Archiv der Kategorie: Gründe für das Burn Out – Syndrom

Kopfkino vom Feinsten – Stress pur

Hast Du auch manchmal ein Schlechtes-Kopfkino-Thema?

Mit Kopfkino meine ich in diesem Fall all die Filme, mit denen wir uns selber Stress bereiten, wenn wir sie in unserem Kopf abspulen. Ängste, Sorgen, Befürchtungen, Rachegelüste…

Mein Kopfkino, das ich im Moment mit mir rumtrage, geht so.

Ich buche einen Workshop. Die Thematik ist toll, und die Referentin wollte ich schon immer mal persönlich kennenlernen. Ich werde nicht umhin kommen, mich in den drei Tagen auch zu zeigen, vor ihr und den anderen Teilnehmern, auf eine mir eher ungewohnte Art. Das ist eine mächtige Herausforderung! Aber ich freu mich drauf. (Ab und zu mal die Komfortzone verlassen! 🙂 )

Durch Zufall erfahre ich, dass vermutlich eine Person teilnimmt, mit der für mich nicht gut Kirschen essen ist. Im Alltag ignorieren wir uns mittlerweile. Ich nenne diese Person hier mal "Erdmännchen". (Was keinesfalls wertend gemeint ist, sondern nur als Platzhalter dient.)

Es kann also sein, dass Erdmännchen auch an diesem Workshop teilnimmt. Kaum ist diese Erkenntnis in die bewussteren Teile meines Gehirns gesickert, geht auch schon mein Kopfkino los. Adrenalinstoß – Stress pur!

Dunkle Wolken ziehen auf!

Ich will sofort den Workshop absagen! Er ist eh schon eine Herausforderung, und wenn dann noch Erdmännchen da sitzt, das überstehe ich nicht!

Tja…

Dumm ist nur, dass ich den Teilnahmebetrag schon überwiesen habe, und die Stornogebühr recht hoch ist. Hm, will ich so viel Geld verbrennen, nur wegen Erdmännchen? Und außerdem will ich doch diesen Workshop machen! Was habe ich also für Alternativen?

Ich könnte

  • hingehen und mich einigeln, mich nicht zeigen. Ein ganz kleines Mäuschen werden. Nur nicht auffallen. Hinterher wird sich keiner erinnern, dass ich dabei war. Auch Erdmännchen nicht. Auch die Referentin nicht…
  • Erdmännchen einfach ignorieren. (Aus Erfahrung weiß ich, dass mir solch eine Option eher nicht gegeben ist…)
  • aufmerksam nach Fehlern bei Erdmännchen suchen und das dann ausnutzen. Erdmännchen schlecht machen, damit ich besser da stehe.
  • mich selbst möglichst positiv in Szene setzen. Ha, wie soll mir das gelingen, wenn ich voll unter Strom stehe vor lauter Aufregung??? Und noch mehr als sonst Angst habe, Fehler zu machen?
  • rumzicken. Und damit von meiner Angst und Nervosität ablenken.
  • es als Chance sehen, mich TROTZDEM zu behaupten, trotz meiner Vorbehalte, Ängste und Befürchtungen. Daran wachsen.
  • es als Chance sehen, mit Erdmännchen einen anderen Umgang zu finden. Entweder nur für mich, innendrin, oder für uns beide.

Oder doch nicht?

Na, da habe ich ja eine ganze Menge Möglichkeiten. Welche soll ich bloß wählen, welches wird die beste sein? Keine Ahnung. surprise Und es ist auch wirklich egal! Denn: es ist ja nur Kopfkino! Ich weiß doch gar nicht, ob Erdmännchen tatsächlich den Workshop auch gebucht hat!

Es geht hier nämlich gar nicht um die bestmögliche Planung meiner Begegnung mit Erdmännchen. Tatsache ist: indem ich den Filmen in meinem Kopf folge, setze ich mich selber unter Strom. Das ist, was tatsächlich passiert. Das ist es, worum es hier tatsächlich geht. Ich erzeuge ein hohes Maß reellen Stress im meinem Körper. Der mir nichts bringt außer Schweißausbrüchen, kalten Fingern, Magendrücken, nicht einschlafen können. Denn ich kann ja gar nichts tun! Es ist ja alles nur in meinem Kopf!

Besser ist…

Wenn Du ein Schlechtes-Kopfkino-Thema hast, mach Dir selber klar, dass es das ist: Kopfkino. Spüre nach, was in Deinem Körper passiert, wenn Du den Film laufen lässt. Und dann entscheide Dich erneut, bewusst!, ob Du diesen Film weiterlaufen lassen willst.

Denn mal ehrlich: egal, wie gut wir im Vorfeld die Eventualitäten einer solchen Situation geplant und durchdacht haben. Meistens kommt es dann ja doch anders.

Oder? Wie siehst Du das? Wie gehst Du mit Kopfkino um? Was sind Deine bewährten Strategien in so einer Situation? Eher stressig oder eher entspannend? Schreib es doch unten in die Kommentare rein, ich freue mich!

Von Energievampiren und Gegenmitteln

Hast du schon mal etwas von einem "Energievampir" gehört? Erfahren haben wir sicherlich alle schon mal, wie es sich anfühlt, wenn einer bei uns "andockt".

Meine Coach-Kollegin Veronika Krytzner beschreibt auf ihrer Seite Walk-your-Talk mit dem Bild der Snickers-Werbung, wie es ist, wenn man selbst zum Energievampir mutiert, und welche Abhilfen es dafür gibt.

Weil ich das Thema so spannend finde, habe ich mich mit einem Gastartikel bei ihr eingeklinkt. "… und plötzlich fühle ich mich so leer!" Darin gebe ich Tipps zum Umgang mit Energievampiren. Besonders hochsensible Menschen sind anfällig dafür, ihre Energie bei anderen zu lassen, was schnell zu einem erhöhten Stresslevel führen kann. In meinem Artikel erfährst du

  • wie du Energievampire erkennst
  • wie und ob du den Zusammenprall mit einem Energievampir verhindern kannst und
  • was du im konkreten Fall für dich selbst tun kannst.

Welche Erfahrungen hast du schon mit Energieräubern gemacht? Welche Tips im Umgang mit ihnen haben sich für dich bewährt? Veronika und ich freuen uns über deinen Kommentar unter dem Artikel! Oder mail mir unter coach@coyotetrainings.de .

Viel Spaß beim Lesen und Umsetzen!

Regel #12: Die Meinung anderer über dich sei dein Maßstab!

aus: Artikelreihe: Die 13 wichtigsten Regeln, sich richtig gut Stress zu machen!

Wie gewohnt, kommt heute wieder am Donnerstag eine neue Regel. Es ist die vorletzte in dieser Serie, und sie heißt :

Regel #12: Die Meinung anderer über dich sei dein Maßstab!

Unsere heutige Regel passt ein bisschen zur Regel Nummer 1 "Mach es allen recht!". Bei der Regel ging es jedoch hauptsächlich ums Tun. Heute geht es mehr um dein Denken und das, was daraus dann folgt.

Wie profitierst du von der Regel #12?

“Die Hölle, das sind die anderen.” – J.P. Sartre (“Geschlossene Gesellschaft”)

Es ist wichtig, was die anderen über dich denken und sagen. Deshalb solltest du dir auch immer Feedback einholen, und dich dann nach der Meinung der anderen richten!

Wenn du Angst vor deren Ablehnung oder Kritik hast, dann fühlst du dich ihnen ausgeliefert. Du fühlst dich gut, wenn das Feedback gut ist, und miserabel, wenn die Meinung eine ablehnende ist. Dieses Gefühl von Ausgeliefertsein ist sehr unangenehm, und es wird dich in deinem Verhalten und in deinen Entscheidungen hemmen.

Letzten Endes führt es dazu, dass du gar nicht mehr Nein sagen kannst, dass du deine Wünsche nicht

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Regel #10: Gib deine Eigenverantwortung ab!

aus: Artikelreihe: Die 13 wichtigsten Regeln, sich richtig gut Stress zu machen!

Die heutige Regel beschäftigt sich mit der Frage, was Stress mit Verantwortung zu tun hat.

Regel #10: Gib deine Eigenverantwortung ab!

Du hast heute schlechte Laune, weil dein Partner dich angemault hat? Du hast auf der Arbeit Fehler gemacht, weil dein Chef ein mieser Hund ist? Dein Feierabend ist gelaufen, weil die Kassiererin so unfreundlich war? Du hast Geld verloren, weil du auf einen Freund gehört hast?

Wenn du so denkst und tickst, bist du schon gut gewappnet für Regel Nummer 10 und auf einem guten Weg, dem Stress in deinem Leben einen festen Platz zu geben.

Wie profitierst du von der Regel Nummer 10?

Indem du deine Eigenverantwortung abgibst, begibst du dich ganz schnell in die Rolle eines Opfers. Des Opfers deiner Umstände, deiner Vergangenheit, deiner Mitmenschen. Super! Denn in diesem Moment bist du hilflos, weil du deine Macht abgibst, und das versetzt dein Körpersystem in Alarmbereitschaft. Was nichts anderes bedeutet als: Stress!

Du!

 

Denke möglichst oft: ich muss das ja tun, denn XXX (hier die Personen deiner Wahl eintragen) will das so. Und denke möglichst oft: ich kann ja gar nicht anders handeln/denken/fühlen, denn DIE UMSTÄNDE (hier eintragen, was für dich passt) zwingen mich. Noch besser klappt es, wenn du denkst (und sagst) „MAN muss das tun, MAN kann ja nicht anders…“ Je allgemeiner formuliert, umso weniger Verantwortung trägst du! Und je mehr große und kleine Entschuldigungen du findest, umso besser!

Hast du bereits Stress-Symptome wie Schlafstörungen, innere Unruhe, dauernde Kopfschmerzen, Magenprobleme und anderes? Die kannst du gut verstärken! Mach dir klar, dass du dafür nichts kannst. Weiß man doch, dass die Belastung von uns allen ständig zunimmt! Und dann noch diese blöden Kollegen, wenn die nicht immer… müsstest du auch nicht… Vielleicht trinkst du zu viel jeden Abend, aber was sollst du denn machen, wenn alle immer was von dir wollen? Da muss man ja auch mal Abstand zu bekommen! Und dann geh zum Arzt, der weiß Bescheid und wird dir schon die richtige Pille geben. Und wenn die nichts nützt? Naja, du hast halt besonders schwere Umstände. Kannst du ja nichts für!

Gut funktioniert auch, die Vergangenheit verantwortlich zu machen.

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Regel #8: Missachte schöne Dinge, pfeif auf Musik und andere Ablenkungen!

aus: Artikelreihe: Die 13 wichtigsten Regeln, sich richtig gut Stress zu machen!

Mit sieben Regeln haben wir uns bereits beschäftigt, heute folgt 

Regel #8: Missachte schöne Dinge, pfeif auf Musik und andere Ablenkungen!

Alles, was uns gut tut, entspannt unseren Körper und unseren Geist. Denn es lenkt uns, kurzfristig oder auch länger, ab von zum Beispiel ängstlichen, frustrierenden, ärgerlichen oder anderweitig anstrengenden Gedanken. Das wollen wir ja nicht! Wir wollen uns ja darauf konzentrieren, richtig gut Stress zu haben, möglichst dauerhaft.

Wie profitierst du von der Regel Nummer 8?

Unser Verstand kann sich ja immer nur mit einer Sache zur Zeit beschäftigen. Darum ist es wichtig, dass du dich nicht – auch nicht kurz! – ablenken lässt von entspannenden Gedanken, guten Gerüchen, netten Gesprächen, schönen Bildern oder sonstigem.

Jemand hat frischen Kuchen mitgebracht? Iss ihn ruhig, aber achte dabei nicht auf den herrlichen Duft und den leckeren Geschmack. Das lenkt nur ab von deiner Anspannung.

Es läuft ein schönes Lied im Radio? Schalte bloß aus oder verlasse schleunigst den Raum. Musik, die uns gefällt, kann uns in eine heitere, ausgelassene, womöglich fröhliche Stimmung versetzen. Dabei willst du doch angestrengt bleiben!

Eine Katze oder ein Hund laufen vorbei? Komm bloß nicht auf den Gedanken, das Tier streicheln zu wollen. Denn IMG_0206 (480x640)schlaue Forscher haben nachgewiesen, dass das Streicheln von Tieren unter anderem den Blutdruck senkt. Man setzt sogar gezielt Tiere ein, zum Beispiel in Altenheimen oder Krankenhäusern, damit es den Menschen dort schneller besser geht. Das ist ja wohl Beweis genug, dass so ein Tier ganz und gar nicht in unsere Stress-Mach-Strategie passt!

Das Sahnebonbon obendrauf: wenn wir gestresst sind und es uns schlecht geht, sind wir meistens nicht in der Lage, uns an all das zu erinnern, was möglicher Weise den Stresspegel senken könnte. Du profitierst also doppelt! Du vermeidest Stress-Bewältiger, und dadurch vergisst du sie auch immer mehr! Super!

Was passiert, wenn du dich nicht an die Regel hälst?

Umgeben wir uns mit (für uns) schönen und angenehmen Dingen, so kann das dazu führen, dass wir uns wohl fühlen. Fühlen wir uns wohl, entspannen wir uns auch. Womöglich schüttet unser Körper auch noch das Glückshormon Serotonin aus. Und das, das ist der größte Feind vom Stress!

Cappuccino caldo e Brioche

Etwas für dich selbst zu tun, auch wenn es nur eine Kleinigkeit ist wie zum Beispiel

  • eine Tasse duftenden Kaffee oder Tee bewusst trinken
  • dein Lieblingslied hören
  • ein schönes Bild an der Wand betrachten
  • ein Spaziergang in der Natur
  • dem Regen lauschen
  • ein Tier streicheln
  • sich am Blumenstrauß auf dem Tisch erfreuen
  • eine Ausstellung besuchen
  • ein Glas Wein genießen
  • ein leckeres Essen kochen und dabei ganz bewusst die Gerüche und die Farben aufnehmen

all diese Dinge wirken beruhigend, aufmunternd, entspannend. Man braucht sie aber nicht. Sie lenken ab, kosten Zeit und sind garantiert nicht geeignet, dir Stress zu bereiten! Wenn du also deinen Stress kultivieren willst, dann pfeif auf all die angenehmen, schönen Dinge! Und leg dir bloß keine Liste an von allem, was dir gut tut (so ähnlich, wie ich das oben gemacht habe) ! Du könntest dich sonst wieder daran erinnern, wenn dein Stresspegel schon richtig hoch ist!


Soweit für heute mit Regel Nummer 8. Ich bin gespannt, wie du damit zurecht kommst. Nächste Woche folgt dann Regel #9: Halte hartnäckig an alten Gewohnheiten fest!


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Regel #7: Sei undankbar! Oder – sei einfach nie dankbar!

aus: Artikelreihe: Die 13 wichtigsten Regeln, sich richtig gut Stress zu machen!

Nun haben wir schon die Hälfte der 13 Regeln, die mein Kollege und Mitarbeiter Coyote (augenzwinkernd) für uns aufgestellt hat, geschafft! Wie steht es denn um dein Stresslevel? Bist du schon ordentlich genervt gewesen in den vergangenen Wochen? Sehr gut! Oder war noch nicht die richtige Methode für dich dabei? Dann hast du noch gute Chancen zum Üben, denn es folgen noch weitere 7 Regeln! Heute kümmern wir uns um

Regel #7: Sei undankbar! Oder – sei einfach nie dankbar!

Diese Regel schließt eigentlich nahtlos an die vorhergehende Regel Nummer 6 „Suche – und finde! – immer das Haar in der Suppe!“ an. Denn wenn du schon mal das Haar gefunden hast und am Rummeckern bist, hast du auch gleich einen guten Grund, undankbar zu sein.

Wie profitierst du von der Regel Nummer 7?

Undankbar sein kannst du, wenn du in jeder Situation, sei sie auf den ersten Blick auch noch so nett/schön/beglückend, das Schlechte siehst. Die Vögel singen endlich wieder nach langem Winter, der Frühling ist da! Aber nun haben sie dich geweckt, viel zu früh. Freunde haben dich eingeladen? Da hätten sie ruhig auch mal dein Lieblingsessen kochen können!

Oder du kannst undankbar sein, weil du meinst, dass dir eigentlich immer noch etwas besseres zusteht. Du hast 1 Euro gefunden? Verdammt, warum war es nicht mehr? Du hast ein Lob vom Chef bekommen? Und wieso hat er dich nicht gleich befördert?

Du kannst aber auch einfach ignorieren, was dir Gutes widerfährt.

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Regel #6: Suche – und finde! – immer das Haar in der Suppe!

aus: Artikelreihe: Die 13 wichtigsten Regeln, sich richtig gut Stress zu machen!

Heute hat Coyote eine Regel für dich aufgestellt, die wirklich einfach ist. Sozusagen total alltagstauglich. Denn in uns gibt es einen Anteil, der eigentlich genau das immer schon macht. Die Regel lautet

Regel #6: Suche – und finde! – immer das Haar in der Suppe! IMG_0457

In uns gibt es einen Anteil im Gehirn, der ständig auf der Suche nach Gefahren, Veränderungen und Unannehmlichkeiten ist. In jeder noch so netten Situation scannt dieser Anteil die Umgebung und unser Inneres, ob nicht irgendwo doch ein Haar in der Suppe zu finden ist. Das bedeutet, für ein normales Stresslevel reicht es schon, diesen Anteil einfach machen zu lassen.

 

Aber wenn du ein wahrer Meister im Stresserzeugen werden willst, dann kannst du diese Eigenschaft noch perfektionieren!

Wie profitierst du von der Regel Nummer 6?

Selbst in der besten, perfektesten Situation gibt es noch etwas zu entdecken, worüber du nörgeln kannst. Zum Beispiel hast du endlich Urlaub, aber das Hotel ist kleiner als du dachtest. Oder du gehst richtig lecker essen, aber der Tisch steht irgendwie falsch. Oder endlich ist es Sommer, aber warum musst man da immer so schwitzen?

Mach dabei „ABER“ zu deinem Lieblingswort! Ein guter Gedanke ist zum Beispiel (und ich selbst bin eine Meisterin in diesem Gedanken, ich weiß also, wovon ich rede! 😉 ) „Das ist ja eine tolle Situation, richtig schön. ABER wer weiß, ob das von Dauer ist/jemals wieder so kommt/gleich schon wieder vorbei ist/man das überhaupt wiederholen kann…“ Es ist schön, dass ich im Sommer draußen sitzen kann. ABER bald ist wieder Herbst, und dann ist das vorbei.

Solche Gedanken führen dazu, dass du eigentlich nie mehr richtig zufrieden bist. Auf die Dauer wächst dadurch deine innere Anspannung, und du bekommst ordentlich Stress!

Gute Fortschritte wirst du auch machen, wenn du dir jeden Abend im Bett vor dem Einschlafen aufzählst,

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Regel #5: Nimm dich selbst nicht wichtig!

aus: Artikelreihe: Die 13 wichtigsten Regeln, sich richtig gut Stress zu machen!

Die Regel Nummer 4 lautete "Nimm dich selbst sehr wichtig!" Heute beschreibt mein Kollege und Mitarbeiter Coyote genau das Gegenteil. Häh? Wie soll das denn gehen? Na, lies selbst, die

Regel #5: Nimm dich selbst nicht wichtig!

Willst du wirklich Stress haben, dann vermeide alles, was darauf hinweist, dass du dich irgendwie wicAmeisehtig und ernst nehmen könntest. Was zählt schon die einzelne Ameise im Ameisenhaufen? Nichts! Und so ist es doch auch mit dir, oder? Ignoriere deine Bedürfnisse, lass andere auf dir herumtrampeln, erfülle allen ihre Wünsche und habe selbst keine eigenen. Du wirst sehen, nach kurzer Zeit wird der Stress bei dir anklopfen.

Wie profitierst du von der Regel Nummer 5?

Richtig gut stressig kann dein Leben werden, wenn du in dir selber das Gefühl kultivierst, dass du keine Ahnung von nix hast und im Zweifelsfall immer die falschen Entscheidungen triffst. Du bist sozusagen ein Nobody 🙂  Dafür kannst du anfangen, bei jeder Gelegenheit immer andere nach ihrer Meinung zu fragen, und dich dann auch danach zu richten. Je mehr verschiedene Meinungen und Ratschläge du zu einer Sache bekommst, umso besser. Das stürzt dich dann immer mehr in ein Gefühls-Wirrwarr. Mach dich richtig abhängig von der Meinung anderer. Gehe so weit, dass du wirklich keine eigene Meinung mehr hast. Dadurch wirst du immer unsicherer, und das macht richtig schön Stress. Wenn du so weit bist, immer zu tun, was die anderen wollen, wenn du so richtig schön wie ein Ball hin- und hergeworfen wirst, zerrieben zwischen den unterschiedlichsten Meinungen und Ratschlägen, die du alle befolgen willst, geht früher oder später auch der Rest deiner Selbstachtung verloren. Ähnlich, wie wir es auch schon in Regel Nummer 1 "Mach es allen recht!“ besprochen haben.

Hier noch ein paar andere Beispiele, wie du die Regel Nummer 5 gut umsetzen kannst.

Du hast das Bedürfnis nach Ruhe, und dein Freund will auf die Piste gehen? Geh natürlich mit! Sonst hält er dich für eine Schlaftablette und mag dich nicht mehr.

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Regel #4: Nimm dich selbst sehr wichtig!

aus: Artikelreihe: Die 13 wichtigsten Regeln, sich richtig gut Stress zu machen!

In der vergangenen Woche haben wir uns mit Regel #3: Handle gegen deine Werte! beschäftigt. Wie ist es dir damit ergangen? Hinterlass doch einen Kommentar für mich und die anderen Leser!

Heute geht es weiter mit

Regel #4: Nimm dich selbst sehr wichtig!langer Schatten

Wer ist der wichtigste Mensch in deinem Leben? Richtig, DU SELBST bist das. Leider kapieren das die anderen oft nicht. Es ist also gut, dass du sie immer wieder darauf hinweist, durch Worte und Taten. Beschäftige dich ausführlich damit, dass möglichst alle möglichst viel um dich kreisen. Wenn sie es nicht tun, heißt das womöglich, dass sie deine Wichtigkeit noch nicht erkannt haben. Also stoße sie immer wieder darauf, das macht das Leben (deins und das der anderen!) richtig schön anstrengend.

Wie profitierst du von der Regel Nummer 4?

Wenn du dich selbst sehr wichtig nimmst, gehst du selbstverständlich davon aus, dass die Welt um dich kreist. Das bedeutet, dass andere Menschen natürlich nichts anderes zu tun haben, als beispielsweise über dich zu reden. Vielleicht kennst du das: du gehst einen Flur oder eine Straße entlang, da stehen zwei oder drei Menschen, die sich unterhalten. Während du näher kommst, lachen sie womöglich, tuscheln und hören ganz auf zu reden, wenn du auf ihrer Höhe angekommen bist. Logisch, dass sie über dich gesprochen haben! Allerdings freut dich das jetzt nicht unbedingt. Denn da sie aufhören zu sprechen, haben sie wohl etwas zu verbergen, also reden sie womöglich schlecht über dich! Das macht dich unsicher, wütend, beleidigt. Und das – erzeugt Stress, wunderbar!

Da du so wichtig bist, ist es auch ganz einfach, dich mit ein bisschen Kritik aus der Bahn zu werfen. Denn Kritik ist natürlich immer persönlich zu nehmen! Da will dir jemand an den Kragen! Dich womöglich von deinem Sockel stoßen! Wahrscheinlich merkt er noch nicht mal, wen er da vor sich hat! Grund genug, dich richtig von der Kritik treffen zu lassen und dich ordentlich aufzuregen! Oder, wenn du eher der stille Charakter bist, den Groll in dich hineinzufressen. Könnte ein wunderhübsches Magengeschwür hervorbringen 😉 .

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Regel #3: Handle gegen deine Werte!

aus: Artikelreihe: Die 13 wichtigsten Regeln, sich richtig gut Stress zu machen!

In der vergangenen Woche haben wir uns mit Regel #2: Sei stets perfekt! beschäftigt. Und, hast du schon fleissig geübt? Heute nun geht es weiter mit

Regel #3: Handle gegen deine Werte!

Jeder von uns hat bestimmte innere Werte, wie zum Beispiel Freiheit, Ehrlichkeit, Freude, Glück, Beständigkeit, Sicherheit, Treue, Verlässlichkeit, Mut, Einfühlsamkeit, Gerechtigkeit, Solidarität, Toleranz, Spaß, Humor, Flexibilität, Abenteuerlust…

Diese sind wie ein innerer Kompass, der uns ein Gefühl für „richtig“ und „falsch“ gibt.

Wenn du Stress haben willst, ist es eine tolle Idee, sukzessive gegen diese Werte zu handeln, weil dann dein inneres System in Unruhe und Alarmbereitschaft gerät.

Besonders pfiffig dabei ist, dass wir oft noch nicht einmal merken, dass es unser Wertesystem ist, das Alarm schlägt. Denn unsere inneren Werte sind so tief in uns verwurzelt, dass wir uns ihrer oft gar nicht bewusst sind. Und entsprechend gar nicht unbedingt bewusst danach oder dagegen handeln. Je unbemerkter du also gegen deine Werte verstößt, desto besser ist das für deinen Stress-Pegel!

Wie profitierst du von der Regel Nummer 3?

Die Regel kann in allen Lebenssituationen angewendet werden. Damit du verstehst, was ich meine, hier ein paar Beispiele.

Hast Du zum Beispiel den Wert Ehrlichkeit, wäre es eine gute Idee, immer wieder Kunden übers Ohr zu hauen. Im Kontakt erzählst du ihnen das Blaue vom Himmel herunter. Das wird dich innerlich unruhig machen, weil du eigentlich was ganz anderes möchtest. Du könntest auch anfangen, deinen Freunden Lügen zu erzählen. Berichte zum Beispiel von Situationen, die nie stattgefunden haben. Hier kommt noch der Kitzel hinzu, dass deine Märchen auffliegen und deine Freunde dich als Lügner bezeichnen könnten. Wunderbar! Das macht Stress!

Ist einer deiner Werte Sicherheit, solltest Du dich unbedingt selbständig machen! Warum?

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