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Burn Out-Besuch bei den Landfrauen ;-)

Gestern war ich auf Einladung der dortigen Landfrauen in Selsingen, um meine Gedanken zum Thema „Bevor es brennt – Maßnahmen zur Vermeidung des Burn Out-Syndroms“ vorzutragen. Mehr als 70 Frauen (und zwei Männer 🙂 ) hatten sich am Abend auf den Weg gemacht, um sich zu informieren. Und hier gibt es auch einen Artikel in der Zevener Zeitung –> Zeitungsartikel

Der volle Saal im Landgasthaus zeigte mir wieder einmal, welch großes Interesse an der Thematik Burn Out und vor allem auch dessen Vorbeugung besteht. Und wie wichtig es ist, immer wieder darüber zu sprechen und zu informieren.

Rückmeldungen – „in der Geschichte habe ich mich wiedererkannt!“ – und Fragen einzelner Teilnehmerinnen nach meinem Vortrag machten mir deutlich, dass sie neue Denkanstöße erhalten haben und einiges für sich mit nach Hause nehmen konnten. Darüber freue ich mich sehr!

Möchten auch Sie sich von mir persönlich informieren lassen? In Form eines Vortrages oder Seminares? Dann rufen Sie mich an (Tel 04793-955057) oder mailen mir (coach@coyotetrainings.de), dann können wir zeitnah einen Termin vereinbaren.

Wer „bekommt“ eigentlich Burn Out?

Allgemein heißt es, Burn Out bekommt man durch zu viel Stress. Aber warum brechen einige Leute unter Stress zusammen, andere dagegen laufen zu Hochtouren auf? Gibt es so etwas wie eine „Burn Out-Persönlichkeit“?

Vielleicht gibt es nicht DIE Persönlichkeit, aber es gibt Menschen, die vermehrt inneren Risikofaktoren ausgesetzt sind, die zum Erschöpfungssyndrom beitragen können.

Diese können sein: ein hoher Anspruch an die eigene Leistung, Perfektionismus, hoher Idealismus, verschiedene Ängste (z.B. Verlustängste), es jedem recht machen wollen, die eigenen Grenzen nicht kennen oder ignorieren zum Wohle anderer, keine Hilfe annehmen können oder wollen, schlechte Entspannungsfähigkeit und andere mehr.

Das BurnOut-Syndrom ist also keine reine Manager-Krankheit, als die sie oft dargestellt wird. Sondern es trifft sehr häufig auch Menschen aus dienstleistenden Berufen, Pflegeberufen, aus dem Bildungsbereich, aus dem Kreativ-Bereich, und Menschen, die generell eine hohe Verantwortung tragen. Auch die super engagierte Sekretärin kann dazu gehören! Außerdem scheint es eine Häufung in einer bestimmten Lebensphase zu geben, wenn zum Beispiel die Anforderungen im Beruf mit denen in der Familie aufeinanderprallen („Mitte des Lebens“).

Aus dieser Aufstellung wird deutlich, dass es nicht reicht, einfach nur den Job zu wechseln, um von der Dauerbelastung „wegzukommen“. Vielmehr müssen Veränderungen auf verschiedenen Ebenen stattfinden, insbesondere auch auf der Ebene der Persönlichkeit.

Hierbei können Gespräche mit Außenstehenden hilfreich sein, z.B. Freunde, oder auch ein Coach, der professionell an der Lösung der Situation mithelfen kann.

Wünschen Sie sich Unterstützung bei Veränderungen? Gerne bin ich für Sie da: unter Tel. 04793-955057 können wir ein kostenfreies Erstgespräch führen.

Entspannte Grüße
Ihre Burn Out-Expertin
Petra Manthey

 

Coaching bei Burn Out?

Wieso ist es überhaupt sinnvoll, sich bei drohendem Burn Out von einem Coach begleiten zu lassen?

Zwei Merkmale des Burn Out-Syndroms sind das ständige Gedankenkarussel und der stark verengte Blickwinkel des Betroffenen. Die Fähigkeit, über den Tellerrand zu schauen oder seine Situation mit Abstand zu betrachten, ist verschüttet. Daher kommt man alleine nicht unbedingt aus den kreisenden Gedanken und den beengenden Bildern heraus.

Ein Coach kann von außen auf die Situation schauen, denn er ist unbeteiligt. So trägt er durch Hinweise und entsprechende Fragen dazu bei, dass die verschütteten Ressourcen des Coachee wieder zu Tage treten. Er hilft also, das Hamsterrad anzuhalten, damit der Betroffene aussteigen und einen anderen Weg einschlagen kann.

Gemeinsam können Lösungen erarbeitet werden, gemeinsam macht es auch mehr Spaß!

Was ist Burn Out?

Das Burn Out-Syndrom (andere Schreibweisen sind Burn-Out, Burnout) wird auch als Erschöpfungssyndrom, Ausgebranntsein, Infarkt der Seele bezeichnet. Es ist keine Krankheit im eigentlichen Sinne, obwohl sich die Betroffenen durchaus krank fühlen. Im Burn Out „versammeln“ sich eine Vielzahl unterschiedlicher körperlicher und seelischer Symptome, wie zum Beispiel Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Tinnitus, Verdauungsstörungen, Rückenschmerzen, Depressionen, Angst- und Panikstörungen. Das macht es natürlich schwierig, eine klare Diagnose zu stellen. Oft wird, wie in unserer westlichen Medizin üblich, dann am Symptom „herumgedoktert“, ohne nach den Ursachen zu suchen. Das kann vorübergehend Linderung verschaffen, nach einiger Zeit kehren aber die gleichen Beschwerden zurück, oder andere tauchen an ihrer Stelle auf.

Allen Burn Out-Betroffenen gemeinsam ist das Gedankenkarussel, in dem sie sich befinden, das sich schneller und schneller dreht, und aus dem es irgendwann keinen Ausstieg mehr gibt. Die Gedanken verengen sich mehr und mehr auf ein Thema (zum Beispiel die Arbeitssituation), bis es keine anderen Themen mehr zu geben scheint. Dies kostet enorm viel Energie, die nicht mehr aufgefüllt werden kann, weil der Betroffene nicht mehr abschaltet und zur Ruhe kommt.