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Freude: ich bin nominiert!

Hach, das war ja eine Überraschung!

Da wurde doch glatt mein Blog zum "Liebster Award" nominiert!  liebster-awardUnd zwar von der Septemberfrau Elvira Löber. Ein paar Tage vorher geisterte dieser Award irgendwie durch "mein" Internet, und ich fragte mich beiläufig, wer da wohl für nominiert werden würde. Und schwupps! Nun bin ich dran!

Hast Du schon mal vom Liebster Award gehört? Hier empfehlen Blogger Blogs von  anderen, die sie gut und wichtig finden, die aber noch nicht ganz so bekannt sind (unter 200 Follower). Ziel ist es, auf diese Blogs aufmerksam zu machen. Da der Nominierende dem Nominierten Fragen stellt, die dieser beantwortet, lernt man auf diese Weise den nominierten Blogger noch ein bisschen besser kennen (was für ein Satz…). Der Nominierte darf die Fragen beantworten, den Nominierenden im Beitrag verlinken, dann ebenfalls Blogs nominieren und mit seinen eigenen Fragen behelligen. Na, noch dabei? wink

Dann geht's also los, hier kommen die Fragen der Septemberfrau an mich:

1. Was kannst Du besonders gut?

Was für 'ne fiese Frage 😉 .

Ich kann mich gut in Menschen einfühlen und verstehen, warum sie wie "ticken". Durch meine Biographie habe ich immer wieder Einblick in verschiedene, sich scheinbar widersprechende Welten bekommen. Eine Stärke ist es, diese miteinander verbinden zu können. Man sagt mir nach, ich sei analytisch und klar.

Und ich bin super im 10-Finger-blind-Tippen, mehr als 200 Anschläge. Das zahlt sich aus bei längeren Texten 😛 !

2. Wie sieht Dein Lieblings- oder Kraftplatz aus?

Ich habe mehrere Plätze, an denen ich gerne bin. Über meinen speziellen Kraftplatz direkt vor meiner Haustür blogge ich übrigens hier . Ansonsten bin ich eigentlich am liebsten am Meer. Die Weite und das ewig gleiche Rauschen beruhigen mich und machen mir immer wieder klar, wie klein (im guten Sinne) ich eigentlich bin.

3. Hast Du ein Lebens- oder Jahresmotto und wenn ja, welches?

Nein, ich habe kein Lebensmotto. Das Leben an sich ist so vielfältig, mit so irre vielen Facetten, dass es mir schwerfällt, es in ein Motto zu pressen. Mein Jahresmotto für 2014 war (musste ich grad mal nachgucken… ) "das Jahr der bewussten Gestaltung". Naja, ich glaube, für 2015 lasse ich das wieder mit dem Motto…

4. Welches ist Dein Lieblingsbuch und warum?

Mein Lieblingsbuch ist Anam Cara, Das Buch der keltischen Weisheit, von John O'Donohue (irischer Philosoph, leider schon gestorben). O'Donohue findet so wunderbare Worte für das Reich der Seele genauso, wie für den Alltag. In meinen dunkelsten Stunden konnte ich mich daran festhalten, und in den hellen Stunden inspiriert es und macht Spaß. Ich muss es glatt mal wieder auf meinen Nachttisch legen 🙂 .

5. Welche Aufgaben in Deinem Beruf machen Dir am meisten Spaß?

Wenn ich die richtigen Fragen finde, um meinen Klienten ein AHA aufs Gesicht zu zaubern, das ist großartig!

Auch Recherchen für bestimmte Themen, Organisation und Planung machen mir Spaß. Manchmal plane ich so gern und viel, dass ich darüber das TUN vergesse, aber das ist ein anderes Thema…

6. Worüber kannst Du Dich schlichtweg kaputtlachen?

Letztens bin ich über ein Video gestolpert, in dem Leute einen Aufzug mit versteckter Kamera versehen haben. Den Intellivator . Darin haben sie die Fahrgäste mit absurden Fragen gelöchert, merkwürdige Aufgaben gestellt, den Fahrstuhl falsch fahren lassen etc. Darüber und über die Reaktion der Leute konnte ich mich echt kaputtlachen 😛 .

7. Stell Dir vor, Du bist ein Auto. Wie sieht es aus?

Ich bin ein Auto??? Nein, sorry, aber das mag ich mir nun wirklich nicht vorstellen.

8. Bist Du irgendwo ehrenamtlich tätig und warum?

Obwohl ich nicht gläubig im landläufigen Sinne bin, singe ich in unserer Gemeinde im Kirchenchor und erfreue damit ab und an Menschen. Zählt das?

9. Was brauchst Du, um Dich glücklich zu fühlen?

Eine gute Tasse Tee, mein Hund, der sich freut, Sonne auf der Haut, drinnen sitzen während es draußen stürmt, mit Menschen gemeinsam etwas bewegen – das sind Dinge, mit denen ich glücklich bin.

10. Was machst Du in Deiner Freizeit oder was ist Dein Hobby?Multikulti im Geflügelauslauf

Ich habe einen Garten und Federvieh, um die ich mich kümmere. Ich spiele Gitarre, singe, nähe, oder gucke einfach mal "dumm aus dem Bus".

11. Ich wohne an der Märchenstraße und die gute Fee gestattet Dir 3 Wünsche. Was wünschst Du Dir?

Ich wünsche mir, dass alle Menschen in der Lage sind, auf ihr Herz zu hören und zu spüren, was sie wirklichwirklich wollen und brauchen. Weil ich glaube, dass dann alle Kriege und Zerstörungen von Menschen und Natur aufhören können. Dann wünsche ich mir noch für mich selber mehr Mut in manchen Situationen. Und 'ne Finca am Strand 😀

 

So, das waren die Fragen an mich. Ich selber nominiere folgende BloggerInnen für den "Liebster Award":

 

Meine 11 Fragen dazu:

1. Wo tankst Du neue Kraft?

2. Welcher Mensch inspiriert Dich?

3. Was muss eigentlich immer in Deinem Einkaufswagen liegen?

4. Was ist Dein größter Traum?

5. Warum hast Du angefangen zu bloggen?

6. Wärest Du eine Pflanze, wärest Du wahrscheinlich…?

7. Dein Lieblingsort?

8. Dein Lieblingsbuch?

9. Deine Lieblings-Süßigkeit?

10. Wann bist Du so richtig im Einklang mit Dir und der Welt?

11. Gibt es einen "Helden Deiner Kindheit"?

Lesenswerter Adventskalender!

In der Vorweihnachtszeit wird man ja im Internet regelmäßig mit tollen Angeboten umworben. Lauter Adventskalender, die einem dies und das und jenes versprechen, Glanz und Glitter, Geschenke und Schnäppchen. Am meisten irritieren mich dabei diejenigen, in denen man erst was kaufen soll, um dadurch in den Genuss eines reduzierten „Geschenkes“ zu kommen…

Ein Adventskalender hat es mir in diesem Jahr jedoch besonders angetan. Jeden Morgen freue ich mich schon darauf, den neuen Artikel zu lesen. Er ist zu finden auf dem Lebenstemop-Blog von Petra Schuseil, Impulsgeberin und Coach (und noch ein bisschen mehr).

Jeden Tag gibt es dort einen inspirierenden Text rund um Weihnachten, Plätzchenbacken, Vorlesen, Weihnachten nicht mögen, unperfekte Geschenke… geschrieben von verschiedenen GastautorInnen. Es sind ganz viele Schmunzel-Geschichten dabei, auch Nachdenkliches und Tipps, die ich mal ausprobieren will (z.B. ein Plätzchenbackwochenende mit einer guten Freundin, die ich so gut wie nie sehe übers Jahr).

Und – es gibt tatsächlich Geschenke 🙂 . Im Tausch für einen Kommentar kann man Bücher, Coachingstunden, Plätzchen und anderes gewinnen! Na, wenn das nix ist!

Und – vom 25.12. bis 1.1. gibt es die “Zwischen-den-Jahren-Blogaktion”, mit weiteren Texten und Inspirationen.

Ich finde, mindestens ein Blick auf den Lebenstempo-Blog lohnt sich!

Blühen oder nicht blühen – ist das hier die Frage?

Und es kam der Tag, da das Risiko, in der Knospe zu verharren,
schmerzlicher wurde als das Risiko, zu blühen.“

Anais Nin

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Wenn wir aufmerksam in unser Inneres horchen, kennen wir alle diesen Tag, an dem es (eigentlich) nicht mehr anders geht, als die Blütenblätter zu öffnen und das zu zeigen, was in unserem Inneren ist, uns so zu zeigen, wie wir sind, wenn wir unseren wahren Weg gehen.

Leider ignorieren wir oft diesen Ruf. Wir denken, das kann ja wohl nicht sein, nicht jetzt bitte, ich habe noch so viel anderes zu tun. Blühen kann ich auch, wenn ich erstmal alles in trockenen Tüchern habe, wenn ich in Rente bin. Vorher muss ich noch… und dann noch… und überhaupt, was werden die anderen sagen? Wenn ich einfach blühe und dufte und mich der Sonne entgegen strecke?

Und dann verharren wir weiter in der Knospe, ignorieren das innere Drängen, halten unter größter Anstrengung unsere Blütenblätter geschlossen und gehen weiter unserem Tagesgeschäft nach.

Eine Knospe, die nicht blühen darf, schrumpft und welkt. Und genau das tun wir auch. Wir werden krank, seelisch und körperlich. Oft endet es im Burn Out, im Infarkt der Seele. Wie viele Knospen sterben, ohne je geblüht zu haben?

Aber: ohne Blüte keine Frucht! Nur wo es geblüht hat, können wir später ernten. Nur dann können wir einen großen Korb voller Früchte sammeln und uns daran erfreuen.

Darum: erblüht was das Zeug hält, streckt Euch, zeigt Euch, folgt Eurem Herzen, seid Ihr selbst und lebt Euer ganz eigenes, spezielles Leben!

20120706-101459.jpgDu hast keine Ahnung, wie das gehen soll? Du spürst dieses innere Sehnen, weißt aber nicht, wo es herkommt und wohin es Dich führen will? Vielleicht wünschst du Dir Unterstützung beim Erblühen?

Dann schick mir doch eine Email oder ruf mich an, ganz unverbindlich. Dann können wir herausfinden, ob Du gemeinsam mit mir (D)einen Weg gehen magst.

coach@coyotetrainings.de oder Tel 04793-955057

von alten Weibern und Mäusen

Was für ein herrlicher Altweibersommer! Die Sonne scheint und wärmt noch einmal so richtig wohltuend, die Vogelbeeren leuchten weithin, man möchte einfach noch mal alles in sich aufnehmen und einsammeln an Wärme, Farben, Gerüchen

Das erinnert mich an die Geschichte vom Mäuserich „Frederick“, die ich in meiner Kindheit wieder und wieder gelesen habe, und die mich bis heute rührt. Vielleicht kennen Sie sie auch?

„Der Winter naht. Alle Feldmäuse arbeiten Tag und Nacht, sammeln Körner, Nüsse und Früchte. Frederick der Mäuserich sammelt anstatt „normaler“ Wintervorräte Sonnenstrahlen, Farben, Gerüche und Wörter. Die anderen Mäuse lachen ihn aus und ärgern sich über ihn und seine Faulheit. Als aber der Winter voranschreitet, es bitterkalt ist und die Vorräte der anderen Mäuse zu Ende gehen, beginnt Frederick zu erzählen. Mit seinen Beschreibungen des Sommers bringt er den anderen Mäusen Wärme und Freude.“

Diese Geschichte ist eine, wie ich finde, schöne Metapher dafür, dass es sich lohnen kann, an seinem Ziel und seiner Vision festzuhalten, auch wenn die anderen um einen herum dies nicht verstehen und gutheissen können.

Ausserdem ruft sie uns dazu auf, innere Vorräte anzulegen, Wärme, Sonne, Farben, gute Gedanken, schöne Erinnerungen. Damit wir und unsere Sele in kalten, winterlichen frostigen Zeiten darauf zurückgreifen können. Wenn wir erschöpft sind, kann der Gedanke an das Rauschen und Gurgeln eines klaren Gebirgsbachs uns wieder Energie geben. Wenn wir traurig sind, hilft vielleicht der Gedanke an einen lieben Menschen oder an ein Tier, mit dem wir uns verbunden fühlen. Wenn uns innerlich kalt ist, kann uns eine innere Sonne wärmen.

Nutzen Sie also diesen Altweibersommer, um noch einmal bewusst in die Wärme und die besondere Stimmung von scheidendem Sommer und nahendem Herbst einzutauchen!

Und was hat das Ganze mit alten Weibern zu tun? Nun, in diesen Wochen im September, im Spätsommer, sind bestimmte Spinnen besonders aktiv. Sie lassen sich an ihrem Faden vom Wind durch die Gegend tragen und spinnen so viele, viele Fäden durch die Landschaft. Der morgendliche Tau bleibt daran hängen, so werden sie für uns in der Sonne sichtbar. Man verglich diese Fäden früher mit den grauen Haaren alter Frauen, so kam es zu der Bezeichnung „Altweibersommer“.

Sonnige Altweibertage wünscht

Ihre Burn Out-Expertin

Petra Manthey

Sind Sie (noch) im richtigen Job? Die 50 Mio-Euro-Frage ;-)

Im falschen Job zu sein, kann sich anfühlen, wie in der falschen Haut zu stecken. Tag für Tag am falschen Ort Dinge zu tun, die einem nicht am Herzen liegen, nur um irgendwie über die Runden zu kommen, kann in den Burn Out führen, kann uns ausbrennen lassen.

Vielleicht nagt die vage Frage an Ihnen: „bin ich hier eigentlich  richtig?“ Oder vielleicht wissen Sie auch bereits ganz genau, dass Sie es nicht sind. In beiden Fällen können Sie sich und Ihren Wünschen, Bedürfnissen und Träumen mit einer einfachen Frage auf die Spur kommen:

„Was würde ich tun, wenn ich 50 Millionen Euro zum Leben geschenkt bekäme?“

Stellen Sie sich vor, Sie bekämen 50 Millionen Euro geschenkt. Einzige Voraussetzung: Sie müssen einer Arbeit nachgehen.

Bei dieser Summe bräuchten Sie nie mehr für Ihren Lebensunterhalt arbeiten zu gehen. Sie könnten sich also Ihre Arbeit aussuchen. Das ist auch der Sinne dieser Übung: sie soll den Kopf frei machen von den üblichen Vorbehalten, die sonst immer sofort auftauchen. Z.B. „ich muss schließlich meine Kinder versorgen“, „ich muss das Haus abbezahlen“, „ich will nicht von Hartz IV leben müssen“ usw. Das sind alles gute Gründe, um mit dem Gewohnten weiterzumachen. Aber es lähmt uns oft bei dem Blick nach Alternativen.

Spielen Sie doch mal mit der 50 Mio-Euro-Frage und überlegen sich folgendes: Wie sähe Ihre Arbeit aus, wenn Sie frei wären von allen Gedanken an das Überleben? Was würden Sie tun? Vielleicht etwas herstellen oder andere Menschen unterstützen. Mit wem würden Sie zusammen arbeiten? Welche Eigenschaften haben Ihre Kollenge, oder arbeiten Sie lieber allein? Was wäre Ihr Beitrag für die Menschen, für wen würden Sie Ihre Arbeit tun? Wie würden Sie Ihren Tagesablauf gestalten? Vielleicht sind Sie ein Frühaufsteher und fangen beim Morgengrauen an. Oder Sie sind eine Nachteule und beginnen mit Ihrer Arbeit am Nachmittag oder Abend.

Sicherlich fallen Ihnen noch viel mehr Fragen ein.

Träumen Sie einfach mal, träumen kostet ja nix, und der Job ist deswegen auch noch nicht weg. Vielleicht entsteht in Ihnen die eine oder andere Idee, wie Sie das Geträumte in Ihre  reale Arbeitswelt umsetzen können. Das können Veränderungen am Arbeitsplatz sein (z.B. andere Arbeitszeiten, in eine andere Abteilung wechseln). Oder Sie stellen fest, dass Sie etwas ganz anderes machen wollen und entwickeln nun konkrete Ideen dazu. Oder Sie merken, dass Sie völlig richtig sind, da wo Sie sind, dann freuen Sie sich!

Wie gesagt, Träumen allein verändert noch nicht Ihre Wirklichkeit. Aber die – Ihre – ganz persönliche Beantwortung der 50 Millionen-Euro-Frage kann ein erster Schritt weg vom Burn Out und hin zu einem erfüllten, ausgeglichenen Leben sein.

Entspannte Grüße

Ihre Burn Out-Expertin