Wo tankst Du regelmäßig Kraft?

Entspannung und Kreativität in der Natur finden

Gerade für sehr empfindsame und hochsensible Menschen ist die Begegnung mit Natur enorm Stress abbauend und Kraft schenkend.

Eine gute Methode, Naturbegegnung regelmäßig und gezielt in seinen Alltag einzubauen, ist, sich seinen eigenen Kraftplatz zu suchen. In diesem kurzen Video (1 Min 15) zeige ich Dir einen der Plätze, die ich gern aufsuche.

Schreib doch unten in die Kommentare, welches Dein ganz spezieller Platz zum Auftanken ist 🙂

Warum ist Natur so entspannend für uns?

Ein Blitz-Impuls

Möchtest Du einen Grund wissen, warum Natur uns so dermaßen entspannen kann? Dann schaue dieses – wirklich kurze – Video 🙂

Dieses Video ist Teil der #30’TageVideoChallenge, bei der ich mitgemacht habe. Die Aufgabe: ein Ein-Minuten-Video. Darum endet es etwas abrupt 😉

Ein ungebetener Gast

oder: wie ich mit einer verhassten Bekannten umging

Was für eine herrliche Frühlingssonne! Ich sitze tatsächlich mal wieder draußen und schreibe diesen Blogartikel für dich. Entspannt und motiviert. Entspannt wie schon lange nicht mehr. Denn die letzten Wochen waren echt Hardcore für mich „Sensibelchen“.

Zu viel gearbeitet, zu viele Menschen um mich herum, zu viele Sorgen im Kopf, zu viele ToDos auf der Liste. Und vor allem: zu wenig Selbstfürsorge. Ich habe gepowert und durchgehalten bis zum Anschlag. Und habe kleine Anzeichen von Überreizung abgetan und ausgeblendet. Denn ich wollte ja immer „erst noch“ …

Bis SIE vor der Tür stand. Meine altvertraute, ungeliebte, verhasste Bekannte. Die Panikattacke. Wieder und wieder klopfte sie an, richtig penetrant. Mit diesem gruseligen Gefühl von Unwirklichkeit in mir. Mit so einem Kribbeln im Körper, das ich leicht fehlinterpretieren kann. Angst, was wohl mit mir los sein könnte. Panik, einfach umzukippen mitten in der Veranstaltung, bei einer wichtigen Besprechung oder während des Einkaufens.

© HaywireMedia - Fotolia.com

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Laut und deutlich sagte sie mir: „Es reicht! Sieh zu, dass du wieder zu dir kommst!“ Blöd, dass sie so brüllen muss, bevor ich tatsächlich innehalte. Wie mein Papa früher sagte: „Wer nicht hören will, muss fühlen!“

Dinge, die (auch dir?) helfen

Nach überstandener Attacke mache ich mir bewusst, dass sie „nur“ aufgetaucht ist, weil mein Maß mal wieder voll ist. Akut gehe ich dann aus der Situation raus, um wieder zu mir zu kommen. Aber mir ist auch klar, dass ich (wieder mal) langfristig etwas ändern muss.

So kann ich im ersten Schritt die Außenreize so weit wie möglich runterfahren. Weniger Veranstaltungen besuchen, weniger Menschen treffen, weniger Internet und ähnliche Medien. Mut zum Neinsagen, auch wenn es schwer fällt.

Mich dann auf meine Ressourcen besinnen, auf das, was ich kann und was sich schon bewährt hat. Zum Beispiel genug Wasser trinken. Das vergisst sich leicht, wenn man unter Strom steht. Wusstest du, dass Flüssigkeitsmangel im Gehirn ähnliche Symptome hervorrufen kann wie eine Panikattacke???
Pausen machen, und zwar echte Pausen. Nicht noch schnell die Mails checken, während ich auf meinem Brot kaue.
Meditieren. Ich weiß ja aus Erfahrung, dass mich regelmäßige Meditation innerlich ruhig und gelassener werden lässt. Wobei die Betonung klar auf „regelmäßig“ liegt. Meditieren mitten in einer Panikattacke? Klappt nicht.
Mich wieder bewusst bewegen, Sport machen. Um Stresshormone im Körper abzubauen.
Für genügend erholsamen Schlaf sorgen.
Autogenes Training
, das ich immer wieder „vergesse“, wenn alles gut läuft.

Auszeit

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Das alles sind keine neuen Erfindungen oder Erkenntnisse. Vielleicht dachtest du beim Lesen: „Wie langweilig, das weiß ich doch alles schon.“ „Eigentlich“ wissen wir doch alle, was „man“ tun sollte. Und doch braucht es manchmal einen inneren Aufrüttler, um das Wissen tatsächlich auch (wieder) anzuwenden. Ins TUN kommen, das Wissen umsetzten, regelmäßig und konsequent, das ist der Schlüssel.

Die Panikattacke ist (bei mir) ein „ausgezeichnetes“ inneres Stressbarometer. Sie springt sehr zuverlässig an, wenn ich meine Balance zu lange vernachlässige. Wenn ich zu lange zu viele Reize auf mich einprasseln lasse (innere wie äußere), ohne mir genug Zeit zu nehmen, sie auch zu verarbeiten. Angenehm ist diese Bekannte nicht. Gerne möchte ich auf ihren Besuch verzichten. Einfach, indem ich dauerhaft gut genug für mich selber sorge. Ich arbeite daran.

Und jetzt gehe ich meditieren 🙂

Petra Vorname

P.S. Was ist dein persönliches Stressbarometer? Woran merkst du sehr zuverlässig, dass es reicht? Und was tust du dann?

P.P.S. Im übrigen: es ist Dein Leben!

Ein schönes neues Jahr :-) und ein Geschenk :-)

Schon wieder ist ein neues Jahr „dran“!

Rückblick

Entsprechend der Qualität der Zeit im Dezember und Januar habe ich zurückgeblickt, was das alte Jahr 2014 mir so gebracht hat. Es war ein ziemlich „rumpeliges“ Jahr für mich. Ich habe einen großen Kunden verabschiedet, Freundschaft verloren, Ideen beerdigt, Pläne über den Haufen geworfen, mich mit inneren Blockaden gequält.

Außerdem habe ich neue Kunden gewonnen, neue Freundschaften geschlossen, habe mich getraut, habe neue Ideen gesponnen, und ich habe mein erstes Ebook erstellt. Also, alles in allem eine gute Bilanz 🙂

Hast Du auch einen Rückblick gemacht? Die meisten Menschen tun das um diese Zeit, manche bewusster, manche eher „nebenbei“. Ich finde, es ist ein wichtiger Schritt, damit Neues entstehen kann.

Und was jetzt?

Nach dem Rückblick folgt die Auslese. Damit ich gezielt Neues angehen kann, entscheide ich nun, was sterben muss, was gehen darf, und welche Samen für die nächste Runde, also das kommende Jahr gelegt werden. Der Janaur eignet sich dafür sehr gut, denn auch in der Natur liegen nun die Samen und Knollen in der Erde und warten auf ihre Zeit. So werkel ich zum Beispiel gerade hinter den Kulissen fleissig herum. Meine Webseite wird ein völlig neues Gesicht bekommen! Ich will alles ein wenig straffen und mich noch mehr fokussieren. Zum Beispiel aus zwei Blogs endlich einen machen 🙂  Neue Projektideen sind am Wachsen, zum Beispiel ein entspannender Online-Kurs für Dich.

Gute Vorsätze und Ziele

Zum neuen Jahr gehören ja für die meisten Menschen auch gute Vorsätze und Ziele dazu. So ist eines meiner Ziele, meinen Webseiten-Umbau bis Ende Januar perfekt zu haben, damit ich dann den Relaunch, also den Neuauftritt starten kann. Mal schauen, ob das so klappt 😉  In diesem Artikel aus dem vergangenen Jahr habe ich darüber geschrieben, wie es gelingen kann, diese Vorsätze einzuhalten und umzusetzen. Oft ist es nötig, eine neue Gewohnheit zu etablieren, damit man es auch schafft, am Vorsatz dran zu bleiben. Und dafür wiederum braucht es manchmal eine Erinnerung daran, damit das auch klappt. Und hier kommt nun mein Geschenk an Dich.

Geschenk!

Weil ich mir wünsche, dass Dein Jahr gut beginnt, schenke ich Dir meine Unterstützung für einen Deiner Vorsätze, damit Du dranbleibst und ein Erfolgserlebnis einfahren kannst. Na, wie klingt das?

Schick mir einfach bis zum 31. Januar 15 eine Email an coach@coyotetrainings.de mit einem kurzen Hinweis, welches Dein Top-Vorsatz ist, an dem Du unbedingt dranbleiben willst. Ich melde mich dann bei Dir und werde Dich vier Wochen lang regelmäßig erinnern. Vier Wochen deshalb, weil wir, so sagt es die Wissenschaft, zwischen 21 und 30 Tagen brauchen, um eine neue Gewohnheit zu etablieren.

Das Ganze kostet Dich eine Verpflichtung Dir selbst gegenüber und vielleicht etwas Überwindung. That’s it 🙂

Dazu passend schließe ich mit einem Spruch, der seit einiger Zeit an meiner Wand hängt, und der einfach stimmt, wie ich finde.

Du musst Dein Ändern leben!

Du musst Dein Ändern leben!

Also dann! Worauf wartest Du noch?! Schreib mir!

Petra Vorname

 

Es wird wieder hell :-)

So kurz vor Weihnachten ist …

… die dunkelste Zeit des Jahres. Die längste Nacht, der kürzeste Tag; Wintersonnenwende, bevor die Tage morgen wieder länger werden.

Sonnenlicht

Sonne geht über dem Wasser auf.

Es ist die Zeit, in der alles in der Natur zur Ruhe kommt. Und obwohl die kälteste und damit härteste Zeit für Tiere und Pflanzen noch bevorsteht, keimt die Hoffnung mit dem täglich wieder länger scheinenden Licht. Nicht ohne Grund feiern wir Weihnachten genau in dieser Zeit 😉 .

Es ist auch die Zeit, in der wir alles, was wir von diesem vergangenen Jahr loslassen wollen, im Sonnwendfeuer verbrennen können. Einfach auf einen Zettel schreiben, und ab in die Flammen damit!

Lagerfeuer

Feuerstelle

Das verbrenne ich zum Beispiel:

  • mein Mich-Klein-Machen
  • Groll über Vergangenes
  • falsche Zurückhaltung

Wie könnte Dein Zettel aussehen, mit dem Du Vergangenes, das Dich belastet, ins Feuer wirfst?

Ich wünsche Dir eine entspannte Weihnacht, ganz in Deinem Sinne 🙂 . Und ich wünsche Dir, dass auch in Zukunft Deine dunklen Zeiten (die jeder von uns immer wieder durchlebt) immer wieder vom stärker werdenden Licht beschienen und schließlich abgelöst werden!

Du wünschst Dir dazu Unterstützung? Dann weißt Du ja, wie Du mich erreichen kannst, am besten per Email .

Sommer-Seminarraum schließt

Am Wochenende habe ich das milde und trockene Wetter genutzt, um meinen Sommer-Seminarraum abzubauen. Das Tipi ist ins Winterquartier gewandert und wartet dort auf den Frühling 🙂

Das Tipi geht ins Winterquartier.

 

In der Woche davor haben wir noch ein letztes Mal in diesem Jahr den Lagerfeuer-Erlebnisabend genossen. Im nächsten Jahr geht's weiter 🙂

Feuerstelle im Tipi

Ich danke allen, die in diesem Jahr dabei waren, mit mir am Feuer saßen, entspannt in die Flammen geschaut und Geschichten und Gedanken geteilt haben!

Kopfkino vom Feinsten – Stress pur

Hast Du auch manchmal ein Schlechtes-Kopfkino-Thema?

Mit Kopfkino meine ich in diesem Fall all die Filme, mit denen wir uns selber Stress bereiten, wenn wir sie in unserem Kopf abspulen. Ängste, Sorgen, Befürchtungen, Rachegelüste…

Mein Kopfkino, das ich im Moment mit mir rumtrage, geht so.

Ich buche einen Workshop. Die Thematik ist toll, und die Referentin wollte ich schon immer mal persönlich kennenlernen. Ich werde nicht umhin kommen, mich in den drei Tagen auch zu zeigen, vor ihr und den anderen Teilnehmern, auf eine mir eher ungewohnte Art. Das ist eine mächtige Herausforderung! Aber ich freu mich drauf. (Ab und zu mal die Komfortzone verlassen! 🙂 )

Durch Zufall erfahre ich, dass vermutlich eine Person teilnimmt, mit der für mich nicht gut Kirschen essen ist. Im Alltag ignorieren wir uns mittlerweile. Ich nenne diese Person hier mal "Erdmännchen". (Was keinesfalls wertend gemeint ist, sondern nur als Platzhalter dient.)

Es kann also sein, dass Erdmännchen auch an diesem Workshop teilnimmt. Kaum ist diese Erkenntnis in die bewussteren Teile meines Gehirns gesickert, geht auch schon mein Kopfkino los. Adrenalinstoß – Stress pur!

Dunkle Wolken ziehen auf!

Ich will sofort den Workshop absagen! Er ist eh schon eine Herausforderung, und wenn dann noch Erdmännchen da sitzt, das überstehe ich nicht!

Tja…

Dumm ist nur, dass ich den Teilnahmebetrag schon überwiesen habe, und die Stornogebühr recht hoch ist. Hm, will ich so viel Geld verbrennen, nur wegen Erdmännchen? Und außerdem will ich doch diesen Workshop machen! Was habe ich also für Alternativen?

Ich könnte

  • hingehen und mich einigeln, mich nicht zeigen. Ein ganz kleines Mäuschen werden. Nur nicht auffallen. Hinterher wird sich keiner erinnern, dass ich dabei war. Auch Erdmännchen nicht. Auch die Referentin nicht…
  • Erdmännchen einfach ignorieren. (Aus Erfahrung weiß ich, dass mir solch eine Option eher nicht gegeben ist…)
  • aufmerksam nach Fehlern bei Erdmännchen suchen und das dann ausnutzen. Erdmännchen schlecht machen, damit ich besser da stehe.
  • mich selbst möglichst positiv in Szene setzen. Ha, wie soll mir das gelingen, wenn ich voll unter Strom stehe vor lauter Aufregung??? Und noch mehr als sonst Angst habe, Fehler zu machen?
  • rumzicken. Und damit von meiner Angst und Nervosität ablenken.
  • es als Chance sehen, mich TROTZDEM zu behaupten, trotz meiner Vorbehalte, Ängste und Befürchtungen. Daran wachsen.
  • es als Chance sehen, mit Erdmännchen einen anderen Umgang zu finden. Entweder nur für mich, innendrin, oder für uns beide.

Oder doch nicht?

Na, da habe ich ja eine ganze Menge Möglichkeiten. Welche soll ich bloß wählen, welches wird die beste sein? Keine Ahnung. surprise Und es ist auch wirklich egal! Denn: es ist ja nur Kopfkino! Ich weiß doch gar nicht, ob Erdmännchen tatsächlich den Workshop auch gebucht hat!

Es geht hier nämlich gar nicht um die bestmögliche Planung meiner Begegnung mit Erdmännchen. Tatsache ist: indem ich den Filmen in meinem Kopf folge, setze ich mich selber unter Strom. Das ist, was tatsächlich passiert. Das ist es, worum es hier tatsächlich geht. Ich erzeuge ein hohes Maß reellen Stress im meinem Körper. Der mir nichts bringt außer Schweißausbrüchen, kalten Fingern, Magendrücken, nicht einschlafen können. Denn ich kann ja gar nichts tun! Es ist ja alles nur in meinem Kopf!

Besser ist…

Wenn Du ein Schlechtes-Kopfkino-Thema hast, mach Dir selber klar, dass es das ist: Kopfkino. Spüre nach, was in Deinem Körper passiert, wenn Du den Film laufen lässt. Und dann entscheide Dich erneut, bewusst!, ob Du diesen Film weiterlaufen lassen willst.

Denn mal ehrlich: egal, wie gut wir im Vorfeld die Eventualitäten einer solchen Situation geplant und durchdacht haben. Meistens kommt es dann ja doch anders.

Oder? Wie siehst Du das? Wie gehst Du mit Kopfkino um? Was sind Deine bewährten Strategien in so einer Situation? Eher stressig oder eher entspannend? Schreib es doch unten in die Kommentare rein, ich freue mich!

Von Energievampiren und Gegenmitteln

Hast du schon mal etwas von einem "Energievampir" gehört? Erfahren haben wir sicherlich alle schon mal, wie es sich anfühlt, wenn einer bei uns "andockt".

Meine Coach-Kollegin Veronika Krytzner beschreibt auf ihrer Seite Walk-your-Talk mit dem Bild der Snickers-Werbung, wie es ist, wenn man selbst zum Energievampir mutiert, und welche Abhilfen es dafür gibt.

Weil ich das Thema so spannend finde, habe ich mich mit einem Gastartikel bei ihr eingeklinkt. "… und plötzlich fühle ich mich so leer!" Darin gebe ich Tipps zum Umgang mit Energievampiren. Besonders hochsensible Menschen sind anfällig dafür, ihre Energie bei anderen zu lassen, was schnell zu einem erhöhten Stresslevel führen kann. In meinem Artikel erfährst du

  • wie du Energievampire erkennst
  • wie und ob du den Zusammenprall mit einem Energievampir verhindern kannst und
  • was du im konkreten Fall für dich selbst tun kannst.

Welche Erfahrungen hast du schon mit Energieräubern gemacht? Welche Tips im Umgang mit ihnen haben sich für dich bewährt? Veronika und ich freuen uns über deinen Kommentar unter dem Artikel! Oder mail mir unter coach@coyotetrainings.de .

Viel Spaß beim Lesen und Umsetzen!

Freude: ich bin nominiert!

Hach, das war ja eine Überraschung!

Da wurde doch glatt mein Blog zum "Liebster Award" nominiert!  liebster-awardUnd zwar von der Septemberfrau Elvira Löber. Ein paar Tage vorher geisterte dieser Award irgendwie durch "mein" Internet, und ich fragte mich beiläufig, wer da wohl für nominiert werden würde. Und schwupps! Nun bin ich dran!

Hast Du schon mal vom Liebster Award gehört? Hier empfehlen Blogger Blogs von  anderen, die sie gut und wichtig finden, die aber noch nicht ganz so bekannt sind (unter 200 Follower). Ziel ist es, auf diese Blogs aufmerksam zu machen. Da der Nominierende dem Nominierten Fragen stellt, die dieser beantwortet, lernt man auf diese Weise den nominierten Blogger noch ein bisschen besser kennen (was für ein Satz…). Der Nominierte darf die Fragen beantworten, den Nominierenden im Beitrag verlinken, dann ebenfalls Blogs nominieren und mit seinen eigenen Fragen behelligen. Na, noch dabei? wink

Dann geht's also los, hier kommen die Fragen der Septemberfrau an mich:

1. Was kannst Du besonders gut?

Was für 'ne fiese Frage 😉 .

Ich kann mich gut in Menschen einfühlen und verstehen, warum sie wie "ticken". Durch meine Biographie habe ich immer wieder Einblick in verschiedene, sich scheinbar widersprechende Welten bekommen. Eine Stärke ist es, diese miteinander verbinden zu können. Man sagt mir nach, ich sei analytisch und klar.

Und ich bin super im 10-Finger-blind-Tippen, mehr als 200 Anschläge. Das zahlt sich aus bei längeren Texten 😛 !

2. Wie sieht Dein Lieblings- oder Kraftplatz aus?

Ich habe mehrere Plätze, an denen ich gerne bin. Über meinen speziellen Kraftplatz direkt vor meiner Haustür blogge ich übrigens hier . Ansonsten bin ich eigentlich am liebsten am Meer. Die Weite und das ewig gleiche Rauschen beruhigen mich und machen mir immer wieder klar, wie klein (im guten Sinne) ich eigentlich bin.

3. Hast Du ein Lebens- oder Jahresmotto und wenn ja, welches?

Nein, ich habe kein Lebensmotto. Das Leben an sich ist so vielfältig, mit so irre vielen Facetten, dass es mir schwerfällt, es in ein Motto zu pressen. Mein Jahresmotto für 2014 war (musste ich grad mal nachgucken… ) "das Jahr der bewussten Gestaltung". Naja, ich glaube, für 2015 lasse ich das wieder mit dem Motto…

4. Welches ist Dein Lieblingsbuch und warum?

Mein Lieblingsbuch ist Anam Cara, Das Buch der keltischen Weisheit, von John O'Donohue (irischer Philosoph, leider schon gestorben). O'Donohue findet so wunderbare Worte für das Reich der Seele genauso, wie für den Alltag. In meinen dunkelsten Stunden konnte ich mich daran festhalten, und in den hellen Stunden inspiriert es und macht Spaß. Ich muss es glatt mal wieder auf meinen Nachttisch legen 🙂 .

5. Welche Aufgaben in Deinem Beruf machen Dir am meisten Spaß?

Wenn ich die richtigen Fragen finde, um meinen Klienten ein AHA aufs Gesicht zu zaubern, das ist großartig!

Auch Recherchen für bestimmte Themen, Organisation und Planung machen mir Spaß. Manchmal plane ich so gern und viel, dass ich darüber das TUN vergesse, aber das ist ein anderes Thema…

6. Worüber kannst Du Dich schlichtweg kaputtlachen?

Letztens bin ich über ein Video gestolpert, in dem Leute einen Aufzug mit versteckter Kamera versehen haben. Den Intellivator . Darin haben sie die Fahrgäste mit absurden Fragen gelöchert, merkwürdige Aufgaben gestellt, den Fahrstuhl falsch fahren lassen etc. Darüber und über die Reaktion der Leute konnte ich mich echt kaputtlachen 😛 .

7. Stell Dir vor, Du bist ein Auto. Wie sieht es aus?

Ich bin ein Auto??? Nein, sorry, aber das mag ich mir nun wirklich nicht vorstellen.

8. Bist Du irgendwo ehrenamtlich tätig und warum?

Obwohl ich nicht gläubig im landläufigen Sinne bin, singe ich in unserer Gemeinde im Kirchenchor und erfreue damit ab und an Menschen. Zählt das?

9. Was brauchst Du, um Dich glücklich zu fühlen?

Eine gute Tasse Tee, mein Hund, der sich freut, Sonne auf der Haut, drinnen sitzen während es draußen stürmt, mit Menschen gemeinsam etwas bewegen – das sind Dinge, mit denen ich glücklich bin.

10. Was machst Du in Deiner Freizeit oder was ist Dein Hobby?Multikulti im Geflügelauslauf

Ich habe einen Garten und Federvieh, um die ich mich kümmere. Ich spiele Gitarre, singe, nähe, oder gucke einfach mal "dumm aus dem Bus".

11. Ich wohne an der Märchenstraße und die gute Fee gestattet Dir 3 Wünsche. Was wünschst Du Dir?

Ich wünsche mir, dass alle Menschen in der Lage sind, auf ihr Herz zu hören und zu spüren, was sie wirklichwirklich wollen und brauchen. Weil ich glaube, dass dann alle Kriege und Zerstörungen von Menschen und Natur aufhören können. Dann wünsche ich mir noch für mich selber mehr Mut in manchen Situationen. Und 'ne Finca am Strand 😀

 

So, das waren die Fragen an mich. Ich selber nominiere folgende BloggerInnen für den "Liebster Award":

 

Meine 11 Fragen dazu:

1. Wo tankst Du neue Kraft?

2. Welcher Mensch inspiriert Dich?

3. Was muss eigentlich immer in Deinem Einkaufswagen liegen?

4. Was ist Dein größter Traum?

5. Warum hast Du angefangen zu bloggen?

6. Wärest Du eine Pflanze, wärest Du wahrscheinlich…?

7. Dein Lieblingsort?

8. Dein Lieblingsbuch?

9. Deine Lieblings-Süßigkeit?

10. Wann bist Du so richtig im Einklang mit Dir und der Welt?

11. Gibt es einen "Helden Deiner Kindheit"?

peinlich, peinlich…

Letztens habe ich etwas ziemlich verbockt. Und das war mir richtigrichtig peinlich.

Was war passiert?

Regelmäßig finden bei mir Erlebnisabende am Lagerfeuer statt. Dazu gibt es speziell für meine Newsletter-Leser eine kleine Erinnerung.

Lagerfeuer im Tippi - Entspannung pur

Nun war es wieder so weit, in zwei Tagen sollte der Abend stattfinden. Ich schrieb also den Newsletter. Sollte ja nur kurz sein. War es auch. Abgeschickt. Was anderes gemacht.

Kurz darauf  bekomme ich eine Email einer aufmerksamen Leserin, mit dem Hinweis, dass das Datum nicht stimmt. Oh Schreck! Ich also das Programm geöffnet, Entschuldigung getippt, Datum geändert, wieder losgeschickt.

Kurze Zeit später wieder eine Email eines ebenso aufmerksamen Lesers. Das Datum ist noch immer falsch!

Ach du Sch… !

Sch…. öne Bescherung. Was tun? ich habe mich total geärgert, und dann beschlossen, es jetzt dabei zu belassen. Noch einen dritten Brief, wieder mit Entschuldigung, wollte ich meinen Lesern nicht zumuten. Das wäre ja bald noch peinlicher. Außerdem traute ich ihnen durchaus zu, dass sie wissen, welcher Mittwoch gemeint ist wink.

Aber es war mir peinlich. Oberpeinlich sogar. Ich, die ich immer lieber dreimal gucke, ob auch alles stimmt. Voll die Perfektionistin! Mir passiert so etwas!

Wie konnte das passieren?

Und warum? Weil ich den Newsletter zwischen Tür und Angel geschrieben habe. Der musste eben noch raus. Hatte es vor mir hergeschoben, und dann auf den letzten Drücker *husch husch*. Eigentlich weiß ich es doch besser…

 

©-Rudie-Fotolia.com

 

Und was folgt daraus? Erkenntnisse.

  • Stress begünstigt Fehler.
  • Gute Planung ist das A und O.
  • Auch wenn es schnell gehen soll (was sich ja nicht immer vermeiden lässt): Nimm dir die Ruhe, das ordentlich zu machen. Lieber einen anderen Punkt auf der Liste dafür sausen lassen. Die Zeit, die ich hinterher gebraucht habe, noch einen Brief zu schreiben und mich zu ärgern und darüber nachzudenken, wie ich reagieren soll, die Zeit hätte ich besser in Korrekturlesen gesteckt.
  • Hör auf, Dich zu ärgern und nimm die Peinlichkeit nicht zu schwer. Passiert ist passiert.

Immerhin weiß ich nun einmal mehr, dass ich eine aufmerksame Leserschaft habe, und das freut mich! An dieser Stelle nochmal vielen Dank für die Hinweise von Euch!