress kultivieren willst, dann pfeif auf all die angenehmen, schönen Dinge! Und leg dir bloß keine Liste an von allem, was dir gut tut (so ähnlich, wie ich das oben gemacht habe) ! Du könntest dich sonst wieder daran erinnern, wenn dein Stresspegel schon richtig hoch ist!


Soweit für heute mit Regel Nummer 8. Ich bin gespannt, wie du damit zurecht kommst. Nächste Woche folgt dann Regel #9: Halte hartnäckig an alten Gewohnheiten fest!


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Regel #4: Nimm dich selbst sehr wichtig!

aus: Artikelreihe: Die 13 wichtigsten Regeln, sich richtig gut Stress zu machen!

In der vergangenen Woche haben wir uns mit Regel #3: Handle gegen deine Werte! beschäftigt. Wie ist es dir damit ergangen? Hinterlass doch einen Kommentar für mich und die anderen Leser!

Heute geht es weiter mit

Regel #4: Nimm dich selbst sehr wichtig!langer Schatten

Wer ist der wichtigste Mensch in deinem Leben? Richtig, DU SELBST bist das. Leider kapieren das die anderen oft nicht. Es ist also gut, dass du sie immer wieder darauf hinweist, durch Worte und Taten. Beschäftige dich ausführlich damit, dass möglichst alle möglichst viel um dich kreisen. Wenn sie es nicht tun, heißt das womöglich, dass sie deine Wichtigkeit noch nicht erkannt haben. Also stoße sie immer wieder darauf, das macht das Leben (deins und das der anderen!) richtig schön anstrengend.

Wie profitierst du von der Regel Nummer 4?

Wenn du dich selbst sehr wichtig nimmst, gehst du selbstverständlich davon aus, dass die Welt um dich kreist. Das bedeutet, dass andere Menschen natürlich nichts anderes zu tun haben, als beispielsweise über dich zu reden. Vielleicht kennst du das: du gehst einen Flur oder eine Straße entlang, da stehen zwei oder drei Menschen, die sich unterhalten. Während du näher kommst, lachen sie womöglich, tuscheln und hören ganz auf zu reden, wenn du auf ihrer Höhe angekommen bist. Logisch, dass sie über dich gesprochen haben! Allerdings freut dich das jetzt nicht unbedingt. Denn da sie aufhören zu sprechen, haben sie wohl etwas zu verbergen, also reden sie womöglich schlecht über dich! Das macht dich unsicher, wütend, beleidigt. Und das – erzeugt Stress, wunderbar!

Da du so wichtig bist, ist es auch ganz einfach, dich mit ein bisschen Kritik aus der Bahn zu werfen. Denn Kritik ist natürlich immer persönlich zu nehmen! Da will dir jemand an den Kragen! Dich womöglich von deinem Sockel stoßen! Wahrscheinlich merkt er noch nicht mal, wen er da vor sich hat! Grund genug, dich richtig von der Kritik treffen zu lassen und dich ordentlich aufzuregen! Oder, wenn du eher der stille Charakter bist, den Groll in dich hineinzufressen. Könnte ein wunderhübsches Magengeschwür hervorbringen 😉 .

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Regel #3: Handle gegen deine Werte!

aus: Artikelreihe: Die 13 wichtigsten Regeln, sich richtig gut Stress zu machen!

In der vergangenen Woche haben wir uns mit Regel #2: Sei stets perfekt! beschäftigt. Und, hast du schon fleissig geübt? Heute nun geht es weiter mit

Regel #3: Handle gegen deine Werte!

Jeder von uns hat bestimmte innere Werte, wie zum Beispiel Freiheit, Ehrlichkeit, Freude, Glück, Beständigkeit, Sicherheit, Treue, Verlässlichkeit, Mut, Einfühlsamkeit, Gerechtigkeit, Solidarität, Toleranz, Spaß, Humor, Flexibilität, Abenteuerlust…

Diese sind wie ein innerer Kompass, der uns ein Gefühl für „richtig“ und „falsch“ gibt.

Wenn du Stress haben willst, ist es eine tolle Idee, sukzessive gegen diese Werte zu handeln, weil dann dein inneres System in Unruhe und Alarmbereitschaft gerät.

Besonders pfiffig dabei ist, dass wir oft noch nicht einmal merken, dass es unser Wertesystem ist, das Alarm schlägt. Denn unsere inneren Werte sind so tief in uns verwurzelt, dass wir uns ihrer oft gar nicht bewusst sind. Und entsprechend gar nicht unbedingt bewusst danach oder dagegen handeln. Je unbemerkter du also gegen deine Werte verstößt, desto besser ist das für deinen Stress-Pegel!

Wie profitierst du von der Regel Nummer 3?

Die Regel kann in allen Lebenssituationen angewendet werden. Damit du verstehst, was ich meine, hier ein paar Beispiele.

Hast Du zum Beispiel den Wert Ehrlichkeit, wäre es eine gute Idee, immer wieder Kunden übers Ohr zu hauen. Im Kontakt erzählst du ihnen das Blaue vom Himmel herunter. Das wird dich innerlich unruhig machen, weil du eigentlich was ganz anderes möchtest. Du könntest auch anfangen, deinen Freunden Lügen zu erzählen. Berichte zum Beispiel von Situationen, die nie stattgefunden haben. Hier kommt noch der Kitzel hinzu, dass deine Märchen auffliegen und deine Freunde dich als Lügner bezeichnen könnten. Wunderbar! Das macht Stress!

Ist einer deiner Werte Sicherheit, solltest Du dich unbedingt selbständig machen! Warum?

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Regel #2 – Sei stets perfekt!

aus: Artikelserie: Die 13 wichtigsten Regeln, sich richtig gut Stress zu machen

In der vergangenen Woche haben wir uns mit Regel #1 – Mach es allen recht! beschäftigt. Ich hoffe, du konntest schon viel für dich daraus mitnehmen. Heute nun geht es weiter mit

Regel #2 – Sei stets perfekt!

Nicht umsonst hat der Aufdruck „Made in Germany“ weltweit immer noch einen hohen Stellenwert. Denn er zeugt von Qualität, die ja wohl nur erreicht werden kann, wenn man perfekte Arbeit geleistet hat. Perfekt zu sein ist der perfekte Weg in den Stress. Wer perfekt ist, wird eigentlich nie fertig, weil es immer noch etwas zu verbessern gibt. Ein Knoten nicht richtig geknüpft, ein Staubkorn noch in der Ecke, der Zeilenabstand nicht überall gleich – wer das hinnimmt, ruht sich womöglich aus und strengt sich nicht genug an! Geht gar nicht, wenn du ordentlich Stress haben willst!

Wie profitierst du von der Regel Nummer 2?

Strebst du immer und beständig nach Perfektion, ist es ja so, dass du keinen Fehler machen darfst. (Wenn doch, darf es bloß keiner bemerken!) Du hast entsprechend hohe Erwartungen an dich und forderst alles von dir. Es kann sein, dass du mit der Zeit auch unentschlossen wirst, immer zweifelnd, ob das Ergebnis denn nun tatsächlich perfekt ist. So wirst du auch nie richtig fertig mit etwas, es sei denn, äußere Gegebenheiten wie feste Termine zwingen dich dazu.

In dir macht sich die Gewissheit breit, dass deine Freunde und Kollegen dich nur akzeptieren und lieben können, wenn du in allem 100%ig korrekt bist. Das erhöht deinen inneren Druck zusätzlich. Womöglich ziehst du dich zurück, um deine Unzulänglichkeiten niemanden sehen zu lassen. Und ganz sicher wirst du immer mehr arbeiten für ein perfektes Ergebnis.

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