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Ein schönes neues Jahr :-) und ein Geschenk :-)

Schon wieder ist ein neues Jahr „dran“!

Rückblick

Entsprechend der Qualität der Zeit im Dezember und Januar habe ich zurückgeblickt, was das alte Jahr 2014 mir so gebracht hat. Es war ein ziemlich „rumpeliges“ Jahr für mich. Ich habe einen großen Kunden verabschiedet, Freundschaft verloren, Ideen beerdigt, Pläne über den Haufen geworfen, mich mit inneren Blockaden gequält.

Außerdem habe ich neue Kunden gewonnen, neue Freundschaften geschlossen, habe mich getraut, habe neue Ideen gesponnen, und ich habe mein erstes Ebook erstellt. Also, alles in allem eine gute Bilanz 🙂

Hast Du auch einen Rückblick gemacht? Die meisten Menschen tun das um diese Zeit, manche bewusster, manche eher „nebenbei“. Ich finde, es ist ein wichtiger Schritt, damit Neues entstehen kann.

Und was jetzt?

Nach dem Rückblick folgt die Auslese. Damit ich gezielt Neues angehen kann, entscheide ich nun, was sterben muss, was gehen darf, und welche Samen für die nächste Runde, also das kommende Jahr gelegt werden. Der Janaur eignet sich dafür sehr gut, denn auch in der Natur liegen nun die Samen und Knollen in der Erde und warten auf ihre Zeit. So werkel ich zum Beispiel gerade hinter den Kulissen fleissig herum. Meine Webseite wird ein völlig neues Gesicht bekommen! Ich will alles ein wenig straffen und mich noch mehr fokussieren. Zum Beispiel aus zwei Blogs endlich einen machen 🙂  Neue Projektideen sind am Wachsen, zum Beispiel ein entspannender Online-Kurs für Dich.

Gute Vorsätze und Ziele

Zum neuen Jahr gehören ja für die meisten Menschen auch gute Vorsätze und Ziele dazu. So ist eines meiner Ziele, meinen Webseiten-Umbau bis Ende Januar perfekt zu haben, damit ich dann den Relaunch, also den Neuauftritt starten kann. Mal schauen, ob das so klappt 😉  In diesem Artikel aus dem vergangenen Jahr habe ich darüber geschrieben, wie es gelingen kann, diese Vorsätze einzuhalten und umzusetzen. Oft ist es nötig, eine neue Gewohnheit zu etablieren, damit man es auch schafft, am Vorsatz dran zu bleiben. Und dafür wiederum braucht es manchmal eine Erinnerung daran, damit das auch klappt. Und hier kommt nun mein Geschenk an Dich.

Geschenk!

Weil ich mir wünsche, dass Dein Jahr gut beginnt, schenke ich Dir meine Unterstützung für einen Deiner Vorsätze, damit Du dranbleibst und ein Erfolgserlebnis einfahren kannst. Na, wie klingt das?

Schick mir einfach bis zum 31. Januar 15 eine Email an coach@coyotetrainings.de mit einem kurzen Hinweis, welches Dein Top-Vorsatz ist, an dem Du unbedingt dranbleiben willst. Ich melde mich dann bei Dir und werde Dich vier Wochen lang regelmäßig erinnern. Vier Wochen deshalb, weil wir, so sagt es die Wissenschaft, zwischen 21 und 30 Tagen brauchen, um eine neue Gewohnheit zu etablieren.

Das Ganze kostet Dich eine Verpflichtung Dir selbst gegenüber und vielleicht etwas Überwindung. That’s it 🙂

Dazu passend schließe ich mit einem Spruch, der seit einiger Zeit an meiner Wand hängt, und der einfach stimmt, wie ich finde.

Du musst Dein Ändern leben!

Du musst Dein Ändern leben!

Also dann! Worauf wartest Du noch?! Schreib mir!

Petra Vorname

 

Wenn nichts mehr geht – und Ostergeschenk ;-)

Schnelle Hilfe griffbereit

Manchmal ist es wie verhext. Da reicht ein Gedanke, ein Anruf, ein falsches Wort, um uns von einem guten Zustand in schlechte Laune bis hin zu „nichts geht mehr“ zu versetzen.

Die gute Nachricht ist: das klappt auch umgekehrt 🙂

Wenn bei Dir gar nichts mehr geht, ist es gut, wenn Du sofort zur Gegenmaßnahme greifen kannst. Tu etwas, das Dir einfach immer gut tut, wenn Du es machst. Und innerhalb von Minuten geht es Dir wieder besser. Vielleicht dreht sich die Welt immer noch falsch herum, aber Du nimmst es nicht mehr so eng.

Klingt so leicht. Dumm nur, wenn einem in so einer Situation nicht das Richtige einfällt. Was leider oft passiert. Dabei müssten wir uns doch nur erinnern! An das, was uns gut tut! Geht im Negativ-Modus aber eher nicht so richtig. Und dann ist es schön, wenn Du ein kleines Helferlein dabei hast.

Wie bei Daniel Düsentrieb, erinnerst Du Dich noch?

helferlein ©Disney

 

So ein kleines Helferlein ist schnell gemacht, immer dabei, 3 – 8 Punkte, die schnell getan werden können. Eine Art Erinnerungs-Liste, wenn grad nichts mehr geht.

Auf meiner Liste stehen folgende Punkte:

  • 1 Glas Wasser trinken
  • rausgehen, einmal durch den Garten laufen
  • tanzen zu "Katzenjammer"
  • 5 Minuten in Stille sitzen
  • ein Stück Schokolade oder eine Banane essen
  • 4er-Atmung machen
  • an einer Blume riechen

Wie würde Deine Liste aussehen? Welche Punkte könnten draufstehen?

Weil Ostern ist, habe ich für Dich eine kleine Vorlage gebastelt, die Du Dir hier mit Klick aufs Bild

coyote tulip

herunterladen kannst. Geschenk!!! Ostertage können ja auch manchmal ganz schön anstrengend sein, mit all dem Eiersuchen, Kochen, Gäste haben… 😉 .

Darum: Lade Dir das pdf herunter, schneide Deine eigene kleine Liste aus und deponiere sie an einer Stelle, die Du gut siehst, oder an die Du schnell ran kommst. Z.B. hinter den Bildschirm kleben, in die Brieftasche stecken, ins Handschuhfach im Auto legen. Oder notier sie Dir in Deinem Handy.

Und dann – go for it! Anwenden!

Und wenn Du magst, würde ich mich freuen, in den Kommentaren von Deinem Wenn-nichts-mehr-geht-Erinnerungs-Helferlein zu lesen 🙂 Ist bestimmt auch für andere interessant und hilfreich!

Hab schön entspannte, stressfreie Ostertage!

 

 

Ich hab mich getraut ! ;-)

Pünktlich zum Frühlingsanfang habe ich mir ein Herz gefasst und meinen ersten Videoclip / Videopodcast bei Youtube hochgeladen 😆 . Das war ganz schön … wow! Aber seht selbst.

Im Video geht es um das Heraustreten aus der Komfortzone, sich sichtbar machen, und ich habe auch einen Special Guest eingeladen. Viel Spaß beim Anschauen!

Und wie immer freue ich mich über Kommentare, entweder hier unter dem Artikel, oder direkt drüben bei Youtube.

Die „So-als-ob“-Strategie für gute Vorsätze.

Was tun mit den guten Vorsätzen?

Nun geht dieses Jahr 2014 schon in die 12. Woche! Kinder, wie die Zeit vergeht…

Wie sieht es bei Dir aus? Hattest Du gute Vorsätze für dieses Jahr? Und hast Du sie umgesetzt? Bzw. bist Du noch dran am Vorhaben?

Gute Vorsätze

Ganz typische Vorsätze sind ja mehr Zeit für die Familie, weniger rauchen, mehr Sport, mehr Entspannung, weniger Stress haben und und und. Kennt jeder. Und genauso wissen wir alle, dass das mit den Vorsätzen so eine Sache ist. Die wenigsten werden tatsächlich umgesetzt und durchgehalten. Wenn Deine Vorsätze also schon den Bach runter sind, bist Du in guter Gesellschaft 😉 . Warum das so ist, und wie man einen guten Vorsatz formuliert, damit er auch fruchtet, soll nicht Thema dieses Artikels sein. Da findest Du genug im Netz, zum Beispiel hier oder hier.

Ich möchte vielmehr eine Methode vorstellen, mit der es vielleicht doch noch gelingt, Deinen wichtigsten Vorsatz oder Dein wichtigstes Ziel erfolgreich umzusetzen. Also, eigentlich ist es ein Spielsmiley Tu einfach so, als ob! Häh? Was soll das denn jetzt sein? Ganz einfach: Tu einfach so, als seiest Du ein Mensch, der seinen guten Vorsatz umgesetzt hat!

Zum Beispiel: Dein guter Vorsatz war, weniger Schokolade zu naschen. Dann tu einfach wie ein Mensch, der weniger Schokolade nascht. Wie fühlt sich so ein Mensch? Vielleicht leicht und stolz. Was tut so ein Mensch? Besonders, wenn er vor der Schublade mit den Süßigkeiten steht ;-). Vielleicht zum Apfel greifen? Fühl Dich mal rein in so einen Menschen, und dann tu so, als ob.

Anderes Beispiel: Du wolltest netter zu Deinen Kindern/Schwiegermutter/Nachbarn sein. Und ertappst Dich wieder beim Rummaulen. Dann tu einfach wie ein Mensch der netter zu … ist. Wie fühlt sich so ein Mensch? Wie benimmt er sich, was sagt er? Stell Dir diesen Menschen vor, und dann tu so, als ob.

Und was soll das Ganze? Vielleicht denkst Du: so ein Quatsch, entweder, ich bin so, oder nicht. Ja, das mag Dein bewusster Verstand sagen. Dein Unterbewusstsein jedoch sieht das anders. Denn es unterscheidet nicht zwischen "real" und "vorgestellt"! Wenn Du fühlen kannst wie ein Mensch, der statt zur Schokolade zum Apfel greift, dann wirst Du das in dem Moment wahrscheinlich auch tun. Wenn Du Dir vorstellen kannst, Du seiest ein Mensch, der genüßlich in eine reife, saftige, duftende, knallgelbe Zitrone beißt – tu mal so, als ob, jetzt! – dann passiert was? Siehst Du 😉

Wenn Du einen Film siehst, der Dich zu Tränen rührt oder Dich vor Angst angespannt sein lässt, ist das nichts anderes. Denn Du siehst ja nur einen Film, das ist keine Realität. Und doch hält es Dein Unterbewusstsein für real, und Du weinst. Du tust so, als ob.

Und das kannst Du nutzen. Für Dich, Deine Ziele, Deine Vorhaben, Dein Weiterkommen. Großartig, oder?! Tu einfach wie ein Mensch, der seine Vorsätze umgesetzt hat! Tu es wieder und wieder. Das hat zwei Effekte.

  • Du fühlst Dich besser und bist nicht frustriert, weil Du es "wieder mal nicht geschafft hast". Denn Du tust es ja dauernd 🙂 .
  • Die Wahrscheinlichkeit nimmt zu, dass Du tatsächlich am Ende des Jahres lauter Haken hinter Deine guten Vorsätze machen kannst. Einfach, weil sich durch diese kleine Gedankenänderung eine Gewohnheit etablieren kann. Steter Tropfen höhlt den Stein 🙂

Fang doch jetzt gleich damit an!

Regel #13: Bewerte alles, was geschieht! Und zwar möglichst negativ!

aus: Artikelreihe: Die 13 wichtigsten Regeln, sich richtig gut Stress zu machen!

Heute kommt *tataaaa* die letzte unserer Regeln in dieser Serie! Sie ist nicht so lang, denn mittlerweile, nach 13 Wochen, bist du sicherlich ein Stress-Profi!

Regel #13: Bewerte alles, was geschieht! Und zwar möglichst negativ!

Die meisten unserer (spontanen) Bewertungen sind subjektiver Natur. Das heißt, sie kommen durch dein ganz persönliches Wertesystem zustande. Andere Menschen würden die Situationen vielleicht ganz anders sehen und anders reagieren.  Je nachdrücklicher du allerdings bewertest, desto objektiver erscheint dir das Ganze. Das ist gut, denn so glaubst du, dass es ja gar nicht anders sein kann. Und schwupp – bist du schon im Ärger-Frust-Aufreg-Kampf-Stress-Modus.

“Nicht die Dinge an sich, sondern unsere Sichtweise auf die Dinge ist das, was uns beunruhigt”.  Epiktet, griechischer Philosoph

Wie profitierst du von der Regel Nummer 13?

Stell dir vor, du stehst kurz vor Ladenschluss an der Kasse im Supermarkt. Du kaufst nur eine Kleinigkeit, und bezahlst mit einem großen Schein. Daraufhin sagt die Kassiererin sichtlich genervt zu Dir: „Haben Sie es nicht kleiner???“ Nun kommt dein großer innerer Bewertungsauftritt. Sofort solltest du Dinge denken wie: „Ist die blöd? So was unfreundliches! Die spinnt wohl, das gehört sich nicht! Oder findet sie mich etwa doof?“ Noch wirkungsvoller wird es, wenn du diese Gedanken dann auch noch ihr gegenüber aussprichst. Da geht das Adrenalin hoch! Stresshormone pur! Und nimm diese Gedanken auch mit nach Hause, hänge dich den ganzen Abend daran auf! Lasse auch deine Familie, deine Freunde daran teilhaben!

Weitere Beispiele für spontane Bewertungen können sein:

  • Der Nachbar läuft mit dem Laubsauger durch die Gegend?“ Das ist total unverschämt! Das geht gar nicht, dass er solchen Lärm macht! Die Dinger müssten verboten werden!“
  • Jemand schneidet dich im Straßenverkehr? „Das ist ja wohl das Letzte! Unmöglich! Unhöflich! Armleuchter! Niemand außer mir kann offensichtlich Auto fahren!“
  • Ein Kollege lästert über dich? „Unglaublich! Gerade der! Was plustert der sich eigentlich auf? Der hat’s wohl nötig! Dem werde ich was erzählen!“ Oder: „Da kann ja was an mir nicht stimmen, wenn Leute über mich reden, die haben sicherlich recht, dass sie mich doof finden.“
  • Es regnet? „Totales Sch…Wetter! Da muss man doch schlechte Laune kriegen!“
  • Die Sonne scheint? „Es ist viel zu warm! Wozu habe ich geduscht, wenn ich jetzt schon wieder schwitzen muss? Und überhaupt, wenn ich das gewusst hätte, hätte ich meine Sonnenbrille mitgenommen, aber so?!“

Du siehst, der Alltag hält eine Menge Gelegenheiten bereit, wo du etwas bewerten und damit deinen Stresspegel in die Höhe treiben kannst. Und je weniger rational deine Gedanken zu einer Sache sind, umso besser. Denn dann entwickeln sie noch viel eher ein Eigenleben in dir, das in die Stress-Spirale führt.

Was passiert, wenn du dich nicht an die Regel hälst?

Wenn du ohne Bewertungen (naja, oder wenigstens mit weniger negativen Bewertungen) durchs Leben gehst, kann dir das eine Form von Gelassenheit geben. Und Gelassenheit, wie auch innere Ruhe, sind nun enorme Stress-Killer. Also der Feind eines jeden Stress-Jüngers!

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Regel #9: Halte hartnäckig an alten Gewohnheiten fest!

aus: Artikelreihe: Die 13 wichtigsten Regeln, sich richtig gut Stress zu machen!

So, heute kommt eine weitere Regel, die, konsequent angewendet, eine Garantie für Stress ist ;-). 

Regel #9: Halte hartnäckig an alten Gewohnheiten fest!

Viele Dinge, die wir uns im Laufe des Lebens angewöhnt haben, bereiten uns Stress. Auch wenn wir das, weil wir sie ja so gewöhnt sind, gar nicht mehr merken. Wenn du solche Gewohnheiten an dir entdeckst, bist du schon auf einem guten Weg zu einem hohen Stressniveau und womöglich auf gerader Strecke in einen Burnout. Halte unbedingt an deinen alten, Stress bringenden Gewohnheiten fest, denn Veränderung könnte der Tod von Anstrengung und Stress sein! Frei nach dem Motto: „Das habe ich doch schon immer so gemacht. Warum sollte ich es ändern?“

Wie profitierst du von der Regel Nummer 9?

Gewohnheiten sind Abläufe im Handeln, Denken und Fühlen, die zur Routine geworden sind. Die also ablaufen, ohne dass wir darüber nachdenken (müssen). Richtig gute Stress-Gewohnheiten können sein:

  • Unruhiger Tagesbeginn. Also morgens zig-mal auf den Wecker hauen, in letzter Minute gequält aufstehen, unter die Dusche springen, etwas überwerfen, im Stehen den Kaffee runterschütten (möglichst mit Mund verbrennen) und ab durch den längst überfüllten Verkehr ins Büro.
  • Viel und ungefiltert fernsehen. Nach einem langen Tag haust du dich auf die Couch und siehst genüsslich fern. Dabei ist es gut, dass 90% aller gesendeten Nachrichten schlechte Nachrichten sind, und dass in den meisten Filmen geschossen, getötet, erniedrigt und verletzt wird. Da unser Unterbewusstsein nicht zwischen Realität und Fiktion unterscheidet, glaubt es, selbst im Krisengebiet zu sein, sich in Gefahr zu befinden, Angst haben zu müssen usw. Und dein Körper reagiert mit entsprechenden Stress-Symptomen.
  • Zeitungen und Radio hören können übrigens den gleichen Zweck erfüllen, wenn du entsprechend auswählst! Beziehungsweise nicht auswählst, sondern dich einfach berieseln lässt.
  • Wenig Bewegung. Mit Bewegung könnten wir unseren Körper dazu bringen, Stresshormone abzubauen. Nichts, was wir wollen!
  • Immer zu spät schlafen gehen. Schlafmangel führt auf Dauer dazu, dass weder dein Körper noch dein Geist sich regenerieren können. Und das macht – richtig! Stress.
  • Vergiss die Pausen. Pausen sind für Weicheier. Wer braucht schon Entspannung und Ablenkung, wenn er auch im Dauerstress sein kann?!
  • Ungefähr 50 Mal am Tag die Emails abrufen. So unterbrichst du ständig deine Arbeitsabläufe, lenkst dich ab, bekommst nichts richtig fertig. Das alles zusammen lässt dich am Ende des Arbeitstages richtig schön gestresst fühlen.
  • Unangenehme Aufgaben aufschieben. Dann begleitet dich ständig das Gefühl, sie noch erledigen zu müssen. Wunderbar anstrengend!
  • Immer die gleichen – destruktiven – Gedanken denken. Reagiere immer wieder mit Ärger auf bestimmte Verhaltensweisen deiner Mitmenschen, sieh möglichst oft schwarz, habe Angst vor der Zukunft und so weiter. So kannst du deinen Stresspegel dauerhaft hoch halten.
  • Die vorhergehenden Regeln 1-8 einhalten 😉

Was passiert, wenn du dich nicht an die Regel hälst?

Auf keinen Fall solltest du deine Gewohnheiten ersetzen! Zum Beispiel durch:

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wenn der Wind ungünstig steht

Wir können den Wind nicht ändern, aber die Segel anders setzen.
Aristoteles, 384-322 v.Chr.

Foto gefunden auf www.inselhuepfen.de

Oft können wir nichts an den Umständen ändern, die uns stressen und plagen – dem Wind. Termine, die eingehalten werden sollen, ein nörgeliger Chef, nervige Nachbarn, der Stau auf dem Weg zur Arbeit. Das alles kann uns Tag für Tag quälen und unseren Blutdruck in die Höhe treiben. Aber ändern können wir es erstmal nicht.

Was wir allerdings immer ändern können, ist unsere Einstellung dazu und unser Umgang damit – die Segel anders setzen. Der Chef nörgelt? Ich nehme es nicht persönlich, denn wer weiß, womit er sich rumplagt. Schon wieder ein Stau? Wenn ich mich aufrege, löst er sich davon auch nicht auf. Also singe ich das Lied im Radio mit, oder freue mich über ein paar Minuten, die ich länger das Hörbuch hören kann.

Oft sind wir es so gewohnt, über den Wind zu schimpfen, dass wir ganz übersehen, in welcher neuen Weise wir die Segel setzen können. Daher mein Tipp: halte beim nächsten Stressmoment mal kurz inne und frage Dich: welche Möglichkeit habe ich noch, diese Sache zu sehen? Es braucht ein bisschen Übung, den richtigen Moment abzupassen. Aber es zahlt sich aus, denn Du wirst mit der Zeit immer weniger Stress und Anspannung erleben. Weg aus der Gefahrenzone „BurnOut“!

Oder, um es mit Konfuzius zu sagen (ich glaube, es stammt von ihm):

Wenn es regnet, freue ich mich.
Denn wenn ich mich nicht freue, regnet es auch.

In diesem Sinne wünsche ich Euch einen entspannten Tag mit gut gesetzten Segeln 🙂 .

Die Frage nach dem „Warum“ oder „Raus aus der Grübel-Falle“

Warum grübeln wir oft vor uns hin, und warum lässt uns die Warum-Frage nicht los?

Ganz einfach, weil unser Gehirn, unser Verstand immer bemüht ist, Antworten zu finden. Auf alle Fragen, die wir ihm stellen. Zum Beispiel fragen wir uns:

  • Warum habe ich diese Gelegenheit verpasst?
  • Warum habe ich keine Antwort gefunden?
  • Warum kann mein Nachbar mich nicht leiden?
  • Warum geht immer bei mir alle schief?
  • Warum haben alle anderen Leute mehr Glück?
  • Warum bin ich immer so einfallslos?

Sicherlich kennst Du die eine oder andere Frage auch von Dir selbst.

Gehirnaktivitäten benötigen Energie.

Grübel-Aktivitäten besonders, denn hier handelt es sich meist um Gedankenkreise, die selten zu einem brauchbaren Ergebnis führen. Weil es einfach keine befriedigende Antwort gibt. Sonst müssten wir ja nicht mehr grübeln ;-). Und so ackert unser Gehirn weiter und weiter, und verbraucht dafür Unmengen an Energie. Kein Wunder, wenn wir uns dadurch oft müde und schlapp fühlen!

Und hier kommt die gute Nachricht:

Diese ständige Suche unseres Gehirns nach Antworten können wir positiv nutzen! Um dadurch aus der düsteren Grübelei auszusteigen. Und zwar indem wir die „richtigen“ Fragen stellen. Positive Warum-Fragen. Und unserem Gehirn damit die Aufgabe geben, Antworten zu finden. Denn dem Gehirn ist es egal, ob eine Frage für uns positiv oder negativ ist, es macht sich flugs auf die Suche nach möglichen Antworten.

Positive Warum-Fragen können sein:

  • Warum gehts mir heute richtig gut?
  • Warum ist heute mein bester Tag?
  • Warum finde ich die Antwort auf mein Problem?
  • Warum bin ich heute so richtig entspannt?
  • Warum stört mich das Gemecker meines Nachbarn nicht mehr?
  • Warum erledige ich diesen Auftrag zur richtigen Zeit?
  • Warum fallen mir richtig gute Gedanken ein?

Probier es doch einfach mal aus. Und stell Dir eine positive Frage mindestens so oft wie eine Grübel-Frage. Vielleicht kommen auch erstmal keine dollen, vernünftigen Antworten dabei heraus. Dann frag einfach weiter. So lange, bis die ersten Antworten kommen, die sich richtig anfühlen. Und dann bist Du schon auf dem Pfad, Dein Problem tatsächlich gut lösen zu können.

Viel Spaß beim Fragen-Finden :-). Vielleicht magst Du ja die eine oder andere Frage hier in den Kommentaren hinterlassen. Als Gedankenanstoß für andere Grübel-Profis ;-). Ich würde mich freuen!

Und wenn Du nicht weiter kommst, mail mir doch einfach oder ruf mich an, dann können wir gemeinsam positive Warum-Fragen für Dich finden.

wieder rausgekramt: erfolgreich Gewohnheiten mit der YuKoN-Methode etablieren

Vor langer Zeit habe ich mal als Testerin eine Methode ausprobiert, um erfolgreich neue Gewohnheiten in mein Leben zu bringen. Ich habe darüber ausgiebig in meinem damaligen Blog berichtet hier . Damals war ich überzeugt, dass das klappt, und ich bin es jetzt noch.

Wozu eine Methode?

Wir Menschen sind Gewohnheitstiere. Eingefahrene Gewohnheiten, egal welcher Art, und egal, ob geliebt oder nicht, geben wir nur ungern her. Neue Gewohnheiten zu schaffen, fällt uns daher meistens schwer. Selbst wenn wir eine große Motivation verspüren. Darum ist eine Methode, die uns über den „magischen Lernzeitraum“ von vier Wochen hin jeden Tag erinnert, sehr hilfreich.

Was will ich ändern?

Nun habe ich mein Armband wieder herausgekramt, Um eine neue Gewohnheit für mich zu schaffen. Wofür? Nun.

Das „Problem“: Ich esse sehr langsam und brauche entsprechend Zeit dafür. In Eile oder Hektik bekomme ich nichts hinunter. Feste Pausenzeiten habe ich nicht, da mein Tagesablauf zu unregelmäßig ist.

Wenn ich im Arbeitsflow bin, vergesse ich oft, zu essen. „Plötzlich“ habe ich einen Termin, aber keine Zeit mehr, in Ruhe zu essen.

Die Folge: ich esse nichts oder zu wenig. Mit natürlich fatalen Auswirkungen auf meine Kraft, meine Konzentration, mein Wohlbefinden, meine Gesundheit.

Die Lösung: ein Smoothie. Mit viel „Grün“ drin, möglichst eine Banane, Haferflocken o.ä. Den kann ich in kleinen Schlucken trinken und bekomme so eine geballte Ladung Energie.

Meine neue Gewohnheit

Ich möchte jeden Tag einen Smoothie mit „Grün drin“ trinken. Weil er mich auf eine Weise mit Vitalstoffen versorgt, die mir leicht fällt. Und damit ich das nicht wieder vergesse und es tatsächlich zur Gewohnheit werden kann, soll mich das Armband daran erinnern.

Erfolgreiche Gewohnheiten können viel zur Stressvermeidung und damit zur Burn Out-Prävention beitragen. Seien es Gewohnheiten in Sachen Essen und Trinken, Arbeitsorganisation, Bewegung, Pausen, Meditation… die Liste lässt sich beliebig erweitern. Und, hast du schon eine Idee für Deine neue erfolgreiche Gewohnheit? Lass es doch mich und andere Leser wissen, indem Du einen Kommentar hinterlässt 🙂 .

Willst Du mehr über die Methode und das Armband wissen? Dann kannst Du hier auf der Seite von Jörg Weisner lesen, oder auf meinem alten Blog.