Archiv der Kategorie: Burn Out

Advent – Zeit der Besinnlichkeit. Oder doch nicht?

Wenn es draußen dunkel wird

Schnecke im AdventAm Sonntag brennt die dritte Kerze. Nicht mehr lange, dann erwachen wir am kürzesten Tag des Jahres, erleben die längste Nacht, die Wintersonnenwende. Draußen, in der Natur, ist diese Zeit eine Zeit des Rückzugs, des Kräftesammelns, des Samenreifens im Verborgenen. Es gibt viel weniger bunte Farben, weniger starke Gerüche, weniger Geräusche. Aus dieser Dunkelheit wird das Licht geboren.

Und das ist es ja eigentlich, was wir feiern in dieser Zeit, dass das Licht wiederkommt. Dass die Tage länger werden und wir Hoffnung haben, dass der Winter, hat er auch gerade erst begonnen, vergehen wird.

Und was tun wir in dieser Zeit?

Leider ist diese Zeit der größten Dunkelheit und der tiefsten Stille in der Natur für uns Menschen oft die hektischste und betriebsamste Zeit im Jahr. Alles muss noch schnell unter Dach und Fach gebracht werden, Jahresabschlüsse sollen getätigt, Weihnachtsfeiern gefeiert und die letzten Geschenke gekauft werden. Auch die Planung fürs kommende Jahr soll stehen. Weihnachten ist die umsatzstärkste Zeit im ganzen Jahr für den Einzelhandel. Da kann man sich lebhaft vorstellen (und miterleben), was in den Geschäften und hinter den Kulissen los ist. Überstunden werden geschoben, Hektik wird verbreitet.

Statt unsere Sinne zur Ruhe kommen zu lassen, begeben wir uns auf laute Weihnachtsmärkte, beschallen unsere Ohren mit beständigem Gedudel aus Kaufhaus-Lautsprechern, betören unsere Nasen mit vielfältigsten Gerüchen nach Glühwein und Naschkram. Unsere Augen baden in grellem Licht der Weihnachts-Lichter-Deko, eine heller und blinkiger als die andere. Puh, das ist Stress für unsere Sinne! Weiterlesen

Nebelwiese

Was tun bei November-Blues? -Update-

Der nächste November kommt bestimmt 😉

Ich liebe ja den November. Vielleicht, weil ich selbst ein November-Kind bin? Egal, jedenfalls mag ich den Geruch von modernden Blättern, ich mag den Nebel und ich mag es, wenn ich reingehen und Kerzen anzünden kann 🙂

Nebelwiese

Kühe im Herbstnebel

Viele Menschen überkommt jedoch schon beim Gedanken an die Herbst – und Wintermonate ein leichtes Gruseln, der November-Blues, und man hört Sätze wie: da bin ich eigentlich immer schlecht drauf, das macht doch depressiv, im Winter werde ich immer dick, man kann gar nicht mehr rausgehen usw. usf. Bestimmt kennst du auch solche Leute und könntest die Liste noch verlängern!

Und tatsächlich nehmen depressive Verstimmungen in diesen Monaten zu. (Allerdings: die Rate der Selbsttötungen ist in den Monaten Mai und Juni am höchsten!) Dabei gibt es einiges, was wir tun können, um diese Zeit des natürlichen Rückzugs genussvoll zu erleben und nicht nur zu überstehen.

Im folgenden habe ich ein paar Tipps für dich.

Warum machen wir es uns eigentlich selber so schwer?

Herbst und Winter kommen und ziehen wieder weiter, genau wie Frühling und Sommer. Das können wir sowieso nicht ändern. Und natürlich brauche ich im Winter mehr Schichten an Kleidung als im Sommer, was auch unpraktisch sein und nerven kann. (Dafür gibt’s im Sommer Mücken, die nerven auch 😉 ) Es gibt weniger Stunden Tageslicht, da beisst die Maus keinen Faden ab. Aber was du sehr wohl ändern kannst, ist deine Haltung dazu. Die sich wiederum auf deine Grundstimmung auswirkt.

Hingabe an das, was ist

Mein Tipp: Gib dich der Jahreszeit hin! Genieß die Qualitäten des Herbstes. Freu dich an deinem Bedürfnis nach Kerzen, heissen Teetassen und warmen Socken. Gehe, wetterfest verpackt, viel nach draussen, nutze jede Gelegenheit dazu. Auch wenn wir die Sonne nicht sehen können, weil der Himmel wolkenverhangen ist, erreicht uns ihre wohltuende Strahlung. Wer sich im Tageslicht aufhält, produziert z.B. lebensnotwendiges Vitamin D und das „Glückshormon“ Serotonin.

Farbenspiele für Gute Laune

Es ist alles grau in grau? Macht doch nichts! Geh bewusst im Grau umher und entdecke, welche verschiedenen Grautöne es alles gibt. Gib ihnen Namen: mausgrau, steingrau… An einem anderen Tag könntest du bewusst alle anderen Farben, die noch so da sind, erforschen. Wer entdeckt ein Rot, ein Blau, ein Gelb, ein Grün?

Herbstlaub

verschiedene Laubfarben

Alles ist nebelig-trüb? Egal! Auch Nebel ist ein Wetter, das sich zu erfahren lohnt. Spür doch mal die Feuchtigkeit auf deiner Haut. Wie schmeckt der Nebel? Welche Geräusche kannst du hören? Nebelgeräusche klingen anders als Sonnengeräusche!

Mit den Hühnern ins Bett?

In Herbst und Winter hat die Natur einen anderen Lebensrhythmus. Und auch wir Menschen als Teil der Natur sind davon nicht frei (auch wenn wir in unserer Gesellschaft gern so tun, als ob). Wir werden schneller müde, sind nicht so (oder sollte man sagen: anders als) leistungsfähig wie im Sommer.

Mein Tipp: Versuch doch mal, dem Rhythmus deines Körpers nachzuspüren und deinen Tagesplan, soweit möglich, entsprechend umzustellen. Geh abends früher ins Bett, schlaf morgens länger. Leider behält unser gesellschaftliches Leben seinen Rhythmus übers Jahr stur bei, so dass es nicht so einfach ist, sich dort auszuklinken. Wenn du es ab und zu schaffst, hast du auch eine Menge für deine Entspannungsbilanz getan!

Kräftig und deftig

Unser Körper verlangt jetzt verstärkt nach „süß und fettig“, um sich Energiepolster anzulegen. Das war in der Steinzeit sinnvoll, wenn Nahrung und Wärme wirklich knapp waren. Heute verschafft es uns Winterspeck, und im Frühjahr freuen sich darüber alle Magazine, die neue „Bikini-Diäten“ anpreisen.

Mein Tipp: Gönn dir entsprechende Speisen – mit Bedacht und in Maßen.

Wie ist es bei dir, magst du den November? Gibt es Dinge, die du in dieser Zeit besonders gerne tust? Lass es mich wissen in den Kommentaren!

Und dann noch dies:

proDieser Text ist ein weiterer Beitrag zum Blogmomentum von Markus Cerenak. Es geht bei dieser Aufgabe um die verschiedenen Wiederverwendungsmöglichkeiten von Blogartikeln, um dir, liebe Leserin, lieber Leser, vielfältige Inhalte zu bieten. Im ersten Schritt sollten dafür alle Artikel, die man schon mal veröffentlicht hat, an einer Stelle gesammelt werden. Das habe ich in Fleißarbeit und in Evernote getan (auch etwas für trübe Herbsttage, hehe) und bin dabei über diesen Artikel gestolpert. Er stammte aus dem Jahr 2011, oho! Weil der Inhalt  in jedem Jahr wieder aktuell ist, habe ich ihn genommen, ein bisschen aufgehübscht (z.B. habe ich damals noch gesiezt 🙂 ) et voilà: ein schicker neuer Artikel ist für dich entstanden 🙂  (neudeutsch: Update). Zusätzlich habe ich noch einen Teil des Textes genutzt, um einen Facebook-Post daraus zu erstellen.  Ich freue mich über dein Like an der Stelle 🙂

Da die dunklen Monate ja erst anfangen, darfst du gespannt sein, was ich noch alles aus den Blogartikeln für dich herausholen werde. Vielleicht ein weiteres Ebook, vielleicht eine weitere Artikelserie, ein ganzer Kurs wie der zum Kraftplatz oder oder oder. Dank Markus habe ich eine Reihe neuer Ideen 🙂

Kopfkino vom Feinsten – Stress pur

Hast Du auch manchmal ein Schlechtes-Kopfkino-Thema?

Mit Kopfkino meine ich in diesem Fall all die Filme, mit denen wir uns selber Stress bereiten, wenn wir sie in unserem Kopf abspulen. Ängste, Sorgen, Befürchtungen, Rachegelüste…

Mein Kopfkino, das ich im Moment mit mir rumtrage, geht so.

Ich buche einen Workshop. Die Thematik ist toll, und die Referentin wollte ich schon immer mal persönlich kennenlernen. Ich werde nicht umhin kommen, mich in den drei Tagen auch zu zeigen, vor ihr und den anderen Teilnehmern, auf eine mir eher ungewohnte Art. Das ist eine mächtige Herausforderung! Aber ich freu mich drauf. (Ab und zu mal die Komfortzone verlassen! 🙂 )

Durch Zufall erfahre ich, dass vermutlich eine Person teilnimmt, mit der für mich nicht gut Kirschen essen ist. Im Alltag ignorieren wir uns mittlerweile. Ich nenne diese Person hier mal "Erdmännchen". (Was keinesfalls wertend gemeint ist, sondern nur als Platzhalter dient.)

Es kann also sein, dass Erdmännchen auch an diesem Workshop teilnimmt. Kaum ist diese Erkenntnis in die bewussteren Teile meines Gehirns gesickert, geht auch schon mein Kopfkino los. Adrenalinstoß – Stress pur!

Dunkle Wolken ziehen auf!

Ich will sofort den Workshop absagen! Er ist eh schon eine Herausforderung, und wenn dann noch Erdmännchen da sitzt, das überstehe ich nicht!

Tja…

Dumm ist nur, dass ich den Teilnahmebetrag schon überwiesen habe, und die Stornogebühr recht hoch ist. Hm, will ich so viel Geld verbrennen, nur wegen Erdmännchen? Und außerdem will ich doch diesen Workshop machen! Was habe ich also für Alternativen?

Ich könnte

  • hingehen und mich einigeln, mich nicht zeigen. Ein ganz kleines Mäuschen werden. Nur nicht auffallen. Hinterher wird sich keiner erinnern, dass ich dabei war. Auch Erdmännchen nicht. Auch die Referentin nicht…
  • Erdmännchen einfach ignorieren. (Aus Erfahrung weiß ich, dass mir solch eine Option eher nicht gegeben ist…)
  • aufmerksam nach Fehlern bei Erdmännchen suchen und das dann ausnutzen. Erdmännchen schlecht machen, damit ich besser da stehe.
  • mich selbst möglichst positiv in Szene setzen. Ha, wie soll mir das gelingen, wenn ich voll unter Strom stehe vor lauter Aufregung??? Und noch mehr als sonst Angst habe, Fehler zu machen?
  • rumzicken. Und damit von meiner Angst und Nervosität ablenken.
  • es als Chance sehen, mich TROTZDEM zu behaupten, trotz meiner Vorbehalte, Ängste und Befürchtungen. Daran wachsen.
  • es als Chance sehen, mit Erdmännchen einen anderen Umgang zu finden. Entweder nur für mich, innendrin, oder für uns beide.

Oder doch nicht?

Na, da habe ich ja eine ganze Menge Möglichkeiten. Welche soll ich bloß wählen, welches wird die beste sein? Keine Ahnung. surprise Und es ist auch wirklich egal! Denn: es ist ja nur Kopfkino! Ich weiß doch gar nicht, ob Erdmännchen tatsächlich den Workshop auch gebucht hat!

Es geht hier nämlich gar nicht um die bestmögliche Planung meiner Begegnung mit Erdmännchen. Tatsache ist: indem ich den Filmen in meinem Kopf folge, setze ich mich selber unter Strom. Das ist, was tatsächlich passiert. Das ist es, worum es hier tatsächlich geht. Ich erzeuge ein hohes Maß reellen Stress im meinem Körper. Der mir nichts bringt außer Schweißausbrüchen, kalten Fingern, Magendrücken, nicht einschlafen können. Denn ich kann ja gar nichts tun! Es ist ja alles nur in meinem Kopf!

Besser ist…

Wenn Du ein Schlechtes-Kopfkino-Thema hast, mach Dir selber klar, dass es das ist: Kopfkino. Spüre nach, was in Deinem Körper passiert, wenn Du den Film laufen lässt. Und dann entscheide Dich erneut, bewusst!, ob Du diesen Film weiterlaufen lassen willst.

Denn mal ehrlich: egal, wie gut wir im Vorfeld die Eventualitäten einer solchen Situation geplant und durchdacht haben. Meistens kommt es dann ja doch anders.

Oder? Wie siehst Du das? Wie gehst Du mit Kopfkino um? Was sind Deine bewährten Strategien in so einer Situation? Eher stressig oder eher entspannend? Schreib es doch unten in die Kommentare rein, ich freue mich!

peinlich, peinlich…

Letztens habe ich etwas ziemlich verbockt. Und das war mir richtigrichtig peinlich.

Was war passiert?

Regelmäßig finden bei mir Erlebnisabende am Lagerfeuer statt. Dazu gibt es speziell für meine Newsletter-Leser eine kleine Erinnerung.

Lagerfeuer im Tippi - Entspannung pur

Nun war es wieder so weit, in zwei Tagen sollte der Abend stattfinden. Ich schrieb also den Newsletter. Sollte ja nur kurz sein. War es auch. Abgeschickt. Was anderes gemacht.

Kurz darauf  bekomme ich eine Email einer aufmerksamen Leserin, mit dem Hinweis, dass das Datum nicht stimmt. Oh Schreck! Ich also das Programm geöffnet, Entschuldigung getippt, Datum geändert, wieder losgeschickt.

Kurze Zeit später wieder eine Email eines ebenso aufmerksamen Lesers. Das Datum ist noch immer falsch!

Ach du Sch… !

Sch…. öne Bescherung. Was tun? ich habe mich total geärgert, und dann beschlossen, es jetzt dabei zu belassen. Noch einen dritten Brief, wieder mit Entschuldigung, wollte ich meinen Lesern nicht zumuten. Das wäre ja bald noch peinlicher. Außerdem traute ich ihnen durchaus zu, dass sie wissen, welcher Mittwoch gemeint ist wink.

Aber es war mir peinlich. Oberpeinlich sogar. Ich, die ich immer lieber dreimal gucke, ob auch alles stimmt. Voll die Perfektionistin! Mir passiert so etwas!

Wie konnte das passieren?

Und warum? Weil ich den Newsletter zwischen Tür und Angel geschrieben habe. Der musste eben noch raus. Hatte es vor mir hergeschoben, und dann auf den letzten Drücker *husch husch*. Eigentlich weiß ich es doch besser…

 

©-Rudie-Fotolia.com

 

Und was folgt daraus? Erkenntnisse.

  • Stress begünstigt Fehler.
  • Gute Planung ist das A und O.
  • Auch wenn es schnell gehen soll (was sich ja nicht immer vermeiden lässt): Nimm dir die Ruhe, das ordentlich zu machen. Lieber einen anderen Punkt auf der Liste dafür sausen lassen. Die Zeit, die ich hinterher gebraucht habe, noch einen Brief zu schreiben und mich zu ärgern und darüber nachzudenken, wie ich reagieren soll, die Zeit hätte ich besser in Korrekturlesen gesteckt.
  • Hör auf, Dich zu ärgern und nimm die Peinlichkeit nicht zu schwer. Passiert ist passiert.

Immerhin weiß ich nun einmal mehr, dass ich eine aufmerksame Leserschaft habe, und das freut mich! An dieser Stelle nochmal vielen Dank für die Hinweise von Euch!

Mit Leichtigkeit…

… geht mir heute meine Arbeit von der Hand.

Ich sitze draußen in der Sonne, mein Tablet auf dem Schoß, und schreibe vor mich hin. Ich genieße es, denn ich weiß auch: es war nicht immer so. Weder ging mir meine Arbeit immer so leicht von der Hand, noch waren die äußeren Umstände immer so angenehm. Ist meine Arbeit deswegen einfach? Nicht unbedingt. Immerhin muss ich trotzdem meinen Kopf bemühen, um Sinnvolles für Dich zu produzieren wink .

Wofür soll Leichtigkeit gut sein?

Klar ist, je mehr Leichtigkeit ich in mein Leben einlade, umso mehr Spaß macht es, umso mehr Energie habe ich, und oft werden auch die Ergebnisse besser. Auch ein kniffliges Problem kann dann leicht sein. Nicht unbedingt einfach zu lösen. Aber leicht zu nehmen.

Ich habe es nämlich selber in der Hand, wieviel Leichtigkeit mein Tag haben darf. Es gilt der Spruch:

Love it, change it or leave it.

Geh mit der Situation, verändere sie, oder lass es sein.

Wie geht das?

Kam die Leichtigkeit für mich über Nacht? Nein, natürlich nicht. Ich musste schon ein bisschen "Vorarbeit" leisten, damit mir das jetzt so leicht von der Hand geht.

Zum einen musste ich mir erstmal klar darüber werden, was es (für mich) eigentlich braucht, um mit Leichtigkeit arbeiten zu können. Mit welchen Themen will ich mich beschäfitigen? Wie muss mein Arbeitsplatz aussehen? Was will ich erreichen mit dem, was ich tue? Diese und viele andere Fragen wollen beantwortet sein, wenn ich die Dinge zunehmend leichter nehmen will.

Ich muss dazu natürlich meinen inneren Nörgler mit ins Boot holen. Der flüstert mir so Sätze ins Ohr wie: Arbeit darf nicht leicht sein. Was leicht ist, ist nichts wert. Nur wenn du dich richtig anstrengst, wirst du auch dafür bezahlt. Ja, wenn ich darauf höre, dann kann mein Leben nicht leicht sein. Aber wer sagt denn, dass er Recht hat? Wer sagt denn, dass er sich nicht grandios irrt, nur weil er Sätze nachplappert, die er mal von anderen aufgeschnappt hat?

Leichtigkeit bedeutet daher für mich auch, eigene Hürden abzubauen. Die mich daran hindern, entspannt und stressfrei meinem Tun nachzugehen. Hürden im Außen (z.B. "ich muss das ja am Rechner tun") genauso wie Hürden im Inneren, oft auch als innere Schweinehunde oder limitierende Glaubenssätze bezeichnet.

Und Du?

Probier es doch mal aus! Lade mal die Leichtigkeit in Dein Leben ein! Ist auch 'ne gute Vorsorge gegen Burnout wink .

Das kannst Du tun, damit es gelingt:

  • Frage Dich, was genau Dir an Deiner Arbeit Spaß macht. Und dann genieße das bewusst, während Du es tust. Mach, wo es geht, mehr davon.
  • Bist Du am idealen Ort? Wenn nicht, könntest Du Deine Arbeit auch woanders machen? Vieles, was am Schreibtisch geht, geht auch im Café oder auf einer Parkbank. Und wenn nicht, was braucht Dein Ort, damit Du Dich dort wohlfühlen kannst?
  • Was sind Deine inneren Stimmen, die Dir einreden, dass das Leben schwer sein muss? Und ich meine jetzt nicht körperlich schwer. Wenn Du auf einer Baustelle arbeitest, ist das körperlich sicherlich schwer. Was ich meine, ist die innere Einstellung zu Deinem Tun. Steine schleppen, einen Garten umgraben oder kranke Menschen pflegen kann auch mit Leichtigkeit gelingen. Genauso, wie Texte schreiben oder Bilder malen richtig schwer sein kann. Wenn es sich für Dich innerlich so anfühlt.

Und dann: go for it smiley  ! Mit Leichtigkeit! cool

 

" Mit Leichtigkeit…" … ist auch der Titel der Blogparade von Ulrike Bergmann, an der ich mit meinem Artikel teilnehme. Hast Du Lust, noch mehr Impulse zu diesem Thema zu bekommen? Dann klicke hier. Hier gibt es einen Haufen weitere spannende Blogbeiträge, die das Thema aus den verschiedensten Blickwinkeln beleuchten.

Regel #13: Bewerte alles, was geschieht! Und zwar möglichst negativ!

aus: Artikelreihe: Die 13 wichtigsten Regeln, sich richtig gut Stress zu machen!

Heute kommt *tataaaa* die letzte unserer Regeln in dieser Serie! Sie ist nicht so lang, denn mittlerweile, nach 13 Wochen, bist du sicherlich ein Stress-Profi!

Regel #13: Bewerte alles, was geschieht! Und zwar möglichst negativ!

Die meisten unserer (spontanen) Bewertungen sind subjektiver Natur. Das heißt, sie kommen durch dein ganz persönliches Wertesystem zustande. Andere Menschen würden die Situationen vielleicht ganz anders sehen und anders reagieren.  Je nachdrücklicher du allerdings bewertest, desto objektiver erscheint dir das Ganze. Das ist gut, denn so glaubst du, dass es ja gar nicht anders sein kann. Und schwupp – bist du schon im Ärger-Frust-Aufreg-Kampf-Stress-Modus.

“Nicht die Dinge an sich, sondern unsere Sichtweise auf die Dinge ist das, was uns beunruhigt”.  Epiktet, griechischer Philosoph

Wie profitierst du von der Regel Nummer 13?

Stell dir vor, du stehst kurz vor Ladenschluss an der Kasse im Supermarkt. Du kaufst nur eine Kleinigkeit, und bezahlst mit einem großen Schein. Daraufhin sagt die Kassiererin sichtlich genervt zu Dir: „Haben Sie es nicht kleiner???“ Nun kommt dein großer innerer Bewertungsauftritt. Sofort solltest du Dinge denken wie: „Ist die blöd? So was unfreundliches! Die spinnt wohl, das gehört sich nicht! Oder findet sie mich etwa doof?“ Noch wirkungsvoller wird es, wenn du diese Gedanken dann auch noch ihr gegenüber aussprichst. Da geht das Adrenalin hoch! Stresshormone pur! Und nimm diese Gedanken auch mit nach Hause, hänge dich den ganzen Abend daran auf! Lasse auch deine Familie, deine Freunde daran teilhaben!

Weitere Beispiele für spontane Bewertungen können sein:

  • Der Nachbar läuft mit dem Laubsauger durch die Gegend?“ Das ist total unverschämt! Das geht gar nicht, dass er solchen Lärm macht! Die Dinger müssten verboten werden!“
  • Jemand schneidet dich im Straßenverkehr? „Das ist ja wohl das Letzte! Unmöglich! Unhöflich! Armleuchter! Niemand außer mir kann offensichtlich Auto fahren!“
  • Ein Kollege lästert über dich? „Unglaublich! Gerade der! Was plustert der sich eigentlich auf? Der hat’s wohl nötig! Dem werde ich was erzählen!“ Oder: „Da kann ja was an mir nicht stimmen, wenn Leute über mich reden, die haben sicherlich recht, dass sie mich doof finden.“
  • Es regnet? „Totales Sch…Wetter! Da muss man doch schlechte Laune kriegen!“
  • Die Sonne scheint? „Es ist viel zu warm! Wozu habe ich geduscht, wenn ich jetzt schon wieder schwitzen muss? Und überhaupt, wenn ich das gewusst hätte, hätte ich meine Sonnenbrille mitgenommen, aber so?!“

Du siehst, der Alltag hält eine Menge Gelegenheiten bereit, wo du etwas bewerten und damit deinen Stresspegel in die Höhe treiben kannst. Und je weniger rational deine Gedanken zu einer Sache sind, umso besser. Denn dann entwickeln sie noch viel eher ein Eigenleben in dir, das in die Stress-Spirale führt.

Was passiert, wenn du dich nicht an die Regel hälst?

Wenn du ohne Bewertungen (naja, oder wenigstens mit weniger negativen Bewertungen) durchs Leben gehst, kann dir das eine Form von Gelassenheit geben. Und Gelassenheit, wie auch innere Ruhe, sind nun enorme Stress-Killer. Also der Feind eines jeden Stress-Jüngers!

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Regel #11: Verplane all deine Zeit!

aus: Artikelreihe: Die 13 wichtigsten Regeln, sich richtig gut Stress zu machen!

Einen Tag später als gewohnt, meldet sich mein Kollege und Mitarbeiter Coyote heute bei Euch. Das liegt daran, dass nicht immer alles so nach Plan läuft, wie wir das gerne hätten… Was uns auch gleich direkt zur heutigen Regel führt wink :

Regel #11: Verplane all deine Zeit!

Verplane all deine Zeit!

Die Regel Nummer 11 folgt einem Zitat von Lucius A. Seneca, der da sagte:

Es ist nicht zu wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist zu viel Zeit, die wir nicht nutzen.

Im Bereich Zeitmanagement (also die Lehre davon, wie man mit seiner Zeit sinnvoll umgehen kann) gibt es ja viele tolle Methoden und Sprüche. Zum Beispiel „Jede Aufgabe braucht die Zeit, die man ihr gibt“, das Pareto-Prinzip, Puffer schaffen usw.

Das ist toll, denn als wahrer Anhänger der gelungenen Stressbeschaffung kannst du nun hingehen, und deine eigene Vorgehensweise daraus ableiten.

Wie profitierst du von der Regel Nummer 11?

Das eigentlich Wichtigste ist: verplane den ganzen Tag mit Terminen und Aufgaben. Dann wirst du viele davon nicht oder nicht vollständig oder nicht gut erledigen können, das liegt in der Natur der Sache. Alleine das Hetzen von Termin zu Termin und von Aufgabe zu Aufgabe bringt dich schon in Wallung. Und wenn du nie das schaffst, was du dir vorgenommen hast, demotiviert dich das auch noch zusätzlich. Ein schöner Stressfaktor!

Hinzu kommt: nimmst du dir immer zu viel vor und verplanst damit alle deine Zeit, wirst und bleibst du unflexibel. Das stresst dich und in der Folge auch andere. Die werden dir dann dankbar sein wink .

Es gibt im Zeitmanagement den irrwitzigen Rat, man solle nur rund 50 – 60% seiner Zeit einplanen. Die restliche Zeit soll als Puffer für unvorhergesehene Dinge dienen, den Plausch mit dem hereinplatzenden Kollegen, die unerwartete Beschwerde des Kunden, den Computerabsturz. Aber ehrlich gesagt: Puffer sind doch was für Weicheier. Also: plane keine Puffer ein!

Bei der Planung deiner Zeit solltest du auch beachten, dass du keine Prioritäten setzt.

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Regel #9: Halte hartnäckig an alten Gewohnheiten fest!

aus: Artikelreihe: Die 13 wichtigsten Regeln, sich richtig gut Stress zu machen!

So, heute kommt eine weitere Regel, die, konsequent angewendet, eine Garantie für Stress ist ;-). 

Regel #9: Halte hartnäckig an alten Gewohnheiten fest!

Viele Dinge, die wir uns im Laufe des Lebens angewöhnt haben, bereiten uns Stress. Auch wenn wir das, weil wir sie ja so gewöhnt sind, gar nicht mehr merken. Wenn du solche Gewohnheiten an dir entdeckst, bist du schon auf einem guten Weg zu einem hohen Stressniveau und womöglich auf gerader Strecke in einen Burnout. Halte unbedingt an deinen alten, Stress bringenden Gewohnheiten fest, denn Veränderung könnte der Tod von Anstrengung und Stress sein! Frei nach dem Motto: „Das habe ich doch schon immer so gemacht. Warum sollte ich es ändern?“

Wie profitierst du von der Regel Nummer 9?

Gewohnheiten sind Abläufe im Handeln, Denken und Fühlen, die zur Routine geworden sind. Die also ablaufen, ohne dass wir darüber nachdenken (müssen). Richtig gute Stress-Gewohnheiten können sein:

  • Unruhiger Tagesbeginn. Also morgens zig-mal auf den Wecker hauen, in letzter Minute gequält aufstehen, unter die Dusche springen, etwas überwerfen, im Stehen den Kaffee runterschütten (möglichst mit Mund verbrennen) und ab durch den längst überfüllten Verkehr ins Büro.
  • Viel und ungefiltert fernsehen. Nach einem langen Tag haust du dich auf die Couch und siehst genüsslich fern. Dabei ist es gut, dass 90% aller gesendeten Nachrichten schlechte Nachrichten sind, und dass in den meisten Filmen geschossen, getötet, erniedrigt und verletzt wird. Da unser Unterbewusstsein nicht zwischen Realität und Fiktion unterscheidet, glaubt es, selbst im Krisengebiet zu sein, sich in Gefahr zu befinden, Angst haben zu müssen usw. Und dein Körper reagiert mit entsprechenden Stress-Symptomen.
  • Zeitungen und Radio hören können übrigens den gleichen Zweck erfüllen, wenn du entsprechend auswählst! Beziehungsweise nicht auswählst, sondern dich einfach berieseln lässt.
  • Wenig Bewegung. Mit Bewegung könnten wir unseren Körper dazu bringen, Stresshormone abzubauen. Nichts, was wir wollen!
  • Immer zu spät schlafen gehen. Schlafmangel führt auf Dauer dazu, dass weder dein Körper noch dein Geist sich regenerieren können. Und das macht – richtig! Stress.
  • Vergiss die Pausen. Pausen sind für Weicheier. Wer braucht schon Entspannung und Ablenkung, wenn er auch im Dauerstress sein kann?!
  • Ungefähr 50 Mal am Tag die Emails abrufen. So unterbrichst du ständig deine Arbeitsabläufe, lenkst dich ab, bekommst nichts richtig fertig. Das alles zusammen lässt dich am Ende des Arbeitstages richtig schön gestresst fühlen.
  • Unangenehme Aufgaben aufschieben. Dann begleitet dich ständig das Gefühl, sie noch erledigen zu müssen. Wunderbar anstrengend!
  • Immer die gleichen – destruktiven – Gedanken denken. Reagiere immer wieder mit Ärger auf bestimmte Verhaltensweisen deiner Mitmenschen, sieh möglichst oft schwarz, habe Angst vor der Zukunft und so weiter. So kannst du deinen Stresspegel dauerhaft hoch halten.
  • Die vorhergehenden Regeln 1-8 einhalten 😉

Was passiert, wenn du dich nicht an die Regel hälst?

Auf keinen Fall solltest du deine Gewohnheiten ersetzen! Zum Beispiel durch:

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Regel #6: Suche – und finde! – immer das Haar in der Suppe!

aus: Artikelreihe: Die 13 wichtigsten Regeln, sich richtig gut Stress zu machen!

Heute hat Coyote eine Regel für dich aufgestellt, die wirklich einfach ist. Sozusagen total alltagstauglich. Denn in uns gibt es einen Anteil, der eigentlich genau das immer schon macht. Die Regel lautet

Regel #6: Suche – und finde! – immer das Haar in der Suppe! IMG_0457

In uns gibt es einen Anteil im Gehirn, der ständig auf der Suche nach Gefahren, Veränderungen und Unannehmlichkeiten ist. In jeder noch so netten Situation scannt dieser Anteil die Umgebung und unser Inneres, ob nicht irgendwo doch ein Haar in der Suppe zu finden ist. Das bedeutet, für ein normales Stresslevel reicht es schon, diesen Anteil einfach machen zu lassen.

 

Aber wenn du ein wahrer Meister im Stresserzeugen werden willst, dann kannst du diese Eigenschaft noch perfektionieren!

Wie profitierst du von der Regel Nummer 6?

Selbst in der besten, perfektesten Situation gibt es noch etwas zu entdecken, worüber du nörgeln kannst. Zum Beispiel hast du endlich Urlaub, aber das Hotel ist kleiner als du dachtest. Oder du gehst richtig lecker essen, aber der Tisch steht irgendwie falsch. Oder endlich ist es Sommer, aber warum musst man da immer so schwitzen?

Mach dabei „ABER“ zu deinem Lieblingswort! Ein guter Gedanke ist zum Beispiel (und ich selbst bin eine Meisterin in diesem Gedanken, ich weiß also, wovon ich rede! 😉 ) „Das ist ja eine tolle Situation, richtig schön. ABER wer weiß, ob das von Dauer ist/jemals wieder so kommt/gleich schon wieder vorbei ist/man das überhaupt wiederholen kann…“ Es ist schön, dass ich im Sommer draußen sitzen kann. ABER bald ist wieder Herbst, und dann ist das vorbei.

Solche Gedanken führen dazu, dass du eigentlich nie mehr richtig zufrieden bist. Auf die Dauer wächst dadurch deine innere Anspannung, und du bekommst ordentlich Stress!

Gute Fortschritte wirst du auch machen, wenn du dir jeden Abend im Bett vor dem Einschlafen aufzählst,

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Regel #4: Nimm dich selbst sehr wichtig!

aus: Artikelreihe: Die 13 wichtigsten Regeln, sich richtig gut Stress zu machen!

In der vergangenen Woche haben wir uns mit Regel #3: Handle gegen deine Werte! beschäftigt. Wie ist es dir damit ergangen? Hinterlass doch einen Kommentar für mich und die anderen Leser!

Heute geht es weiter mit

Regel #4: Nimm dich selbst sehr wichtig!langer Schatten

Wer ist der wichtigste Mensch in deinem Leben? Richtig, DU SELBST bist das. Leider kapieren das die anderen oft nicht. Es ist also gut, dass du sie immer wieder darauf hinweist, durch Worte und Taten. Beschäftige dich ausführlich damit, dass möglichst alle möglichst viel um dich kreisen. Wenn sie es nicht tun, heißt das womöglich, dass sie deine Wichtigkeit noch nicht erkannt haben. Also stoße sie immer wieder darauf, das macht das Leben (deins und das der anderen!) richtig schön anstrengend.

Wie profitierst du von der Regel Nummer 4?

Wenn du dich selbst sehr wichtig nimmst, gehst du selbstverständlich davon aus, dass die Welt um dich kreist. Das bedeutet, dass andere Menschen natürlich nichts anderes zu tun haben, als beispielsweise über dich zu reden. Vielleicht kennst du das: du gehst einen Flur oder eine Straße entlang, da stehen zwei oder drei Menschen, die sich unterhalten. Während du näher kommst, lachen sie womöglich, tuscheln und hören ganz auf zu reden, wenn du auf ihrer Höhe angekommen bist. Logisch, dass sie über dich gesprochen haben! Allerdings freut dich das jetzt nicht unbedingt. Denn da sie aufhören zu sprechen, haben sie wohl etwas zu verbergen, also reden sie womöglich schlecht über dich! Das macht dich unsicher, wütend, beleidigt. Und das – erzeugt Stress, wunderbar!

Da du so wichtig bist, ist es auch ganz einfach, dich mit ein bisschen Kritik aus der Bahn zu werfen. Denn Kritik ist natürlich immer persönlich zu nehmen! Da will dir jemand an den Kragen! Dich womöglich von deinem Sockel stoßen! Wahrscheinlich merkt er noch nicht mal, wen er da vor sich hat! Grund genug, dich richtig von der Kritik treffen zu lassen und dich ordentlich aufzuregen! Oder, wenn du eher der stille Charakter bist, den Groll in dich hineinzufressen. Könnte ein wunderhübsches Magengeschwür hervorbringen 😉 .

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