Es wird wieder hell :-)

So kurz vor Weihnachten ist …

… die dunkelste Zeit des Jahres. Die längste Nacht, der kürzeste Tag; Wintersonnenwende, bevor die Tage morgen wieder länger werden.

Sonnenlicht

Sonne geht über dem Wasser auf.

Es ist die Zeit, in der alles in der Natur zur Ruhe kommt. Und obwohl die kälteste und damit härteste Zeit für Tiere und Pflanzen noch bevorsteht, keimt die Hoffnung mit dem täglich wieder länger scheinenden Licht. Nicht ohne Grund feiern wir Weihnachten genau in dieser Zeit 😉 .

Es ist auch die Zeit, in der wir alles, was wir von diesem vergangenen Jahr loslassen wollen, im Sonnwendfeuer verbrennen können. Einfach auf einen Zettel schreiben, und ab in die Flammen damit!

Lagerfeuer

Feuerstelle

Das verbrenne ich zum Beispiel:

  • mein Mich-Klein-Machen
  • Groll über Vergangenes
  • falsche Zurückhaltung

Wie könnte Dein Zettel aussehen, mit dem Du Vergangenes, das Dich belastet, ins Feuer wirfst?

Ich wünsche Dir eine entspannte Weihnacht, ganz in Deinem Sinne 🙂 . Und ich wünsche Dir, dass auch in Zukunft Deine dunklen Zeiten (die jeder von uns immer wieder durchlebt) immer wieder vom stärker werdenden Licht beschienen und schließlich abgelöst werden!

Du wünschst Dir dazu Unterstützung? Dann weißt Du ja, wie Du mich erreichen kannst, am besten per Email .

Sommer-Seminarraum schließt

Am Wochenende habe ich das milde und trockene Wetter genutzt, um meinen Sommer-Seminarraum abzubauen. Das Tipi ist ins Winterquartier gewandert und wartet dort auf den Frühling 🙂

Das Tipi geht ins Winterquartier.

 

In der Woche davor haben wir noch ein letztes Mal in diesem Jahr den Lagerfeuer-Erlebnisabend genossen. Im nächsten Jahr geht's weiter 🙂

Feuerstelle im Tipi

Ich danke allen, die in diesem Jahr dabei waren, mit mir am Feuer saßen, entspannt in die Flammen geschaut und Geschichten und Gedanken geteilt haben!

Kopfkino vom Feinsten – Stress pur

Hast Du auch manchmal ein Schlechtes-Kopfkino-Thema?

Mit Kopfkino meine ich in diesem Fall all die Filme, mit denen wir uns selber Stress bereiten, wenn wir sie in unserem Kopf abspulen. Ängste, Sorgen, Befürchtungen, Rachegelüste…

Mein Kopfkino, das ich im Moment mit mir rumtrage, geht so.

Ich buche einen Workshop. Die Thematik ist toll, und die Referentin wollte ich schon immer mal persönlich kennenlernen. Ich werde nicht umhin kommen, mich in den drei Tagen auch zu zeigen, vor ihr und den anderen Teilnehmern, auf eine mir eher ungewohnte Art. Das ist eine mächtige Herausforderung! Aber ich freu mich drauf. (Ab und zu mal die Komfortzone verlassen! 🙂 )

Durch Zufall erfahre ich, dass vermutlich eine Person teilnimmt, mit der für mich nicht gut Kirschen essen ist. Im Alltag ignorieren wir uns mittlerweile. Ich nenne diese Person hier mal "Erdmännchen". (Was keinesfalls wertend gemeint ist, sondern nur als Platzhalter dient.)

Es kann also sein, dass Erdmännchen auch an diesem Workshop teilnimmt. Kaum ist diese Erkenntnis in die bewussteren Teile meines Gehirns gesickert, geht auch schon mein Kopfkino los. Adrenalinstoß – Stress pur!

Dunkle Wolken ziehen auf!

Ich will sofort den Workshop absagen! Er ist eh schon eine Herausforderung, und wenn dann noch Erdmännchen da sitzt, das überstehe ich nicht!

Tja…

Dumm ist nur, dass ich den Teilnahmebetrag schon überwiesen habe, und die Stornogebühr recht hoch ist. Hm, will ich so viel Geld verbrennen, nur wegen Erdmännchen? Und außerdem will ich doch diesen Workshop machen! Was habe ich also für Alternativen?

Ich könnte

  • hingehen und mich einigeln, mich nicht zeigen. Ein ganz kleines Mäuschen werden. Nur nicht auffallen. Hinterher wird sich keiner erinnern, dass ich dabei war. Auch Erdmännchen nicht. Auch die Referentin nicht…
  • Erdmännchen einfach ignorieren. (Aus Erfahrung weiß ich, dass mir solch eine Option eher nicht gegeben ist…)
  • aufmerksam nach Fehlern bei Erdmännchen suchen und das dann ausnutzen. Erdmännchen schlecht machen, damit ich besser da stehe.
  • mich selbst möglichst positiv in Szene setzen. Ha, wie soll mir das gelingen, wenn ich voll unter Strom stehe vor lauter Aufregung??? Und noch mehr als sonst Angst habe, Fehler zu machen?
  • rumzicken. Und damit von meiner Angst und Nervosität ablenken.
  • es als Chance sehen, mich TROTZDEM zu behaupten, trotz meiner Vorbehalte, Ängste und Befürchtungen. Daran wachsen.
  • es als Chance sehen, mit Erdmännchen einen anderen Umgang zu finden. Entweder nur für mich, innendrin, oder für uns beide.

Oder doch nicht?

Na, da habe ich ja eine ganze Menge Möglichkeiten. Welche soll ich bloß wählen, welches wird die beste sein? Keine Ahnung. surprise Und es ist auch wirklich egal! Denn: es ist ja nur Kopfkino! Ich weiß doch gar nicht, ob Erdmännchen tatsächlich den Workshop auch gebucht hat!

Es geht hier nämlich gar nicht um die bestmögliche Planung meiner Begegnung mit Erdmännchen. Tatsache ist: indem ich den Filmen in meinem Kopf folge, setze ich mich selber unter Strom. Das ist, was tatsächlich passiert. Das ist es, worum es hier tatsächlich geht. Ich erzeuge ein hohes Maß reellen Stress im meinem Körper. Der mir nichts bringt außer Schweißausbrüchen, kalten Fingern, Magendrücken, nicht einschlafen können. Denn ich kann ja gar nichts tun! Es ist ja alles nur in meinem Kopf!

Besser ist…

Wenn Du ein Schlechtes-Kopfkino-Thema hast, mach Dir selber klar, dass es das ist: Kopfkino. Spüre nach, was in Deinem Körper passiert, wenn Du den Film laufen lässt. Und dann entscheide Dich erneut, bewusst!, ob Du diesen Film weiterlaufen lassen willst.

Denn mal ehrlich: egal, wie gut wir im Vorfeld die Eventualitäten einer solchen Situation geplant und durchdacht haben. Meistens kommt es dann ja doch anders.

Oder? Wie siehst Du das? Wie gehst Du mit Kopfkino um? Was sind Deine bewährten Strategien in so einer Situation? Eher stressig oder eher entspannend? Schreib es doch unten in die Kommentare rein, ich freue mich!

Von Energievampiren und Gegenmitteln

Hast du schon mal etwas von einem "Energievampir" gehört? Erfahren haben wir sicherlich alle schon mal, wie es sich anfühlt, wenn einer bei uns "andockt".

Meine Coach-Kollegin Veronika Krytzner beschreibt auf ihrer Seite Walk-your-Talk mit dem Bild der Snickers-Werbung, wie es ist, wenn man selbst zum Energievampir mutiert, und welche Abhilfen es dafür gibt.

Weil ich das Thema so spannend finde, habe ich mich mit einem Gastartikel bei ihr eingeklinkt. "… und plötzlich fühle ich mich so leer!" Darin gebe ich Tipps zum Umgang mit Energievampiren. Besonders hochsensible Menschen sind anfällig dafür, ihre Energie bei anderen zu lassen, was schnell zu einem erhöhten Stresslevel führen kann. In meinem Artikel erfährst du

  • wie du Energievampire erkennst
  • wie und ob du den Zusammenprall mit einem Energievampir verhindern kannst und
  • was du im konkreten Fall für dich selbst tun kannst.

Welche Erfahrungen hast du schon mit Energieräubern gemacht? Welche Tips im Umgang mit ihnen haben sich für dich bewährt? Veronika und ich freuen uns über deinen Kommentar unter dem Artikel! Oder mail mir unter coach@coyotetrainings.de .

Viel Spaß beim Lesen und Umsetzen!

Freude: ich bin nominiert!

Hach, das war ja eine Überraschung!

Da wurde doch glatt mein Blog zum "Liebster Award" nominiert!  liebster-awardUnd zwar von der Septemberfrau Elvira Löber. Ein paar Tage vorher geisterte dieser Award irgendwie durch "mein" Internet, und ich fragte mich beiläufig, wer da wohl für nominiert werden würde. Und schwupps! Nun bin ich dran!

Hast Du schon mal vom Liebster Award gehört? Hier empfehlen Blogger Blogs von  anderen, die sie gut und wichtig finden, die aber noch nicht ganz so bekannt sind (unter 200 Follower). Ziel ist es, auf diese Blogs aufmerksam zu machen. Da der Nominierende dem Nominierten Fragen stellt, die dieser beantwortet, lernt man auf diese Weise den nominierten Blogger noch ein bisschen besser kennen (was für ein Satz…). Der Nominierte darf die Fragen beantworten, den Nominierenden im Beitrag verlinken, dann ebenfalls Blogs nominieren und mit seinen eigenen Fragen behelligen. Na, noch dabei? wink

Dann geht's also los, hier kommen die Fragen der Septemberfrau an mich:

1. Was kannst Du besonders gut?

Was für 'ne fiese Frage 😉 .

Ich kann mich gut in Menschen einfühlen und verstehen, warum sie wie "ticken". Durch meine Biographie habe ich immer wieder Einblick in verschiedene, sich scheinbar widersprechende Welten bekommen. Eine Stärke ist es, diese miteinander verbinden zu können. Man sagt mir nach, ich sei analytisch und klar.

Und ich bin super im 10-Finger-blind-Tippen, mehr als 200 Anschläge. Das zahlt sich aus bei längeren Texten 😛 !

2. Wie sieht Dein Lieblings- oder Kraftplatz aus?

Ich habe mehrere Plätze, an denen ich gerne bin. Über meinen speziellen Kraftplatz direkt vor meiner Haustür blogge ich übrigens hier . Ansonsten bin ich eigentlich am liebsten am Meer. Die Weite und das ewig gleiche Rauschen beruhigen mich und machen mir immer wieder klar, wie klein (im guten Sinne) ich eigentlich bin.

3. Hast Du ein Lebens- oder Jahresmotto und wenn ja, welches?

Nein, ich habe kein Lebensmotto. Das Leben an sich ist so vielfältig, mit so irre vielen Facetten, dass es mir schwerfällt, es in ein Motto zu pressen. Mein Jahresmotto für 2014 war (musste ich grad mal nachgucken… ) "das Jahr der bewussten Gestaltung". Naja, ich glaube, für 2015 lasse ich das wieder mit dem Motto…

4. Welches ist Dein Lieblingsbuch und warum?

Mein Lieblingsbuch ist Anam Cara, Das Buch der keltischen Weisheit, von John O'Donohue (irischer Philosoph, leider schon gestorben). O'Donohue findet so wunderbare Worte für das Reich der Seele genauso, wie für den Alltag. In meinen dunkelsten Stunden konnte ich mich daran festhalten, und in den hellen Stunden inspiriert es und macht Spaß. Ich muss es glatt mal wieder auf meinen Nachttisch legen 🙂 .

5. Welche Aufgaben in Deinem Beruf machen Dir am meisten Spaß?

Wenn ich die richtigen Fragen finde, um meinen Klienten ein AHA aufs Gesicht zu zaubern, das ist großartig!

Auch Recherchen für bestimmte Themen, Organisation und Planung machen mir Spaß. Manchmal plane ich so gern und viel, dass ich darüber das TUN vergesse, aber das ist ein anderes Thema…

6. Worüber kannst Du Dich schlichtweg kaputtlachen?

Letztens bin ich über ein Video gestolpert, in dem Leute einen Aufzug mit versteckter Kamera versehen haben. Den Intellivator . Darin haben sie die Fahrgäste mit absurden Fragen gelöchert, merkwürdige Aufgaben gestellt, den Fahrstuhl falsch fahren lassen etc. Darüber und über die Reaktion der Leute konnte ich mich echt kaputtlachen 😛 .

7. Stell Dir vor, Du bist ein Auto. Wie sieht es aus?

Ich bin ein Auto??? Nein, sorry, aber das mag ich mir nun wirklich nicht vorstellen.

8. Bist Du irgendwo ehrenamtlich tätig und warum?

Obwohl ich nicht gläubig im landläufigen Sinne bin, singe ich in unserer Gemeinde im Kirchenchor und erfreue damit ab und an Menschen. Zählt das?

9. Was brauchst Du, um Dich glücklich zu fühlen?

Eine gute Tasse Tee, mein Hund, der sich freut, Sonne auf der Haut, drinnen sitzen während es draußen stürmt, mit Menschen gemeinsam etwas bewegen – das sind Dinge, mit denen ich glücklich bin.

10. Was machst Du in Deiner Freizeit oder was ist Dein Hobby?Multikulti im Geflügelauslauf

Ich habe einen Garten und Federvieh, um die ich mich kümmere. Ich spiele Gitarre, singe, nähe, oder gucke einfach mal "dumm aus dem Bus".

11. Ich wohne an der Märchenstraße und die gute Fee gestattet Dir 3 Wünsche. Was wünschst Du Dir?

Ich wünsche mir, dass alle Menschen in der Lage sind, auf ihr Herz zu hören und zu spüren, was sie wirklichwirklich wollen und brauchen. Weil ich glaube, dass dann alle Kriege und Zerstörungen von Menschen und Natur aufhören können. Dann wünsche ich mir noch für mich selber mehr Mut in manchen Situationen. Und 'ne Finca am Strand 😀

 

So, das waren die Fragen an mich. Ich selber nominiere folgende BloggerInnen für den "Liebster Award":

 

Meine 11 Fragen dazu:

1. Wo tankst Du neue Kraft?

2. Welcher Mensch inspiriert Dich?

3. Was muss eigentlich immer in Deinem Einkaufswagen liegen?

4. Was ist Dein größter Traum?

5. Warum hast Du angefangen zu bloggen?

6. Wärest Du eine Pflanze, wärest Du wahrscheinlich…?

7. Dein Lieblingsort?

8. Dein Lieblingsbuch?

9. Deine Lieblings-Süßigkeit?

10. Wann bist Du so richtig im Einklang mit Dir und der Welt?

11. Gibt es einen "Helden Deiner Kindheit"?

peinlich, peinlich…

Letztens habe ich etwas ziemlich verbockt. Und das war mir richtigrichtig peinlich.

Was war passiert?

Regelmäßig finden bei mir Erlebnisabende am Lagerfeuer statt. Dazu gibt es speziell für meine Newsletter-Leser eine kleine Erinnerung.

Lagerfeuer im Tippi - Entspannung pur

Nun war es wieder so weit, in zwei Tagen sollte der Abend stattfinden. Ich schrieb also den Newsletter. Sollte ja nur kurz sein. War es auch. Abgeschickt. Was anderes gemacht.

Kurz darauf  bekomme ich eine Email einer aufmerksamen Leserin, mit dem Hinweis, dass das Datum nicht stimmt. Oh Schreck! Ich also das Programm geöffnet, Entschuldigung getippt, Datum geändert, wieder losgeschickt.

Kurze Zeit später wieder eine Email eines ebenso aufmerksamen Lesers. Das Datum ist noch immer falsch!

Ach du Sch… !

Sch…. öne Bescherung. Was tun? ich habe mich total geärgert, und dann beschlossen, es jetzt dabei zu belassen. Noch einen dritten Brief, wieder mit Entschuldigung, wollte ich meinen Lesern nicht zumuten. Das wäre ja bald noch peinlicher. Außerdem traute ich ihnen durchaus zu, dass sie wissen, welcher Mittwoch gemeint ist wink.

Aber es war mir peinlich. Oberpeinlich sogar. Ich, die ich immer lieber dreimal gucke, ob auch alles stimmt. Voll die Perfektionistin! Mir passiert so etwas!

Wie konnte das passieren?

Und warum? Weil ich den Newsletter zwischen Tür und Angel geschrieben habe. Der musste eben noch raus. Hatte es vor mir hergeschoben, und dann auf den letzten Drücker *husch husch*. Eigentlich weiß ich es doch besser…

 

©-Rudie-Fotolia.com

 

Und was folgt daraus? Erkenntnisse.

  • Stress begünstigt Fehler.
  • Gute Planung ist das A und O.
  • Auch wenn es schnell gehen soll (was sich ja nicht immer vermeiden lässt): Nimm dir die Ruhe, das ordentlich zu machen. Lieber einen anderen Punkt auf der Liste dafür sausen lassen. Die Zeit, die ich hinterher gebraucht habe, noch einen Brief zu schreiben und mich zu ärgern und darüber nachzudenken, wie ich reagieren soll, die Zeit hätte ich besser in Korrekturlesen gesteckt.
  • Hör auf, Dich zu ärgern und nimm die Peinlichkeit nicht zu schwer. Passiert ist passiert.

Immerhin weiß ich nun einmal mehr, dass ich eine aufmerksame Leserschaft habe, und das freut mich! An dieser Stelle nochmal vielen Dank für die Hinweise von Euch!

Stress tut gut ;-)

Alle meckern über Stress,

aber eigentlich ist es doch 'ne ganz gute Sache, wenn man mal genauer hinguckt. Glaubst du nicht? Dann schau doch mal dieses kurze Video (ca. 7 Minuten) dazu an. Oder, wenn du es lieber schriftlich hast, lies den Beitrag dazu. Deine Meinung interessiert mich, wie siehst du das mit dem Stress? Hat er seine Berechtigung? Schreib mir doch in die Kommentare hier unter dem Artikel oder direkt unter dem Video.

Und hier kommt das Ganze als Text:

Heute möchte ich dir gern mal erzählen, dass Stress eigentlich für uns etwas ganz Positives ist. Ich beschäftige mich ja nun schon längere Zeit mit den Themen Stress, Burnoutprävention, Stressmanagement. Und was mir immer wieder auffällt ist, dass meine Kunden zu mir kommen mit dem Wunsch, sie möchten ihren Stress los sein.

Darum habe ich darüber nachgedacht, ob Stress nicht auch etwas Positives hat. Denn wenn wir alle immer so viel davon haben, dann müsste es doch auch eine gute Seite daran geben. Es gibt ja eigentlich in der Natur des Menschen, oder in der Natur überhaupt, nichts, was nicht für irgendetwas gut sein kann. Darum möchte ich heute mal eine Lanze für den Stress brechen.

Wofür kann Stress gut sein?

Das, was wir landläufig immer so mit „Stress“ bezeichnen, ist ja immer eher so ein Zustand von „das wird mir zu viel, ist so anstrengend, ich habe keine Auszeit, es kommt alles auf einmal“ und so weiter.

Wenn wir aber mal auf die Ursprungsbedeutung des Wortes schauen,

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Mit Leichtigkeit…

… geht mir heute meine Arbeit von der Hand.

Ich sitze draußen in der Sonne, mein Tablet auf dem Schoß, und schreibe vor mich hin. Ich genieße es, denn ich weiß auch: es war nicht immer so. Weder ging mir meine Arbeit immer so leicht von der Hand, noch waren die äußeren Umstände immer so angenehm. Ist meine Arbeit deswegen einfach? Nicht unbedingt. Immerhin muss ich trotzdem meinen Kopf bemühen, um Sinnvolles für Dich zu produzieren wink .

Wofür soll Leichtigkeit gut sein?

Klar ist, je mehr Leichtigkeit ich in mein Leben einlade, umso mehr Spaß macht es, umso mehr Energie habe ich, und oft werden auch die Ergebnisse besser. Auch ein kniffliges Problem kann dann leicht sein. Nicht unbedingt einfach zu lösen. Aber leicht zu nehmen.

Ich habe es nämlich selber in der Hand, wieviel Leichtigkeit mein Tag haben darf. Es gilt der Spruch:

Love it, change it or leave it.

Geh mit der Situation, verändere sie, oder lass es sein.

Wie geht das?

Kam die Leichtigkeit für mich über Nacht? Nein, natürlich nicht. Ich musste schon ein bisschen "Vorarbeit" leisten, damit mir das jetzt so leicht von der Hand geht.

Zum einen musste ich mir erstmal klar darüber werden, was es (für mich) eigentlich braucht, um mit Leichtigkeit arbeiten zu können. Mit welchen Themen will ich mich beschäfitigen? Wie muss mein Arbeitsplatz aussehen? Was will ich erreichen mit dem, was ich tue? Diese und viele andere Fragen wollen beantwortet sein, wenn ich die Dinge zunehmend leichter nehmen will.

Ich muss dazu natürlich meinen inneren Nörgler mit ins Boot holen. Der flüstert mir so Sätze ins Ohr wie: Arbeit darf nicht leicht sein. Was leicht ist, ist nichts wert. Nur wenn du dich richtig anstrengst, wirst du auch dafür bezahlt. Ja, wenn ich darauf höre, dann kann mein Leben nicht leicht sein. Aber wer sagt denn, dass er Recht hat? Wer sagt denn, dass er sich nicht grandios irrt, nur weil er Sätze nachplappert, die er mal von anderen aufgeschnappt hat?

Leichtigkeit bedeutet daher für mich auch, eigene Hürden abzubauen. Die mich daran hindern, entspannt und stressfrei meinem Tun nachzugehen. Hürden im Außen (z.B. "ich muss das ja am Rechner tun") genauso wie Hürden im Inneren, oft auch als innere Schweinehunde oder limitierende Glaubenssätze bezeichnet.

Und Du?

Probier es doch mal aus! Lade mal die Leichtigkeit in Dein Leben ein! Ist auch 'ne gute Vorsorge gegen Burnout wink .

Das kannst Du tun, damit es gelingt:

  • Frage Dich, was genau Dir an Deiner Arbeit Spaß macht. Und dann genieße das bewusst, während Du es tust. Mach, wo es geht, mehr davon.
  • Bist Du am idealen Ort? Wenn nicht, könntest Du Deine Arbeit auch woanders machen? Vieles, was am Schreibtisch geht, geht auch im Café oder auf einer Parkbank. Und wenn nicht, was braucht Dein Ort, damit Du Dich dort wohlfühlen kannst?
  • Was sind Deine inneren Stimmen, die Dir einreden, dass das Leben schwer sein muss? Und ich meine jetzt nicht körperlich schwer. Wenn Du auf einer Baustelle arbeitest, ist das körperlich sicherlich schwer. Was ich meine, ist die innere Einstellung zu Deinem Tun. Steine schleppen, einen Garten umgraben oder kranke Menschen pflegen kann auch mit Leichtigkeit gelingen. Genauso, wie Texte schreiben oder Bilder malen richtig schwer sein kann. Wenn es sich für Dich innerlich so anfühlt.

Und dann: go for it smiley  ! Mit Leichtigkeit! cool

 

" Mit Leichtigkeit…" … ist auch der Titel der Blogparade von Ulrike Bergmann, an der ich mit meinem Artikel teilnehme. Hast Du Lust, noch mehr Impulse zu diesem Thema zu bekommen? Dann klicke hier. Hier gibt es einen Haufen weitere spannende Blogbeiträge, die das Thema aus den verschiedensten Blickwinkeln beleuchten.

Wenn nichts mehr geht – und Ostergeschenk ;-)

Schnelle Hilfe griffbereit

Manchmal ist es wie verhext. Da reicht ein Gedanke, ein Anruf, ein falsches Wort, um uns von einem guten Zustand in schlechte Laune bis hin zu „nichts geht mehr“ zu versetzen.

Die gute Nachricht ist: das klappt auch umgekehrt 🙂

Wenn bei Dir gar nichts mehr geht, ist es gut, wenn Du sofort zur Gegenmaßnahme greifen kannst. Tu etwas, das Dir einfach immer gut tut, wenn Du es machst. Und innerhalb von Minuten geht es Dir wieder besser. Vielleicht dreht sich die Welt immer noch falsch herum, aber Du nimmst es nicht mehr so eng.

Klingt so leicht. Dumm nur, wenn einem in so einer Situation nicht das Richtige einfällt. Was leider oft passiert. Dabei müssten wir uns doch nur erinnern! An das, was uns gut tut! Geht im Negativ-Modus aber eher nicht so richtig. Und dann ist es schön, wenn Du ein kleines Helferlein dabei hast.

Wie bei Daniel Düsentrieb, erinnerst Du Dich noch?

helferlein ©Disney

 

So ein kleines Helferlein ist schnell gemacht, immer dabei, 3 – 8 Punkte, die schnell getan werden können. Eine Art Erinnerungs-Liste, wenn grad nichts mehr geht.

Auf meiner Liste stehen folgende Punkte:

  • 1 Glas Wasser trinken
  • rausgehen, einmal durch den Garten laufen
  • tanzen zu "Katzenjammer"
  • 5 Minuten in Stille sitzen
  • ein Stück Schokolade oder eine Banane essen
  • 4er-Atmung machen
  • an einer Blume riechen

Wie würde Deine Liste aussehen? Welche Punkte könnten draufstehen?

Weil Ostern ist, habe ich für Dich eine kleine Vorlage gebastelt, die Du Dir hier mit Klick aufs Bild

coyote tulip

herunterladen kannst. Geschenk!!! Ostertage können ja auch manchmal ganz schön anstrengend sein, mit all dem Eiersuchen, Kochen, Gäste haben… 😉 .

Darum: Lade Dir das pdf herunter, schneide Deine eigene kleine Liste aus und deponiere sie an einer Stelle, die Du gut siehst, oder an die Du schnell ran kommst. Z.B. hinter den Bildschirm kleben, in die Brieftasche stecken, ins Handschuhfach im Auto legen. Oder notier sie Dir in Deinem Handy.

Und dann – go for it! Anwenden!

Und wenn Du magst, würde ich mich freuen, in den Kommentaren von Deinem Wenn-nichts-mehr-geht-Erinnerungs-Helferlein zu lesen 🙂 Ist bestimmt auch für andere interessant und hilfreich!

Hab schön entspannte, stressfreie Ostertage!

 

 

Ich hab mich getraut ! ;-)

Pünktlich zum Frühlingsanfang habe ich mir ein Herz gefasst und meinen ersten Videoclip / Videopodcast bei Youtube hochgeladen 😆 . Das war ganz schön … wow! Aber seht selbst.

Im Video geht es um das Heraustreten aus der Komfortzone, sich sichtbar machen, und ich habe auch einen Special Guest eingeladen. Viel Spaß beim Anschauen!

Und wie immer freue ich mich über Kommentare, entweder hier unter dem Artikel, oder direkt drüben bei Youtube.