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Kassensturz im Blog

Wieso Kassensturz?

Einen Kassensturz macht man, um zu sehen, was eigentlich reingekommen ist nach einer bestimmten Zeit, oder auch, was übrig geblieben ist. Was hat das Bitteschön mit (m)einem Blog zu tun?

Schon länger habe ich vor, meinem vor sich hin dümpelnden Blog neues Leben einzuhauchen. Immer wieder verlor ich in der Vergangenheit aus verschiedenen Gründen den Faden. Einen guten Anfang habe ich mit der Buchrezension gemacht, und nun soll es auch weitergehen. Da kommt mir das BLOGMOMENTUM von Markus Cerenak gerade recht.
pro

Über drei Wochen hinweg gibt er den Teilnehmern verschiedene Aufgaben rund um die Bloggerei. Und Markus ist echt ein Guter, was Bloggen angeht! Hieran öffentlich teilzunehmen ist eine gute Selbstverpflichtung, um dranzubleiben 😃.
Darum mache ich jetzt also einen Kassensturz, als erste Aufgabe im BLOGMOMENTUM. Los geht’s.

Welchen Nutzen hat mein Blog für dich als Leserin und Leser?

Du findest auf meinen Seiten eine Menge Geschichten, Tipps und Tricks rund um die Themen Stress und Burnout, Hochsensibilität und Naturarbeit. Diese unterstützen dich darin, zum Beispiel gelassener im Alltag zu werden. Vielleicht entdeckst du Hinweise für deine eigene Hochsensibilität und wie Du damit auf eine kraftvolle Weise umgehen kannst. Und du bekommst Anregungen, wie du die Kraft und Symbolik der Natur in deinem Leben nutzen kannst.

Kernaussagen?

Ich glaube, dass jeder Mensch eine Selbstverantwortung hat. Wenn jeder gut für sich selbst sorgt, ist für alle gesorgt. Und ich bin überzeugt davon, dass jeder Mensch das Recht hat, das Leben seiner Träume zu leben.

Mein Satz für den Fahrstuhl – in wenigen Worten gesagt, was ich tue

Ich unterstütze hochsensible Frauen darin, in ihre Kraft zu kommen, um aus dem Vollen zu schöpfen und Business und Alltag mit Freude auf ihre ganz eigene Art zu leben. Ohne dabei auszubrennen oder sich selbst zu verlieren.

Mein Warum – früher und heute

Ich möchte dazu beitragen, dass die Welt ein Ort wird, auf dem alle Menschen mit Freude, friedlich und mit all ihrer Power ihre Talente leben können. Eine Welt, in der Menschen ihre eigene Natur wieder erkennen. Eine Welt, in der Arbeit menschengerecht ist statt maschinengerecht. Wenn jeder aus seinem Herzen und seiner wahren Natur heraus lebt, ist kein Platz mehr für Terror, Krieg und Naturzerstörung. Dieses Warum hat sich im Grunde in all den Jahren, die ich meinen Blog betreibe, nicht geändert.

Was hat bisher gut funktioniert auf dem Blog? Was nicht so gut?

Immernoch viel gelesen wird meine Artikelserie „13 Regeln, sich richtig gut Stress zu machen“. Videos werden auch immer gern gesehen. Wenn ich regelmäßig schreibe, habe ich auch regelmäßig Leser. Im Umkehrschluss funktioniert es nicht, große zeitliche Lücken zwischen den Artikeln zu haben oder auch, Artikel einfach mal so raus zu hauen. Und, womit ich auch schon bei der letzten Frage von Markus wäre, ich mache nichts, weil ich denke, ich müsste das tun. Keine großen Challenges, Blogparaden, Interviewserien oder dergleichen mehr. Vielleicht ist das auch ein bisschen wenig Abwechslung? Das kannst nur du als Leserin, als Leser mir sagen.

Also meine Frage nun an dich, nachdem ich Kassensturz auf dem Blog gemacht habe:

Was wünschst du dir mehr auf meinem Blog? Was würdest du gerne lesen, sehen, hören? Schreib es mir in die Kommentare hinein!

Ein tolles Buch zum Thema Hochsensibilität – Rezension

Buch zur Hochsensibilität

Buch von Sabine Dinkel

Sabine Dinkel ist mit „Hochsensibel durch den Tag“ ein meiner Meinung nach sehr praxisnahes, persönliches und gleichzeitig professionelles Buch zum Thema Hochsensibilität gelungen.

Schon der Einband lässt mich hingucken und löst den Drang aus, es unbedingt anfassen zu wollen. In beruhigendem Blau gehalten sind die Überschriften, „Zwischenrufe“, Zitate und Merkboxen. Auch die eine oder andere Zeichnung schleicht sich ein, sehr klar erkennbar aus der Feder der Autorin.

Unterschied Normalsensibel - Hochsensibel

Bildbeispiel aus dem Buch von Sabine Dinkel

Sabine Dinkel lässt den theoretischen Überbau mit wissenschaftlichen Erklärungen usw. fast komplett weg und verweist stattdessen auf die entsprechende Literatur. Dies gefällt mir sehr gut, da ich mich so gleich in die Praxis stürzen kann. Die Tipps und Tricks kann ich auch nutzen, ohne dass es mir wissenschaftlich erklärt wird.

Das Buch ist eingeteilt in verschiedene Lebensbereiche wie Arbeitsplatz, Bekanntschaften, Partnerschaft oder auch Arztbesuch (für mich ein besonders erhellendes Kapitel). Es gibt eine Beschreibung der besonderen Herausforderungen für HSP, dann Tipps und Tricks für Prophylaxe. Und, was ich besonders gelungen finde: einen Notfallplan, wenn man schon mittendrin steckt.

Ein Kapitel befasst sich mit dem Umgang und dem wichtigen gegenseitigen Verständnis von Hochsensiblen und Normalsensiblen miteinander; ein weiteres Kapitel beleuchtet allgemeine Dinge, die man tun kann, um Energie zu tanken und sich wohl zu fühlen. Nicht alle sind mir neu, aber oft hilft ja ein wiederholter Hinweis, sie auch tatsächlich anzuwenden 🙂 .

Das ganze Buch kommt sehr humorvoll und geerdet daher, mit einem klaren Schwerpunkt auf Selbstfürsorge. Ein Highlight für mich ist die Sache mit der Feierabendseife, so einfach und so wirkungsvoll 🙂 .

Ich glaube, dass jeder HSP sich hier wiederfindet und wertvolle Informationen aus dem Buch mitnehmen kann. Mir jedenfalls geht es so, dass ich eine Menge Anregungen selbst anwende und auch meinen Klienten weitergebe. Oder ich empfehle ihnen gleich das ganze Buch 😉 .

Klare Kauf- und Leseempfehlung!

Wo tankst Du regelmäßig Kraft?

Entspannung und Kreativität in der Natur finden

Gerade für sehr empfindsame und hochsensible Menschen ist die Begegnung mit Natur enorm Stress abbauend und Kraft schenkend.

Eine gute Methode, Naturbegegnung regelmäßig und gezielt in seinen Alltag einzubauen, ist, sich seinen eigenen Kraftplatz zu suchen. In diesem kurzen Video (1 Min 15) zeige ich Dir einen der Plätze, die ich gern aufsuche.

Schreib doch unten in die Kommentare, welches Dein ganz spezieller Platz zum Auftanken ist 🙂

Ein ungebetener Gast

oder: wie ich mit einer verhassten Bekannten umging

Was für eine herrliche Frühlingssonne! Ich sitze tatsächlich mal wieder draußen und schreibe diesen Blogartikel für dich. Entspannt und motiviert. Entspannt wie schon lange nicht mehr. Denn die letzten Wochen waren echt Hardcore für mich „Sensibelchen“.

Zu viel gearbeitet, zu viele Menschen um mich herum, zu viele Sorgen im Kopf, zu viele ToDos auf der Liste. Und vor allem: zu wenig Selbstfürsorge. Ich habe gepowert und durchgehalten bis zum Anschlag. Und habe kleine Anzeichen von Überreizung abgetan und ausgeblendet. Denn ich wollte ja immer „erst noch“ …

Bis SIE vor der Tür stand. Meine altvertraute, ungeliebte, verhasste Bekannte. Die Panikattacke. Wieder und wieder klopfte sie an, richtig penetrant. Mit diesem gruseligen Gefühl von Unwirklichkeit in mir. Mit so einem Kribbeln im Körper, das ich leicht fehlinterpretieren kann. Angst, was wohl mit mir los sein könnte. Panik, einfach umzukippen mitten in der Veranstaltung, bei einer wichtigen Besprechung oder während des Einkaufens.

© HaywireMedia - Fotolia.com

© HaywireMedia – Fotolia.com

Laut und deutlich sagte sie mir: „Es reicht! Sieh zu, dass du wieder zu dir kommst!“ Blöd, dass sie so brüllen muss, bevor ich tatsächlich innehalte. Wie mein Papa früher sagte: „Wer nicht hören will, muss fühlen!“

Dinge, die (auch dir?) helfen

Nach überstandener Attacke mache ich mir bewusst, dass sie „nur“ aufgetaucht ist, weil mein Maß mal wieder voll ist. Akut gehe ich dann aus der Situation raus, um wieder zu mir zu kommen. Aber mir ist auch klar, dass ich (wieder mal) langfristig etwas ändern muss.

So kann ich im ersten Schritt die Außenreize so weit wie möglich runterfahren. Weniger Veranstaltungen besuchen, weniger Menschen treffen, weniger Internet und ähnliche Medien. Mut zum Neinsagen, auch wenn es schwer fällt.

Mich dann auf meine Ressourcen besinnen, auf das, was ich kann und was sich schon bewährt hat. Zum Beispiel genug Wasser trinken. Das vergisst sich leicht, wenn man unter Strom steht. Wusstest du, dass Flüssigkeitsmangel im Gehirn ähnliche Symptome hervorrufen kann wie eine Panikattacke???
Pausen machen, und zwar echte Pausen. Nicht noch schnell die Mails checken, während ich auf meinem Brot kaue.
Meditieren. Ich weiß ja aus Erfahrung, dass mich regelmäßige Meditation innerlich ruhig und gelassener werden lässt. Wobei die Betonung klar auf „regelmäßig“ liegt. Meditieren mitten in einer Panikattacke? Klappt nicht.
Mich wieder bewusst bewegen, Sport machen. Um Stresshormone im Körper abzubauen.
Für genügend erholsamen Schlaf sorgen.
Autogenes Training
, das ich immer wieder „vergesse“, wenn alles gut läuft.

Auszeit

© drubig-photo – Fotolia.com

Das alles sind keine neuen Erfindungen oder Erkenntnisse. Vielleicht dachtest du beim Lesen: „Wie langweilig, das weiß ich doch alles schon.“ „Eigentlich“ wissen wir doch alle, was „man“ tun sollte. Und doch braucht es manchmal einen inneren Aufrüttler, um das Wissen tatsächlich auch (wieder) anzuwenden. Ins TUN kommen, das Wissen umsetzten, regelmäßig und konsequent, das ist der Schlüssel.

Die Panikattacke ist (bei mir) ein „ausgezeichnetes“ inneres Stressbarometer. Sie springt sehr zuverlässig an, wenn ich meine Balance zu lange vernachlässige. Wenn ich zu lange zu viele Reize auf mich einprasseln lasse (innere wie äußere), ohne mir genug Zeit zu nehmen, sie auch zu verarbeiten. Angenehm ist diese Bekannte nicht. Gerne möchte ich auf ihren Besuch verzichten. Einfach, indem ich dauerhaft gut genug für mich selber sorge. Ich arbeite daran.

Und jetzt gehe ich meditieren 🙂

Petra Vorname

P.S. Was ist dein persönliches Stressbarometer? Woran merkst du sehr zuverlässig, dass es reicht? Und was tust du dann?

P.P.S. Im übrigen: es ist Dein Leben!

Von Energievampiren und Gegenmitteln

Hast du schon mal etwas von einem "Energievampir" gehört? Erfahren haben wir sicherlich alle schon mal, wie es sich anfühlt, wenn einer bei uns "andockt".

Meine Coach-Kollegin Veronika Krytzner beschreibt auf ihrer Seite Walk-your-Talk mit dem Bild der Snickers-Werbung, wie es ist, wenn man selbst zum Energievampir mutiert, und welche Abhilfen es dafür gibt.

Weil ich das Thema so spannend finde, habe ich mich mit einem Gastartikel bei ihr eingeklinkt. "… und plötzlich fühle ich mich so leer!" Darin gebe ich Tipps zum Umgang mit Energievampiren. Besonders hochsensible Menschen sind anfällig dafür, ihre Energie bei anderen zu lassen, was schnell zu einem erhöhten Stresslevel führen kann. In meinem Artikel erfährst du

  • wie du Energievampire erkennst
  • wie und ob du den Zusammenprall mit einem Energievampir verhindern kannst und
  • was du im konkreten Fall für dich selbst tun kannst.

Welche Erfahrungen hast du schon mit Energieräubern gemacht? Welche Tips im Umgang mit ihnen haben sich für dich bewährt? Veronika und ich freuen uns über deinen Kommentar unter dem Artikel! Oder mail mir unter coach@coyotetrainings.de .

Viel Spaß beim Lesen und Umsetzen!

Ich hab mich getraut ! ;-)

Pünktlich zum Frühlingsanfang habe ich mir ein Herz gefasst und meinen ersten Videoclip / Videopodcast bei Youtube hochgeladen 😆 . Das war ganz schön … wow! Aber seht selbst.

Im Video geht es um das Heraustreten aus der Komfortzone, sich sichtbar machen, und ich habe auch einen Special Guest eingeladen. Viel Spaß beim Anschauen!

Und wie immer freue ich mich über Kommentare, entweder hier unter dem Artikel, oder direkt drüben bei Youtube.

Bin ich ein hochsensibler Mensch? Fragen über Fragen

Bei der Beschäftigung mit dem Thema Hochsensibilität, kommt man sehr schnell dahin, sich zu fragen, ob man "auch so einer" ist, oder ob der Mensch, den man vor Augen hat, "so einer" ist. Es gibt hier eine Reihe spezieller Fragen, die Hinweise darauf geben können.

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Im Internet findet man mittlerweile Tests (z.B unter www.zartbesaitet.net) und Fragenkataloge dazu (z.B. bei Ulrike Hensel). Für meine eigenen Info-Veranstaltungen zum Thema habe ich mir selbst eine Liste mit Fragen zusammengestellt. Dielese ich den Teilnehmern dann vor, um ihnen ein Gefühl dafür zu geben, worum es geht. Diese Fragen-Liste möchte ich Euch heute zur Verfügung stellen. Klicke hier:  HSP_Fragen_Webinar , um Dir das PDF herunter zu laden.

Wie gesagt, gibt die Beantwortung der Fragen einen Hinweis, keinesfalls kann das Ergebnis als eine Art "Diagnose" gewertet werden.

Viel Spaß beim Herausfinden 🙂 .

Und wenn Du Dich nun zugehörig fühlst zu der Gruppe der HSP? Dann hast Du folgende Möglichkeiten:

  • Fein, wieder was gelernt, nächstes Thema 🙂
  • Du willst mehr darüber wissen, dann kannst Du Dich informieren, z.B. unter www.zartbesaitet.net oder www.hochsensibel.org. Oder Du liest ein Buch, wie z.B. "Mit viel Feingefühl" von Ulrike Hensel oder "Wenn die Haut zu dünn ist" von Rolf Sellin. Beide kann ich empfehlen.
  • Du möchtest über neue Beiträge und Tips von mir zum Thema HSP informiert werden? Dann melde Dich unverbindlich zu meinem Neuigkeiten-Brief an, direkt unter diesem Beitrag oder rechts in der Seitenleiste (jederzeit kündbar mit einem Klick).
  • Hast Du direkt Handlungsbedarf, dann schick mir eine Email oder ruf mich an unter 04793-95 50 57. Wir bespechen dann, was Dein nächster Schritt sein könnte.